EZB-Schattenmänner spitzen die Pfeile


03.07.14 14:46
Baader Bank

Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Noch wird die EZB abwarten und die Wirkung ihrer Maßnahmen beobachten, aber eher früher als später ist mit weiteren geldpolitischen Lockerungen zu rechnen, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

Noch dürfte sich Mario Draghi sträuben, schärferes Geschütz aufzufahren. Nachdem die EZB vor rund vier Wochen die Zinsen auf ein erneutes Rekordniveau gesenkt und Banken gar mit Strafzinsen bedacht habe, werde die EZB die Wirkung dieser Maßnahmen zunächst noch genau beobachten. Daher seien von der heutigen geldpolitischen Sitzung keine neuen Beschlüsse zu erwarten.

Dennoch würden im Hintergrund die Pfeile für die nächsten Aktionen bereits gespitzt. So würden dem Expertengremium EZB-Schattenrat, das 2002 auf Anregung des "Handelsblatts" entstanden sei, die jüngst beschlossenen Maßnahmen nicht weit genug gehen. Sie seien in ihrer Wirkung nahezu stumpf geblieben, würden dessen Mitglieder, fünfzehn leitende europäische Ökonomen, unken und den EZB-Präsidenten dazu drängen, bald zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, wie das "Handelsblatt" kolportiere. Zu den Pfeilen, die der EZB-Schattenrat im Köcher der Notenbank wähne, zähle etwa der Einsatz von Helikoptergeld, das die EZB direkt an Bürger oder Unternehmer verteilen sollte, sofern die Banken zu wenig Kredite vergeben würden. Auch die Ideen, Wertpapiere direkt an den Finanzmärkten aufzukaufen und verbriefte Kredite, also Asset Backed Securities (ABS), zu erwerben, hätten ihre Anhänger unter den Schattenmännern.

Klar, solche Maßnahmen seien umstritten, schließlich würden dadurch Leistungsanreize und Marktmechanismen noch stärker außer Kraft gesetzt bzw. es entstehe der Verdacht der indirekten Staatsfinanzierung durch die Notenpresse. Doch längst sei die EZB - zusammen mit der Bank of England - dabei, die Voraussetzungen für die Entscheidung zugunsten des Aufkaufs von Asset Backed Securities zu schaffen. Um in diesem Marktsegment, das wesentlich zur Finanzkrise beigetragen habe, aber nicht die Fehler zu wiederholen, würden die beiden Notenbanken nun vorschlagen, die Regeln zu harmonisieren, die Daten zu den Krediten zu erfassen und die Transparenz zu erhöhen.

Ein besser funktionierender ABS-Markt, so das Kalkül, könnte die Kreditvergabe an den privaten Sektor und insbesondere an kleinere Unternehmen in Schwung bringen. Schließlich gelte die schwache Kreditvergabe in der Euro-Peripherie und England als einer der größten Bremsklötze für das Wirtschaftswachstum. Ebenso habe Draghi immer wieder auf die gesamte Bandbreite der weiteren Möglichkeiten der EZB hingewiesen. Daher dürfte eher früher als später mit weiteren geldpolitischen Lockerungen zu rechnen sein.

Die Ziele ihrer jüngsten Maßnahmen aber sehe die EZB indessen als erreicht an: Die meisten Zinsen hätten sich im kurzfristigen Bereich nach unten bewegt, habe EZB-Direktoriumsmitglied, Yves Mersch, beobachtet. Dass dabei die Sparer noch weniger Rendite als zuvor erwirtschaften würden, halte er für "unbedeutend". Schließlich sei die Zentralbank dazu da, die Wirtschaft und nicht die Sparzinsen zu steuern. Und so bitter es für den Anleger oft sei, angesichts einer Inflation von 0,5% in der Eurozone sei eine Niedrigzinspolitik nun mal geboten. Geldpolitik sei eben selten populär. Die Ausdrucksweise von Mersch, wonach der Zentralbank sinngemäß die Sparer egal seien, aber lasse eines vermissen: Fingerspitzengefühl.

