OMV-Anleihe bietet einen Kupon von 4,25%


25.10.11 11:47
Wirtschaftswoche

Düsseldorf (anleihencheck.de) - Die Experten der "Wirtschaftwoche" haben in ihrer aktuellen Ausgabe unter anderem eine von der OMV emittierte Unternehmensanleihe (ISIN XS0690406243 / WKN A1GV53) unter die Lupe genommen.

OMV fahre sein Upstreamgeschäft hoch und das Downstreamgeschäft runter, denn mit der Exploration und Produktion von Öl und Gas würden sich höhere Margen als im Raffinerie- und Tankstellengeschäft erzielen lassen. Unternehmenschef Gerhard Roiss plane innerhalb von zehn Jahren den Anteil des Downstreamgeschäfts von aktuell gut 50% auf 25% zu senken. Im Gegenzug wolle man das Upstreamgeschäft von momentan 35% auf 55% ausweiten.

Allerdings brauche man für solche Vorhaben eine gut gefüllte Kasse. OMV habe sich im Juni bereits 1,5 Mrd. Euro durch die Herausgabe neuer Aktien sowie durch die Platzierung einer nachrangigen Hybridanleihe besorgt. Nun seien in der letzten Woche auch die klassischen Anleiheinvestoren angezapft worden. Von ihnen leihe sich das Unternehmen 500 Mio. Euro für zehn Jahre. Bei einer Laufzeit bis Oktober 2021 biete die Anleihe einen Kupon von 4,25% p.a., was bei einem aktuellen Kurs von 102,55% einer Rendite von 3,94% entspreche.

Zum Halbjahr 2011 habe die Nettoverschuldung von OMV bei 4,35 Mrd. Euro gelegen. Dies seien nur 6% mehr als das innerhalb von zwölf Monaten erzielte EBITDA. Das sei eine solide Relation.

Die Experten der "Wirtschaftswoche" halten die oben genannte Unternehmensanleihe von OMV für ein interessantes Investment. (Ausgabe 43) (25.10.2011/alc/a/a)


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.