Bund-Future: Schwacher Wochenauftakt


12.02.19 08:45
Helaba

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Zum Wochenauftakt stand der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) unter Abgabedruck, so die Analysten der Helaba.

Das Sicherheitsbedürfnis der Anleger sei in den Hintergrund geraten, da Meldungen zufolge die Verhandlungspartner des Kongresses einen vorläufigen Deal zur Grenzsicherung erzielt haben sollten und damit ein erneuter "government shutdwon" verhindert werden würde. Zudem bestünden Hoffnungen, dass bereits Ende der Woche Fortschritte im Handelskonflikt zwischen den USA und China erzielt werden könnten.

Die technische Situation sei unverändert freundlich. Die Trendlinie der Oktober-Aufwärtsbewegung sei außer Reichweite und verlaufe heute zusammen mit der 21-Tagelinie bei 165,22. Auch indikatorenseitig gebe es keine Anzeichen für eine Trendumkehr. Sollte es innerhalb des Aufwärtstrends dennoch zu Rücksetzern kommen, treffe der Bund-Future bei 165,87 und bei 165,54 auf erste Haltemarken. Widerstände würden die Analysten am gestrigen Hoch bei 166,73 und am jüngsten Kontrakthoch bei 166,83 lokalisieren. Die Trading-Range liege zwischen 165,54 und 166,73.

Heute nutze das niederländische Schatzamt den Kapitalmarkt, um sich für zehn Jahre zu refinanzieren. Im Angebot stehe eine DSL 0,25% mit einem Volumen von bis zu 6 Mrd. EUR. Seit Oktober letzten Jahres sinke die 10J-Rendite der Benchmarkanleihe im Trend. Jüngst habe diese bei 0,19% den tiefsten Stand seit Herbst 2016 markiert. Aktuell würden Anleger eine 10J-Rendite von 0,23% erzielen. Der 10J-Spread gegenüber Bunds belaufe sich aktuell auf knapp 12 Basispunkte. (12.02.2019/alc/a/a)