Die Entspannung am argentinischen Rentenmarkt setze sich fort. Nachdem nun Buenos Aires im Schuldenstreit mit klagenden Hedgefonds in Vermittlungsgespräche gehen werde, hätten die Kurse für Staatsanleihen weiter angezogen.

So sei eine bis 9/2027 laufende US-Dollar-Staatsanleihe (ISIN US040114AV28 / WKN 195106) auf ein neues Jahreshoch von ca. 87,50% gestiegen, die vor Jahresfrist noch bei 24,75% notiert habe. Ein bis 12/2038 laufender Bond, der ebenfalls auf US-Dollar laute, habe ein Niveau von 47,33% gehalten und notiere damit nahezu auf Jahreshoch. Noch am 18. Juni sei der Kurs auf 40% eingebrochen.

Auch die 2005 umstrukturierten Titel hätten von der Entwicklung profitiert. Entsprechend sei eine noch in D-Mark ausgegebene Staatsanleihe aus Buenos Aires (ISIN DE0001340917 / WKN 134091) binnen einer Woche von rund 72% auf über 80% gesprungen, nachdem der Kurs am 17. Juni auf 49,49% abgestürzt sei.

Hintergrund des Streits zwischen Buenos Aires und den Hedgefonds seien die beiden Schuldenschnitte von 2005 und 2010, die Argentinien mit 93% seiner Gläubiger vereinbart habe, an denen sich die Hedgefonds aber nicht beteiligt hätten. Das Oberste US-Gericht habe zuletzt ein Urteil der Vorinstanz bestätigt, wonach Argentinien erst die Hedgefonds auszahlen müsse, bevor die anderen Gläubiger bedient werden könnten. Damit hätte Buenos Aires bis zum 30. Juni 1,3 Mrd. US-Dollar an die von Argentinien als "Geierfonds" bezeichneten Hedgefonds ausbezahlen müssen.

Mit der Vermittlungsrunde gehe Argentinien nun in die Verlängerung. Denn nachdem die Zinsen am 30. Juni nicht bezahlt worden seien, habe Argentinien noch eine Galgenfrist von 30 Tagen, sprich bis Ende Juli, um eine Staatspleite abzuwenden. In diesem Zusammenhang habe auch die Bundesrepublik Deutschland Argentinien aufgefordert, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Argentinien solle nämlich bei Deutschland mit ca. 2,6 Mrd. Euro in der Kreide stehen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) wolle Sparer bluten lassen
Privatanleger sollten bei Staatspleiten künftig stärker in die Pflicht genommen werden als bisher

Es sei zu befürchten, dass man sich an dieses Papier, das der IWF ganz en passant im Windschatten der Fußball-WM veröffentlicht habe, eines Tages schmerzhaft erinnern werde. Denn darin erläutere der IWF seine Vorstellungen, wie man mit künftigen Schuldenkrisen umgehen wolle.

Soweit, so gut. Doch sei der Geist des Papiers von der Idee geprägt, dass Gläubiger wesentlich früher als bisher bluten sollten, wenn es gelte, auf Pleitesituationen von Staaten zu reagieren. So sollten Gläubiger zumindest teilweise enteignet werden, wenn ein Land nur noch zu horrend hohen Zinsen Geld bekomme und der Schuldenstand kaum noch nachhaltig sei. Dies könne über eine erzwungene Verlängerung der Laufzeit der Anleihen erfolgen. Allerdings werde auch eine Reduzierung der Ansprüche oder des Zinssatzes nicht ausgeschlossen.

Klar, das Papier sei noch nicht offiziell verabschiedet, aber damit werde offensichtlich, dass Investoren künftig stärker herangezogen würden, wenn staatliche Emittenten in eine Schieflage geraten sollten. Die Problematik hierbei sei allerdings, dass insbesondere Privatpersonen nicht wissen könnten, in welchen Anleihen ihre Beiträge zur Renten- oder Lebensversicherung investiert worden seien. Dadurch könnten böse Überraschungen blühen.

