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US-Anleihen nach Arbeitsmarktdaten uneinheitlich


23.02.12 23:27
anleihencheck.de

New York (www.anleihencheck.de) - Die US-Staatsanleihen gingen am Donnerstag uneinheitlich aus dem Handel. Im Blickpunkt standen vor allem die heutigen Arbeitsmarktdaten. Daneben sorgte auch die Meldung der EU-Kommission über eine Rezession in der Eurozone für Gesprächsstoff.

5-jährige US-Anleihen rentierten zuletzt mit 0,88 Prozent etwas über dem Stand am letzten Handelstag von 0,86 Prozent. Die am Markt viel beachteten 10-jährigen Anleihen rentierten zuletzt mit 1,98 Prozent, nach 2,00 Prozent am vorigen Handelstag. Die Langläufer mit einer Laufzeit von 30 Jahren rentierten am Ende mit 3,12 Prozent, nach 3,15 Prozent am Mittwoch.

Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Woche zum 18. Februar 2012 stabilisiert. So verharrte die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bei 351.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 355.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 348.000 auf 351.000 nach oben korrigiert. Der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt schrumpfte um 7.000 auf 359.000 Erstanträge für Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung. Dieser Wert ist weniger schwankungsanfällig und daher aussagefähiger.

Der US-Immobilienmarkt hat sich im Dezember 2011 weiterhin stärker entwickelt. Demnach kletterte der FHFA-House-Price-Index auf saisonbereinigter Basis gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozent. Für November war ebenfalls eine Preissteigerung um 0,7 (vorläufig 1,0) Prozent ausgewiesen worden. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging der Index damit um 0,8 Prozent zurück. (23.02.2012/alc/a/a)