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Bank von Japan lässt ihre Geldpolitik unverändert


15.03.19 11:30
Postbank Research

Bonn (www.anleihencheck.de) - Der US-Arbeitsmarkt präsentiert sich weiterhin robust, so die Analysten von Postbank Research.

Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe seien zuletzt zwar von 223 auf 229 Tsd. gestiegen, hätten sich damit aber nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau bewegt.

Die Bank von Japan habe ihre Geldpolitik unverändert gelassen. Heute Nacht habe sie verkündet, an dem Leitzinsniveau von -0,10% sowie an der Zielgröße von 0,00% für die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen festzuhalten.

Heute würden die endgültigen EWU-Verbraucherpreise für Februar bekanntgegeben. Es sei davon auszugehen, dass die Inflationsrate, wie vorläufig gemeldet, von 1,4% auf 1,5% gestiegen sei, wofür eine anziehende Teuerung bei Energie und Nahrungsmitteln verantwortlich gezeichnet haben dürfte. Auch der Rückgang der ohne diese Komponenten berechneten Kerninflationsrate von 1,1% auf 1,0% sollte bestätigt werden.

Bei der US-Industrieproduktion würden die Analysten von Postbank Research für Februar einen Zuwachs um 0,6% gegenüber dem Vormonat erwarten. Hier sollte es eine Gegenbewegung gegeben haben, nachdem die Produktion im Januar unter dem in Teilen der USA ungewöhnlich harten Winterwetter gelitten habe.

Mit dem Empire State Index der New Yorker FED werde heute der erste regionale Stimmungsindikator für das Verarbeitende Gewerbe in den USA für März veröffentlicht. Der Markt rechne mit einem leichten Anstieg von 8,8 auf 10,0 Punkte, was ein solides Wachstum in diesem Sektor nahelegen würde.

Der Index der Uni Michigan über das US-Verbrauchervertrauen sollte sich im März von dem durch den Shutdown erlittenen Rückschlag weiter erholen. Die Analysten von Postbank Research würden mit einem Anstieg des vorläufigen Wertes auf 95,0 Punkte nach 93,8 Indexpunkten im Februar rechnen. (15.03.2019/alc/a/a)