Würden die Pläne des IWF beschlossen, werde es für die Assekuranz noch schwieriger, eine vernünftige Rendite für Lebensversicherungspolicen zu erwirtschaften - und das für ein Produkt, das sich ohnehin auf dem absteigenden Ast befinde. So sei die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge von rund 10 Mio. im Jahr 2002 auf rund 6 Mio. im Jahr 2012 abgesackt, wie aus einer im Bundestag veröffentlichten Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linken hervorgehe. Mit 92 Mio. abgeschlossenen Verträgen sei Deutschland zwar weiterhin das Land der Lebensversicherungen, allerdings verliere die klassische Kapital-Lebensversicherung dramatisch an Bedeutung. Habe deren Anteil im Neugeschäft 1998 noch bei 30% gelegen, so seien es 2012 nur noch 2,6% gewesen. Die Risiko-Lebensversicherung habe hingegen leicht von 23% auf 26% zugelegt.

Wie kritisch es um die Branche stehe, mache eine Untersuchung der Bundesbank klar. Demnach dürften 32 der 96 deutschen Versicherungsgesellschaften im Jahr 2023 nicht mehr solvent sein. Durch das Rettungspaket reduziere sich die Zahl gefährdeter Gesellschaften deutlich auf 13. Auf den Marktanteil bezogen, seien das laut Bundesbank 17% im Vergleich zu bislang 44%.

Um die kränkelnde Branche zu entlasten, habe Berlin ein Rettungspaket geschnürt, das nun plötzlich kein Versicherer mehr in Anspruch nehmen wolle. So sehe das Paket unter anderem vor, dass ein Anbieter die Ausschüttung von Bewertungsreserven begrenzen könne, wenn der Versicherer seine Garantiezusagen nicht einhalten könne. Damit würde er eingestehen: Mir stehe das Wasser bis zum Hals. Das aber wolle keiner zugeben. Denn damit würde der Versicherer auf eine schwarze Liste der Finanzaufsicht BaFin rutschen und somit könnte eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt werden, die den Niedergang eines einzelnen Anbieters nur noch beschleunigen würde.

Die BIZ sei 1930 im Rahmen einer Neuregelung der deutschen Reparationszahlungen gegründet worden und in der Vergangenheit an vielen finanzwirtschaftlichen Entscheidungen maßgeblich beteiligt gewesen. Mit 60 Mitgliedsbanken werde sie auch immer wieder als Bank der Zentralbanken bezeichnet. Bereits im vergangenen Jahr hätten Vertreter der BIZ konstatiert, dass die aktuelle Lage an den Finanzmärkten schlechter als vor der Lehmann Brothers-Insolvenz sei. Diesem Umstand sei auch die Überschwemmung der Finanzmärkte mit billigem Geld zu verdanken.

Doch die dadurch verursachte Niedrigzinspolitik habe auch ihre Schattenseiten. So warne die BIZ davor, dass hierdurch nicht mehr überlebensfähige Banken von der EZB künstlich am Leben gehalten würden. Mit Unmengen an billigem Geld würden Krisen an den Märkten zwar eingedämmt, aber die Probleme, die diese Krisen hervorgerufen hätten, nicht behoben. Oftmals würden hierdurch sogar neue, schwerere Krisen erzeugt, die nicht mehr zu beherrschen seien.

Sicherlich würden die mahnenden Worte aus Basel in Frankfurt nicht gerne gehört werden. Der Hinweis, dass die BIZ von den reichen Nationen beeinflusst werde und die Interessen der Amerikaner repräsentiere, wäre allerdings eine falsche Interpretation des gebündelten Fachwissens bei dieser Bank. Denn bereits im Jahre 2003 habe die BIZ vor einem Bankencrash gewarnt und nur fünf Jahre später sei es dann soweit gewesen. Auslöser der jüngsten Warnung sei nun der teils kräftige Anstieg der faulen Kredite. Allein in Italien habe sich die Anzahl der Not leidenden Kredite seit 2007 verdreifacht, in Spanien sogar verachtfacht. Wollen wir hoffen, dass in diesem Fall noch genügend Zeit zum Gegensteuern verbleibt, so die Analysten der Baader Bank.

