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Allokation des Monats: Europäische Bankentitel als Profiteure der Inflation


07.12.21 13:19
Argentum Asset Management

Husum (www.anleihencheck.de) - Die aktuelle Ausgabe der "Allokation des Monats" der Hamburger Fonds-Boutique Argentum beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Corona-Krise und der Inflation auf die Aktien europäischer Banken, so die Experten von ARGENTUM Asset Management.

Auf lange Sicht werde die Europäische Zentralbank die Zinsen wieder anheben müssen, um der Preissteigerung entgegenzuwirken, was Umsätze und Aktienkurse der Banken weiter erhöhen werde.

Während zahlreiche Branchen unter den Nachwirkungen von COVID-19 leiden und die Verbraucher mit voller Wucht von der Inflation getroffen würden, würden die Banken mehr und mehr von der Situation profitieren: Amerikanische Bankhäuser hätten in den vergangenen zwei Jahren durch Anleihenkäufe der amerikanischen Notenbank Federal Reserve (FED) und dem Boom am Kapitalmarkt einen Gewinnrekord nach dem anderen einfahren können. So habe etwa die Aktie von Morgan Stanley seit dem Start der Corona-Pandemie am 11. März 2020 um 215,9%* zugelegt.

Bei den europäischen Banken verlaufe diese positive Entwicklung etwas verzögert, seit etwa einem Jahr. Dies liege unter anderem an ihren breiter gefächerten Geschäftsfeldern, die sich nicht nur auf das Investmentbanking konzentrieren würden. Während die ING-Aktie ein Plus von 53,3%* habe verzeichnen können, liege es bei BNP Paribas aktuell noch bei 28,9%* - und trotz zeitweiser Irritationen durch die neue Corona-Variante Omikron sei die Tendenz weiter steigend. Auch hier gelte: Hebe die Europäische Zentralbank (EZB) angesichts steigender Inflation das Zinsniveau wieder an, würden die europäischen Banken weiter profitieren.

"Die Entwicklung, die wir zuletzt bei Titeln von amerikanischen Investmentbanken beobachten konnten, steht den europäischen noch bevor", erkläre Thorsten Mohr, Geschäftsführer der Investment-Boutique Argentum Asset Management in Hamburg. "Mittel- bis langfristig erwarte ich, dass sie ihre Renditen im zweistelligen Bereich vergrößern. Es werden zwar keine Gewinnsprünge zu verzeichnen sein, wie bei manchen Tech-Aktien, dafür ist das Risiko auch deutlich moderater. Zudem sind sie im Vergleich zu amerikanischen Bankaktien günstiger bewertet und haben so ein höheres Aufholpotenzial. Titel wie die ING sind also eine gute Beimischung zur Stabilisierung des Anlegerportfolios."

Um von Bankentiteln an den Kapitalmärkten bestmöglich zu profitieren und gleichzeitig das Risiko gering zu halten, sei es ratsam, seine Investments breit zu streuen. Der Multi-Asset-Fonds ARGENTUM Performance Navigator nutze den INVESCO Euro STOXX Optimised Banks ETF, um in europäische Bankentitel wie die ING Group oder BNP Paribas zu investieren. So hätten Anleger gute Chancen, das verlorene Geld wieder reinzuholen und sogar zu vermehren und ebenfalls zu den Gewinnern zu gehören.

*Stand 07.12.2021 (07.12.2021/alc/a/a)