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Kreditmärkte: Sorgen um Handelsstreit und geopolitische Krisenherde führen zu steigenden Risikoaufschlägen


18.04.18 09:45
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Sorgen um einen ausufernden Handelsstreit sowie geopolitische Krisenherde haben zu steigenden Risikoaufschlägen an den Kreditmärkten geführt, so die Analysten der DekaBank.

Kräftig nachlassende Stimmungsindikatoren sowie einige schwächelnde harte Wirtschaftsdaten hätten ebenfalls zu höheren Spreads beigetragen. Die meisten großen europäischen Unternehmen hätten aber dennoch erneut sehr gute Geschäftsberichte vorlegen können und würden auch für die nähere Zukunft optimistisch bleiben. Zudem unterstütze die EZB den Corporates-Markt nach Kräften. Trotz insgesamt deutlich reduzierter Anleihekäufe seien die Investitionen bei Unternehmensanleihen nahezu unverändert hoch geblieben. Ein Teil der in Kreditderivaten abgebildeten Spreadausweitungen sei auf technische Effekte infolge der turnusmäßigen Laufzeitverlängerung und Indexanpassungen zurückzuführen. (Ausgabe April/Mai 2018) (18.04.2018/alc/a/a)