Anleihen-Woche KW10 - 2021: Metalcorp, Behrens, Heroes, Deutsche Rohstoff, DMAF, Euroboden, FCR Immobilien


15.03.21 11:00
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - In der Kalenderwoche 10 (08.03. bis 12.03.2021) enden die Zeichnungsfristen für die neue 8,00%-Agri Resources-Anleihe und der 6,75%-Debüt-Anleihe (ISIN DE000A3H2T47 / WKN A3H2T4) der RAMFORT GmbH, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Beide Emittenten hätten bislang noch keine Platzierungsergebnisse veröffentlicht, die Agri Resources-Anleihe habe ein Volumen von bis zu 50 Mio. Euro, RAMFORT möchte bis zu 10 Mio. Euro einsammeln.

Die im Insolvenzverfahren befindliche Joh. Friedrich Behrens AG habe von einem ausländischen Investor ein bindendes Kauf-Angebot erhalten. Dieses werde derzeit unternehmensintern in Abstimmung mit dem Sachwalter und dem Gläubigerausschuss besprochen. Ziel sei dabei eine Übertragung des Geschäftsbetriebs der Behrens AG zum 01.05.2021 an den potenziellen Käufer.

Die Metalcorp Group S.A. habe in der vergangenen Woche ihre 7,00%-Anleihe 2017/22 um 20 Mio. Euro auf ein Gesamtvolumen von nunmehr 140 Mio. Euro bei internationalen Investoren aufgestockt. Die zufließenden Mittel würden nach Angaben von Metalcorp dazu dienen, eine Expansionsgelegenheit zu finanzieren.

Der Merchandising- und Technologieentwickler Heroes AG plane die Emission einer fünfjährigen Unternehmensanleihe im Volumen von bis zu 5 Mio. Euro via Privatplatzierung. Der Zinskupon solle bei 6,00% p.a. liegen, die Mindestzeichnungssumme betrage 100.000 Euro. Mit dem Nettoemissionserlös beabsichtige die Emittentin, erste Lizenzen abzuschließen und Merchandising-Projekte im Discounter, Einzelhandel und Online-Shop umzusetzen.

Die SLM Solutions Group AG beabsichtige die Ausgabe einer zweiten Tranche von Wandelschuldverschreibungen im Volumen von 15 Mio. Euro. Dazu müssten die Gläubiger der im Juli 2020 begebenen SLM Solutions-Wandelanleihe 2020/26 allerdings in einer Abstimmung ohne Versammlung dem Prozedere noch zustimmen.

Der Deutsche Mittelstandsanleihen FONDS (DMAF) berücksichtige nach eigenen Angaben beim Auswahlprozess seiner Investments bereits seit 2018 einschlägige Nachhaltigkeitsrisiken. Bevor ein Investment von den Fondsmanagern der DMAF eingegangen werde, erfolge eine vereinfachte Nachhaltigkeitsprüfung. Wenn diese vereinfachte Prüfung seitens der Nachhaltigkeitsrating-Agentur imug positiv abschließe, sei ein Investment möglich.

Zudem werde das Portfolio des Deutschen Mittelstandsanleihen FONDS selbst jährlich von imug | rating geprüft. Aktuell werde der DMAF als neutral bis positiv und als nahezu frei von ESG-Risiken klassifiziert. Seit Januar 2021 befinde sich die im Nordic-Bond-Format begebene Anleihe (ISIN NO0010894850 / WKN A3H3FM) der LR Global Holding GmbH im Portfolio des DMAF. In einem aktuellen Anleihen-Barometer würden die Analysten der KFM Deutsche Mittelstand AG die LR Global-Anleihe 2021/25 als "durchschnittlich attraktiv (positiver Ausblick)" mit 3,5 von möglichen 5 Sternen bewerten.

Vorläufige Finanzkennzahlen - die FCR Immobilien AG habe nach vorläufigen IFRS-Zahlen das Geschäftsjahr 2020 mit einem Ergebnis vor Steuern (EBT) von 11,5 Mio. Euro und somit über der Prognose von 11,1 Mio. Euro abgeschlossen. Damit habe die FCR Immobilien AG im Corona-Jahr das Vorjahresergebnis vor Steuern von 11,9 Mio. Euro nahezu erreicht. Des Weiteren habe ein institutioneller Investor ein Volumen in Höhe von 10 Mio. Euro der 4,25%-FCR-Anleihe 2020/25 in der vergangenen Woche gezeichnet.

Der Deutsche Rohstoff Konzern müsse im Geschäftsjahr 2020 indes einen Verlust in Höhe von 16,2 Mio. Euro (Prognose: Konzernverlust 15 bis 18 Mio. Euro; Vorjahr: Konzerngewinn 0,2 Mio. Euro) verkraften. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) habe bei 23,9 Mio. Euro (Prognose 23 bis 26 Mio. Euro; Vorjahr: 22,7 Mio. Euro) und der Umsatz bei 38,7 Mio. Euro gelegen (Prognose 37 bis 40 Mio. Euro; Vorjahr: 41,2 Mio. Euro). Somit lägen alle Kennzahlen im Rahmen der Prognose. Für das laufende Jahr erwarte der Deutsche Rohstoff-Vorstand auch aufgrund des Anstiegs des Ölpreises eine deutliche Verbesserung des Geschäfts.

Die Euroboden GmbH bestätige indes ihre vorläufigen Kennzahlen und erwirtschafte im Geschäftsjahr 2019/20 einen Gewinn von 15,14 Mio. Euro. Zudem wachse das Eigenkapital der Immobiliengesellschaft um 30% auf nunmehr 58 Mio. Euro.

Der monatlich ausschüttende Rentenfonds FU-Fonds - Bonds Monthly Income sei seit der letzten Woche auch im Versicherungsmantel der Helvetia erhältlich. Vor der Aufnahme des Bonds Monthly Income in das Fondsuniversum der Helvetia seien sowohl das Fondskonzept als auch das Fondsmanagement eingehend geprüft worden. Zudem sei die größte Einzelposition des Bonds Monthly Income, das Logistik- und Container-Unternehmen CMA CGM, von der Ratingagentur Standard & Poor's von "B+" auf "BB-" hochgestuft worden.

Die Aufdeckung stiller Reserven der PREOS Global Office Real Estate & Technology AG im HGB Einzelabschluss zum 31.12.2020 liege voraussichtlich zwischen 80 Mio. und 125 Mio. Euro und damit voraussichtlich deutlich unterhalb der erwarteten Summe von 179,8 Mio. Euro.

Die The Grounds Real Estate Development AG habe in der letzten Woche weitere Wohnimmobilien im Umland von Berlin von einem privaten Verkäufer erworben. Dabei handle es sich um drei nahe der Stadt Eberswalde errichtete Wohnanlagen mit 38 Wohnungen und insgesamt rund 2.066 Quadratmetern vermietbarer Fläche.

Und die Nordex Group habe neue Aufträge aus Frankreich erhalten. Die französische RWE-Tochter, RWE Renouvelables France, habe zehn Turbinen des Typs N117 für zwei Windparks mit insgesamt 33 MW bestellt.

Den kompletten Beitrag mit den wichtigsten KMU-Anleihen-News der zehnten Kalenderwoche 2021 im Überblick finden Sie hier. (News vom 13.03.2021) (15.03.2021/alc/n/a)





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