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USA: Inflation steigt auf 2,3% - aber wenig Preisdruck außerhalb Energie


14.01.20 15:46
Nord LB

Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Konsumentenpreise in den USA zogen im Dezember um wenig spektakuläre 0,2% an - getrieben durch erneut höhere Energiepreise, so die Analysten der Nord LB.

Während die Inflationsrate auf 2,3% angestiegen sei, sei die Kerninflationsrate bei den bereits erreichten 2,3% geblieben. Im Verlauf des Frühjahrs dürften Basiseffekte wieder etwas entlasten. Die Auswirkungen der US-Importzölle auf die Preise müssten abgewartet werden. Für die Federal Reserve bleibe der Preisauftrieb gebremst - aber die Konjunkturseite gelte ohnehin als bedeutsamer. Der "Phase-1-Deal" könnte eine gewisse (vorrübergehende) Entspannung im Handelskonflikt bedeuten. Angesichts eines soliden Arbeitsmarktes sollte der private Konsum robust bleiben und damit die Konjunktur stützen. Die Federal Reserve werde entsprechend die Impulse aus drei Zinssenkungen beobachten und für einige Zeit abwarten können. (14.01.2020/alc/a/a)