Eine besondere Bedeutung komme somit den anstehenden Stresstests zu, wenn sie konsequent durchgeführt würden. Denn es werde Zeit, dass sich die Notenbanker auch der Nebenwirkungen ihrer medikamentösen Behandlung bewusst würden. Aber nicht nur "Zombie-Banken" würden ein Problem darstellen, sondern auch von den Finanzmärkten selbst würden Risiken ausgehen. So würden viele Investoren wegen der weltweit geringen Zinsen immer höhere Risiken akzeptieren, um die von ihnen zu garantierenden Erträge erwirtschaften zu können. Wir wissen alle, wie es enden wird, aber niemand weiß wann, so die Analysten der Baader Bank.

Eine ganze Reihe zehnjähriger Bonds sei in dieser Woche am Kapitalmarkt platziert worden. So habe der italienische Versorger Hera Spa eine 10-jährige Anleihe (ISIN XS1084043451 / WKN nicht bekannt) im Volumen von 500 Mio. Euro begeben, die mit einem Kupon von 2,375% ausgestattet sei. Gepreist worden sei der Bond bei +100 Bp über Mid Swap, was einem Emissionskurs von 99,464% entsprochen und eine Rendite von 2,436% bedeutet habe. Allerdings sei dieser Bond aus steuerlichen Gründen nicht an den deutschen Börsen handelbar.

Der weltweit zweitgrößte Automobilzulieferer, die Robert Bosch GmbH, habe zunächst eine 10-jährige Anleihe (ISIN XS1084563615 / WKN A12T2N) mit einem Volumen von 750 Mio. Euro emittiert. Das Pricing sei bei +43 Bp über Mid Swap erfolgt, wobei der Ausgabepreis bei 98,96% gelegen habe. Bei einem Kupon von 1,75% habe sich damit eine Rendite von 1,865% ergeben. Außerdem habe Bosch eine 25-jährige Anleihe (ISIN XS1084874533 / WKN nicht bekannt) mit einem Volumen von 250 Mio. Euro aufgelegt. Sie habe einen Kupon von 2,95% und ihr Emissionskurs sei bei 99,129% fixiert worden.

Auch die Daimler AG habe eine 10-jährige Anleihe (ISIN DE000A11QSB8 / WKN A11QSB) im Volumen von 500 Mio. Euro an den Markt gebracht. Gepreist worden sei der Bond bei +53 Bp über Mid Swap, was einem Ausgabepreis von 99,065% gleichgekommen sei. Aufgelegt mit einem Kupon von 1,875%, habe die Anleihe mit 1,979% rentiert.

Das Wohnungsunternehmen Deutsche Annington habe eine 8-jährige Anleihe (ISIN nicht bekannt/ WKN A1ZLUN) im Volumen von 500 Mio. Euro emittiert. Gepreist werde die Emission bei +105 Bp über Mid Swap, was einen Emissionskurs von 99,412% bedeutet habe.

Zu guter Letzt habe der weltgrößte Kupferproduzent Corporación Nacional del Cobre de Chile ebenfalls eine 10-jährige Anleihe (ISIN XS1084942470 / WKN nicht bekannt) bei +93 Bp über Mid Swap am Markt untergebracht.

Am gestrigen Mittwoch sei es nun endlich soweit gewesen: Das Rentenbarometer Euro-Bund-Future habe ein neues Hoch bei 147,25% erklimmen können. Aber aus charttechnischer Sicht sei auf den neuen Höchststand ein niedrigeres Tagestief gegenüber dem Vortag gefolgt und das verheiße zumindest kurzfristig nichts Gutes. Da der Euro-Bund-Future allerdings immer noch oberhalb der unteren Begrenzungslinie des Aufwärtstrends bei 145,99% (täglich +9 Ticks) handle, sollte diese technische Gegenbewegung langfristig nicht überbewertet werden.

