AGRARIUS konkretisiert Umsatz- und Ergebnisprognose 2019 - Anleihenews


31.07.19 09:00
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die AGRARIUS AG (ISIN DE000A2BPL90/ WKN A2BPL9) hat in der vergangenen Woche die Ernte der Winterkulturen beendet, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Anhand der vorläufigen Ernteergebnisse und mit Blick auf die noch ausstehende Ernte von Soja, Mais und Kürbiskernen konkretisiert der Vorstand die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019: Nach aktuellem Stand werden Konzernumsatzerlöse in einer Bandbreite von 8,0 bis 8,9 Mio. EUR (Vj. 9,5 Mio. EUR), Flächenumsätze von 900 bis 1.000 EUR pro Hektar (Vj. 972 EUR) sowie ein erneut positives Konzernergebnis (Vj. 236 TEUR) erwartet. Eine nähere Ergebniseingrenzung kann vor der Ernte der Sommerkulturen im Herbst nicht erfolgen.

Auf der heutigen ordentlichen Hauptversammlung über das Geschäftsjahr 2018 berichtet der Vorstand auch über die laufende Erntesaison 2019. So liegen nun erste vorläufige Ernteergebnisse für die Kulturen Winterweizen, -raps und -gerste vor. Während die Erntemenge von Wintergerste mit einer Gesamtmenge von 7.730 Tonnen bzw. einem durchschnittlichen Ertrag von 6,51 Tonnen je Hektar (Vj. 6,99 Tonnen je Hektar) überraschend oberhalb der Planwerte lag, war die Winterweizenernte nicht zufriedenstellend. Nachdem der Winterweizen im Herbst 2018 durch die anhaltende Trockenheit nicht vollständig aufgelaufen und schwach in den Winter gekommen war, folgte ein zunächst ebenfalls zu trockenes Frühjahr 2019. Der dann einsetzende Regen war den Kulturen zwar zu Gute gekommen, konnte aber die ertragsmindernden negativen Einflüsse der vorangegangenen Monate nicht mehr vollständig kompensieren. Da ein Teil der Ernte noch in Lagern ohne Waage liegt, kann der genaue Ertrag beim Winterweizen noch nicht ermittelt werden. Beim Winterraps mussten im Frühjahr 2019 rund 1.000 Hektar umgebrochen werden, da aufgrund der Trockenheit ein Großteil der Saat nicht aufgelaufen war. Die Planungen hatten bereits die widrigen Witterungsbedingungen und damit verbundene Mindererträge berücksichtigt, sodass die Rapsernte innerhalb der Planwerte liegen wird. Beim Winterraps wurden bereits 1.300 Tonnen zu einem Preis von 342 EUR/Tonne verkauft. Insgesamt geht der Vorstand der AGRARIUS AG von einer leicht unter den Planungen liegenden Erntemenge der Winterkulturen und witterungsbedingt niedrigeren Werten für das Hektolitergewicht aus. Daher wird voraussichtlich ein Teil der Winterweizenernte als Futterweizen zu niedrigeren Preisen vermarktet werden. Demgegenüber wurden bereits 7.000 Tonnen der Gerstenernte vermarktet, hier übertraf AGRARIUS die Planwerte um rund 150 TEUR.

Im Gegensatz zu Deutschland fielen auf den Feldern in Rumänien in den letzten Monaten regelmäßige Niederschläge. "Der Blick auf die Kulturen Körnermais und Soja stimmt uns für die Ernte im Herbst optimistisch", bewertet Vorstand Ottmar Lotz die noch auf den Feldern stehenden Sommerkulturen. "Beide Kulturen sind in einem guten bis sehr guten Zustand. Auch der Kürbisanbau verläuft planmäßig und die Kultur ist ebenfalls in einem guten Zustand. Hier können wir die Erntemenge zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht einschätzen. Entscheidend wird die Witterung der kommenden Wochen sein."

Aus heutiger Sicht geht der Vorstand daher bei einem guten Ernteergebnis der Sommerkulturen und einem attraktiven Preisniveau bei der Vermarktung davon aus, zumindest einen Teil der eventuellen Verluste bei den Winterkulturen wieder aufholen zu können. Bislang wurden kulturübergeifend insgesamt für 18.000 Tonnen Vorkontrakte abgeschlossen und damit das Vermarktungsrisiko für die Restmengen verringert. Lediglich für Kürbiskerne hat AGRARIUS bisher keine Vorkontrakte abgeschlossen. Das Preisniveau für Kürbiskerne wird vermutlich leicht über dem Vorjahr liegen und wie in jedem Jahr, durch die Erntemenge in Österreich maßgeblich beeinflusst werden.

In Summe sind für 2019 über Plan liegende Erntemengen und Umsatzerlöse möglich. Eine abschließende Bewertung kann jedoch erst nach Beendigung der Erntearbeiten im Herbst und der kompletten Vermarktung der Ernte getroffen werden. (31.07.2019/alc/n/a)





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