Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert

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neuester Beitrag:  19.05.19 20:28
eröffnet am: 21.05.14 21:51 von: BiJi Anzahl Beiträge: 19985
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21.05.14 21:51 #1 Deutsche Bank - sachlich, fundiert und moderiert
Da mittlerweile kein wirklich moderierter Deutsche Bank-thread mehr existiert und der Wunsch nach einem solchen vermehrt aufgetreten ist, gebe ich nun hiermit die Möglichkeit sich sachlich, fundiert und informativ zu äußern.

Vorab ist jeder herzlich willkommen, der sich zur Thematik Deutsche Bank äußern möchte.

Es soll kein "Rosa-Brillen-thread" sein, Kritik ist ebenso willkommen, nur sollte diese sachlicher Natur sein.

Wichtig ist hier auch das Miteinander: Pöbeleien, unsachliche Beiträge, Spams werden nicht geduldet und führen nach erfolgter Ermahnung zum Ausschluss.

Ich hoffe, damit den an mich herangetragenen Wünschen gerecht zu werden und freue mich auf viele gute Beiträge und zahlreiche Diskussionen!

 

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19959 Postings ausgeblendet.
19.05.19 11:44 #19961 Was machen wir bei einer Wirtschaftsflaute.
Zitat.
Die Deutsche Bank wird auch von den Ratingagen­­turen sehr kritisch beurteilt.­­ Nicht bevorrecht­­igte Anleihen werden von Moody’s und Standard&Poor’s­­ nur noch eine Stufe über Ramschstat­­us bewertet.


Es darf einfach nicht sein, dass AR und Management sich trotzdem bereichert.

Quelle.
https://m.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/...ns-16185211.html


https://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/...16083641.amp.html

https://de.sputniknews.com/kommentare/...9-deutsche-bank-finanzkrise/
 
19.05.19 11:54 #19962 #19960
Frau Achleitner hat doch das Handbuch Investment Banking geschrieben. Die kennt doch mit dem Bankbetrieb und Risk Management ganz gut aus. Warum sitzt die Ehegattin vom Achleitner eigentlich nicht bei uns im AR oder Vorstand?  
19.05.19 13:35 #19963 Value at Risk - Zeitreihen
Entwicklung des tgl. durchschnittlicher Value at Risk in Mio. EUR

Zinsrisiko:

2004: 61,7 Mio. Euro
2008: 105,4 Mio. Euro
2014: 25,1 Mio. Euro
2018: 17,6 Mio Euro

Aktienkursrisiko:

2004: 30,8 Mio. Euro
2008: 60,7 Mio. Euro
2014: 14,8 Mio. Euro
2018: 10,0 Mio. Euro

Wechselkursrisiko:

2004: 10,6 Mio. Euro
2008: 18,4 Mio. Euro
2014: 13,2 Mio. Euro
2018: 8,3 Mio. Euro

Rohwarenpreisrisiko:

2004:  7,0 Mio. Euro
2008: 12,2 Mio. Euro
2014: 2,2 Mio. Euro
2018: 0,6 Mio. Euro

Das sieht nicht schlecht aus.

Handelsergebnisse nach Anzahl Tagen (2018)
 

Angehängte Grafik:
handelsertr18.jpg (verkleinert auf 57%) vergrößern
handelsertr18.jpg
19.05.19 14:05 #19964 Die Strafzahlungen der Rechtstreitigkeiten
19.05.19 14:10 #19965 Macht mir halt Kopfschmerzen
Zitat.
Die Deutsche Bank wird auch von den Ratingagen­­­turen sehr kritisch beurteilt.­­­ Nicht bevorrecht­­­igte Anleihen werden von Moody’s und Standard&Poor’s­­­ nur noch eine Stufe über Ramschstat­­­us bewertet.

Quelle.

https://m.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/...ns-16185211.html


https://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/...16083641.amp.html
 
19.05.19 14:18 #19966 Zahlungsausfälle bei Konjunkturflaute sind ha.
Zahlungsausfälle bei Konjunkturflaute sind halt auch vorhanden


https://www.finance-magazin.de/banking-berater/...-abschwung-2036321/  
19.05.19 14:56 #19967 Weißt jemand, ob Morgen die Dividende
in höhe von 19 Cent ausgeschüttet oder nicht ?
ES steht in Ativa geschrieben!  
19.05.19 14:59 #19968 Nein,
ich muss das auf der HV erstmal absegnen. :o)  Die Dividende gibts am 28. Mai 2019.  
19.05.19 15:36 #19969 dividende
19cent gibts sowieso nicht....  
19.05.19 15:42 #19970 Hoffe keine Kapitalerhöhung erwähnt wird !
19.05.19 15:44 #19971 Vergangenheit
vor 11 jahren gabs noch folgende Dividende bei der DeuBa:

2007 EUR 4,50/ USD 6,98 30. Mai 2008

Schon sehr krass, wie sich die Zeiten hier geändert haben.....  
19.05.19 17:15 #19972 FAZ-Artikel zu Paul Achleitner
Noch so ein Schwachsinnsartikel von der FAZ: Paul Achleitner hat nicht mehr viele Freunde

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/...nde-hat-16194195.html?premium

Versteht das jemand? Wer opfert denn solch einen erfahrenden Mann? Er ist mit uns durch dick und dünn gegangen. Wie in guten, so auch in schlechten Zeiten - heißt es doch immer. Wir sollten ihm dankbar sein. Ich halte nach wie vor Paul Achleitner für einen der fähigsten Branchenkennern. Es wäre blödsinnig auf Paul Achleitner zu verzichten. Nur meine Meinung.  
19.05.19 17:44 #19973 Paul Achtleitner wäre ein guter Bundeskanz.
Zusammen im Dreamteam mit Claudia Roth als Vizekanzlerin Cem Özdemir als Außenminister und Kevin Kühnert als Wirtschatsminister. Dann gehts hier auf endlich wieder aufwärts!  Doch!
 
19.05.19 18:29 #19974 Ohne Herrn Achtleitner
Ohne Herrn Achtleitne­r koennte Herr Sewing, die Investmentbankingsparte dem Marktumfeld anpassen, was mit Herrn Herrn Achtleitne­r nicht geht, da er selber Investmentbanker war.
Wieviel Mio oder Mrd Euro sollen dort weiter verbrannt werden, bis der Bereich dem Marktumfeld angepasst wird.
Boni gibt's trotzdem auch wenn die Investmentsparte rote Zahlen vorweisst.
Kaum zu glauben.

Dass ist das Problem

Trotzdem.
1,9 Mrd Euro Boni

https://www.google.com/...sg=AOvVaw2irbaPhhWfgzyM2DxtWWgZ&ampcf=1
 
19.05.19 18:35 #19975 Garth Ritchie
Das ist die Aufgabe von Garth Ritchie...schau mal genauer auf seine Performance. Die sieht aktuell hundsmiserabela aus. Dre kriegt nichts gebacken. ...  
19.05.19 18:42 #19976 Die Bilanz von Herrn Achtleitner
Die Bilanz der Amtszeit von Herrn Achtleitne­r
ist verherrend.

Gleichzeitig hat er einen grossen Mio Euro Betrag kassiert, während der Aktienkurs in den Keller ging.

https://www.google.com/...igBMAA&usg=AOvVaw3QxCV4QuqcY8-DrmtFacJW

https://www.google.com/amp/s/www.spiegel.de/...rns-a-1209283-amp.html

Jetzt trennt die Deutsche Bank nicht mehr viel vom Ramschnivea mit sehr hohen Refinanzierungskosten.

Zitat.
Die Deutsche Bank wird auch von den Ratingagen­­­­turen sehr kritisch beurteilt.­­­­ Nicht bevorrecht­­­­igte Anleihen werden von Moody’s und Standard&Poor’s­­­­ nur noch eine Stufe über Ramschstat­­­­us bewertet.

Quelle.

https://m.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/...ns-16185211.html


https://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/...16083641.amp.html

Wenn das Personal zumindestens auf die Boni verzichten koennten.
Dass wäre schon mal 1, 9 Mrd Euro fuer 2018

https://www.google.com/...sg=AOvVaw2irbaPhhWfgzyM2DxtWWgZ&ampcf=1

 

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19.05.19 18:45 #19977 Für mich ist es ein Selbstbedienungsladen
Für mich ist es ein Selbstbedienungsladen, welcher durch die Aktionäre finanziert wird.

Bis zur nächsten Kapitalerhöhung.

