Youbisheng Green Paper-Anleihe: Umsetzung der Eigenkapitalstrategie für das hochreine Alumina Projekt von Altech


13.08.19 16:52
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die Youbisheng Green Paper AG, zukünftig firmierend als Altech Advanced Materials AG ("AAM"), Heidelberg, (ISIN DE000A2BPG14/ WKN A2BPG1 und ISIN DE000A2LQUJ6/ WKN A2LQUJ) gab heute per Ad-Hoc das Closing des mit Altech Chemicals Limited ("Altech") und Altech Chemicals Australia Pty Ltd ("Altech Australia") abgeschlossenen Optionsvertrages bekannt, welcher es der AAM erlaubt, bis zu 49% der Anteile an dem hochreinen Alumina Projekt der Altech Australia für USD 100 Mio. zu zeichnen. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung der Youbisheng Green Paper AG:

Altech Australia hat sich zum Ziel gesetzt, einer der weltweit führenden Anbieter von 99,99% (4N) hochreinem Aluminiumoxid (Al2O3) ("HPA") durch den Aufbau einer hochmodernen Produktionsanlage in Johor, Malaysia, durch die 100% Tochtergesellschaft Altech Chemicals Snd Bhd, zu werden. Der Rohstoff für die HPA-Anlage wird aus der Kaolinlagerstätte in Meckering, Westaustralien, bezogen, die der 100% Tochter Altech Meckering Pty Ltd gehört.

HPA ist ein hochwertiges, margenstarkes und hoch nachgefragtes Produkt, da es der entscheidende Bestandteil für die Herstellung von synthetischem Saphir ist und auch zunehmend bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien verwendet wird. Synthetischer Saphir wird zur Herstellung von Substraten für LED-Leuchten, Halbleiterwafern für die Elektronikindustrie und kratzfestem Saphirglas für Armbanduhren, optische Fenster und Smartphone-Komponenten verwendet. Es gibt keinen Ersatz für HPA bei der Herstellung von synthetischem Saphir. Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien benötigen HPA als Separatorbeschichtung.

Das Projekt zeigt gemäß den Berechnungen von Altech einen Nettobarwert ("NPV") vor Steuern von USD 505,6 Mio. bei einem Abzinsungssatz von 7,5%. Das Projekt generiert bei voller Produktion im Jahresdurchschnitt Netto-Free-Cash von rund USD 76 Mio. mit einer attraktiven Marge von rund 63% beim HPA-Umsatz.

Unter Zugrundelegung des aktuellen HPA-Preises in Japan von USD 40 kg beträgt nach Berechnungen von Altech der NPV des Projekts USUSD 1,1 Mrd., der IRR 33%, die Amortisationszeit 2,2 Jahre und das EBITDA USD 133 Mio. p.a. bei voller Produktion.

Das Investitionsvolumen für das HPA Projekt beträgt rund USD 380 Mio. Hiervon wurden unter bestimmten Voraussetzungen USD 190 Mio. durch die KfW IPEX Bank zugesagt. Die verbleibende Finanzierung für das Projekt soll durch eine USD 90 Mio. Mezzanine-Finanzierung von der Macquarie Bank (befindet sich derzeit in Due Diligence) sowie durch Eigenkapital dargestellt werden.

Es ist Teil der Strategie von Altech das Eigenkapital mit Hilfe der am regulierten Markt börsennotierten AAM einzuwerben, nicht zuletzt aufgrund des starken Bezugs des HPA Projekts mit Deutschland durch die SMS-Gruppe als Anlagenbauer, die KfW IPEX Bank als Senior Lender, aber auch die Marktchancen in der deutschen Automobilindustrie. Hierfür hat Altech 29% der Anteile an der AAM von der Deutsche Balaton AG erworben.

Der Optionsvertrag sieht im Wesentlichen vor:

1. AAM hat das Recht mindestens 10% (für einen anteiligen Betrag von USD 20,4 Mio.) bis zu einem direkten HPA-Projektanteil von höchstens 49% für 100 Mio. USD durch Übernahme von Anteilen an Altech Australia zu zeichnen;
2. AAM verpflichtet sich, die erworbenen Anteile 6 Jahre nach Projektstart ("Project Financial Close") an Altech zurück zu verkaufen auf Basis einer festgelegten Rendite von 15% p.a.;
3. Altech erhält das Recht, den Rückkauf der erworbenen Anteile an Altech Australia auf gleicher Basis innerhalb von sechs Jahren vorzeitig von AAM zu verlangen,
4. AAM kann ihre Rückverkaufsverpflichtung jederzeit kündigen und damit ihre HPA-Projektbeteiligung behalten.

AAM plant für die Einwerbung des benötigten Kapitals zur Ausübung der Option eine Kapitalerhöhung über bis zu EUR 75 Mio. durchzuführen durch Ausgabe von bis zu rund 63 Mio. Aktien zu einem Preis von EUR 1,10 je Aktie im Rahmen einer Bezugsrechtskapitalerhöhung mit einem Bezugsrecht von 1 zu 40 bzw. von mindestens EUR 1,20 je Aktie im Rahmen der Platzierung der nicht im Rahmen der Bezugsrechtskapitalerhöhung platzierten Aktien an Deutsche und Europäische Investoren.

Derzeit arbeitet die AAM mit Hochdruck an der Erstellung eines Prospektes um möglichst zügig die geplante Kapitalerhöhung umsetzen zu können.

Der Vorstand (13.08.2019/alc/n/a)






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