Somit sei allen Marktteilnehmern klar, dass nichts klar und alles möglich sei! Denn die den Marktbewegungen zugrunde liegende Dynamik sei sehr schwach und somit bestimme der Toyota-Slogan das Marktgeschehen. Von den heutigen Notenbanksitzungen (Bank of England - BoE und EZB) sei keine Änderung der Geldpolitik zu erwarten und die größte Aufgabe der Notenbankchefs werde es sein, die Fantasie der Börsianer zu hegen und zu pflegen. Jeden Marktteilnehmer davon zu überzeugen, dass er richtig positioniert sei und einen Kampf mit den Notenbanken verlieren würde, das sei die Kunst der großen Geldpolitik!

In dieser Handelswoche seien seitens des amerikanischen Schatzamtes den Investoren lediglich Geldmarktpapiere im Volumen von 78 Mrd. US-Dollar zum Kauf angeboten worden. Aber bereits in der kommenden Woche könne zusätzlich auch in T-Bonds mit Laufzeiten von drei, zehn und 30 Jahren investiert werden. In Euroland hingegen waren bzw. sind drei der acht Viertelfinalteams (Belgien, Frankreich und Deutschland) nicht nur in Brasilien sondern auch am Kapitalmarkt angetreten, so die Analysten der Baader Bank.

So habe Deutschland am gestrigen Mittwoch die aktuelle, fünfjährige Bundesobligation Serie 169 um weitere 4 Mrd. Euro auf insgesamt 13 Mrd. Euro aufgestockt. Die Zuteilung der zweifach überzeichneten Gattung sei zu einer "weltmeisterlichen" Durchschnittsrendite von 0,33% erfolgt. Aber auch die bereits in der Gruppenphase ausgeschiedenen Teams von Italien und Spanien, das heute im Rahmen einer Aufstockung der 30-jährigen Anleihe aktiv wird, buhl(t)en um die Gunst der Anleger, so die Analysten der Baader Bank.

Die WM in Brasilien sei in die entscheidende Phase gestartet, die ersten K.O.-Spiele seien ausgetragen worden und die Favoriten hätten sich allesamt durchsetzen können. Im Gegensatz zur Vorrunde seien im Achtelfinale die Überraschungen ausgeblieben, wenngleich die eine oder andere Sensation zum Greifen nahe gewesen sei.

Am Devisenmarkt hingegen sei die Stimmung als ruhig und entspannt zu bezeichnen. Im Vorfeld der heutigen Ratssitzung der EZB seien die Handelsaktivitäten der Euro-Anleger überschaubar. Dies spiegele sich auch in der Kursentwicklung der Gemeinschaftswährung (Trading-Range zwischen 1,3574 und 1,37 US-Dollar) wider. Ohne klare Impulse handle die Einheitswährung zur Stunde um die Marke von 1,3650 US-Dollar. Dies könnte sich allerdings nach dem Treffen der Währungshüter am heutigen Nachmittag schnell ändern.

Für England sei die Weltmeisterschaft alles andere als ein Erfolg gewesen, besser präsentiere sich da schon die Währung der Three Lions. Neue Spekulationen auf eine Zinserhöhung der BoE hätten das Pfund Sterling beflügelt. In der Folge habe der Euro an Substanz verloren und sei bis auf 0,7951 Britische Pfund, den tiefsten Stand seit September 2012, gefallen.

Auch in dieser Berichtswoche hätten die Privatanleger auf Altbekanntes gesetzt. Favorisiert worden seien Fremdwährungsanleihen auf Türkische Lira, Brasilianischen Real, Australischen Dollar sowie US-Dollar.

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Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader und Dieter Brichmann. (03.07.2014/alc/a/a)





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