Mich regt so was auf, sorry  
19.05.19 18:50 #19978 es ist wie es ist
Ja, es macht keinen Sinn dir die Fortschritte aufzuzählen. We will see. Allerliebste Grüße JPL  
19.05.19 18:54 #19979 Wieviel Prozent hat ein Aktionär
Wieviel Prozent seines Aktien Wertes hat ein Aktionär seit dem Amtsantritt von Herrn Achtleitne verloren?
Herr Achtletner hat in der selben Zeit viele Mio Euro bekommen

https://www.google.com/...igBMAA&usg=AOvVaw3QxCV4QuqcY8-DrmtFacJW  

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19.05.19 19:01 #19980 Nicht ganz so einfach...
Ach komm, Dicki! Das wäre zu einfach. Der Achleitner ist Schuld  - damit geht es uns allerdings kein Jota besser. Was soll der Mist.  Wie können wir in Zukunft Kohle machen. Thats it!  
19.05.19 19:02 #19981 Lieber @Zeitungsleser
Da die Auftragseingänge der Industrie schon länger einbrechen, wird es gewinntechnisch, hier noch wirklich kritisch.
So viel sie kostenmäßig auch  schon getan haben.
Zahlungsausfälle bei schlechterer Konjunktur bekommen auch irgendwann die Banken mit.

Alles Gute.
Sorry
L. G.

 
19.05.19 19:05 #19982 Mir geht es auch um die Moral der Vorstän.
Mir geht es auch um die Moral der Vorstände und des AR.

Dass sie abkassieren, waehrend Aktionäre viel verloren haben.

 

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19.05.19 19:52 #19983 Zeitungsleser
Weisst Du noch, wie Schettino dieses Kreuzfahrtschiff in den Sand gesetzt hat, weil er einer Dame imponieren wollte und ohr die Küste näher zeigen wollte, oder was weiss ich er dort am Steuer getrieben hatte? Ja, er als einzige Person war schuld am Kentern, weil er das Ruder hielt und den Leuten den Befehl gab, wegzugehen, während er allein mit der Dame seine Zeit verbrachte.

Ja, so einfach ist es. Achleitner ist schuld an diesem Desaster.

Er hat die Vorstände gebracht, er hat die Strategien diktiert, die Fusionen als Ablenkungsmanöver vorangetrieben, er hat dafür gesorgt, dass das Management und Investmentbänker happy sind, indem sie prächtig abkassieren über Boni und Gehälter....und...und...und...er hat die Macht...

...statt seinen eigenen Verdienst und die der anderen Aufsichtsmitglieder zu kürzen...statt die Millionengehälter von Sewing et al zu kürzen...statt die Boni im Rahmen der Emmergency, in dem das Unternehmen befindet, zu kappen...etc....das Alles muss bei einem gesunden Unternehmen zuerst passieren, eher man bei den Anteilseignern den Rotstift anstetzt.

Manchmal ist es so einfach den Schuldigen zu benennen. Es is Paul Achleitner. Wenn er weiter bleibt, gibt es keinen Grund, in dieses Unternehmen zu investieren. So simple ist das.
 
19.05.19 20:00 #19984 Sowas nennt man
"Bad Governance"...ich nenn es "Worst Governance"....ein Selbstbedienungsladen per Excellence, wo die Mitarbeiter in der oberen Schicht in Saus und Braus auf Kosten der Unteren Linie und den Aktionären leben...man kann viele Bezeichnungen dafür geben...."spätromische Dekadenz....".."Fisch stinkt vom Kopfe her"...."Scheisse schwimmt meist oben"...

Warum sollten grosse Institutionelle in Aktien dieses Unternehmens investieren, wenn sie wissen, sie haben nix davon? Keine vernünftige Dividende, keine Rücksicht auf Aktionäre, keinen vernünftigen Kopf....nur Leute, die sich selbst bereichern....

Sie wollen euer Geld und wollen sich damit ihre Boni bezahlen. Dass ist so die letzten 10 Jahre über die KEs von insgesammt 25 Mia Euro passiert.
Warum sollten die Instis denen ihr Geld anvertrauen und die Aktien kaufen?

Früher gab es noch Geldwäsche....mittlerweile haben diese dubiosen Leute ja die Bitcoins und brauchen keine Bank....tsttsts

 
19.05.19 20:28 #19985 Eine Frage der Perspektive...
so leid es mir tut, aus meiner Sicht handelt es sich um eine Wahrnehmungsstörung. Herr Achleitner wurde erst ab 2012 für das Amt des AR-Vorsitzenden berufen. Die Wutzereien wie Libor-Skandal etc. fanden vor seiner Amtszeit statt, ebenso Cum-Ex-Geschäfte. Ich habe in den letzten Postings dargelegt, dass das Risiko reduziert wurde. Damit einhergehend reduzieren sich die Erlöse. Für die Strategie 2020 war damals auch Herr Sewing verantwortlich. Gegen diese unsinnigen Zielsetzungen hätte er sich deutlicher abgrenzen/distanzieren sollen.  In Sachen Personalpolitik muss Ruhe einkehren.  
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