Staatsanleihen: Volatilität erhöht


03.03.21 08:45
Helaba

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Volatilität am Anleihemarkt ist groß, so die Analysten der Helaba.

Letztlich sei es dem Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) aber gelungen, zwischenzeitliche Verluste wettzumachen und die Januar-Abwärtstrendlinie ins Visier zu nehmen. Trotz der jüngsten Gegenbewegung am Rentenmarkt scheinen die Konjunkturhoffnungen der Marktteilnehmer zu dominieren und immer wieder für latenten Abgabedruck zu sorgen, so die Analysten der Helaba. Mit dem Ausblick auf baldige Lockerungen des Lockdowns dürfte sich daran zunächst wohl nichts ändern. Die Peripheriespreads gegenüber Bunds hätten gestern leicht höher tendiert: In Italien liege der 10J-Spread bei 103 Basispunkten; in Spanien und Portugal bei 69 bzw. 57 Basispunkten.

Mit Blick auf den Datenkalender sei heute der ISM-Index des Nicht-Verarbeitenden Gewerbes von Interesse. Das Barometer dürfte leichten Gegenwind für den Future mit sich bringen. Die technische Ausgangslage habe sich derweil aufgehellt, wobei anzumerken sei, dass es an Kaufsignalen noch mangele. Hohe Bedeutung würden die Analysten der Januar-Abwärtstrendlinie (174,76) beimessen. Sollte es dem Bund-Future gelingen, diese dauerhaft zu überwinden, entstünde Potenzial bis zur 21-Tagelinie bei rund 175,00. Haltemarken würden die Analysten bei 173,77 und bei 173,66 lokalisieren. Darunter könnten Verluste bis 172,87 folgen. (03.03.2021/alc/a/a)