Lloyd Fonds erwartet Anstieg des Konzernjahresüberschusses (EAT) 2021 auf 4,0 Mio. EUR - Anleihenews


12.01.22 08:15
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die Lloyd Fonds AG (Deutsche Börse Scale, ISIN DE000A12UP29/ WKN A12UP2) hat ihre positive Geschäftsentwicklung auch im Jahr 2021 fortgesetzt, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Die Gesellschaft veröffentlicht heute ihre erwarteten und noch ungeprüften Finanzkennzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2021.

AuM-Anstieg auf rund 2,2 Mrd. EUR

Die Assets under Management (AuM) des Lloyd Fonds-Konzerns stiegen im Geschäftssegment LLOYD FONDS LIQUID ASSETS in den Geschäftsfeldern LLOYD FONDS, LLOYD VERMÖGEN und LLOYD DIGITAL auf rund 2,2 Mrd. EUR (Vj.: 1,66 Mrd. EUR) und damit auf das für das Geschäftsjahr 2021 geplante Niveau. Dieser Anstieg wurde durch ein organisches AuM-Wachstum von über 32 % erreicht.

EBT-Anstieg auf 6,4 Mio. EUR, Operativer Cashflow deutlich über Prognose

Im Gesamtergebnis erwartet der Vorstand zum 31. Dezember 2021 einen deutlichen Anstieg des Konzernergebnisses vor Steuern (EBT) auf 6,4 Mio. EUR (Vj.: -3,0 Mio. EUR).

Die Belastung aus Steuern auf das EBT wird mit rund -1,1 Mio. EUR erwartet, nach einem positiven Ertrag im Vorjahr in Höhe von +4,0 Mio. EUR, welcher sich im Wesentlichen aus der Aktivierung latenter Steuern zusammensetzte.

Daraus resultiert ein Anstieg des Konzernjahresüberschusses nach Steuern (EAT) auf 4,0 Mio. EUR (Vj.: -0,7 Mio. EUR). Dies entspricht einem erwarteten Gewinn von 0,30 EUR pro ausstehender Aktie (EPS).

Der deutlich gestiegene Konzernjahresüberschuss ist dabei wesentlich auf die zum Jahresende nochmals höhere Fair Value Bewertung zweier Beteiligungen der Lloyd Fonds AG im Geschäftssegment LLOYD FONDS REAL ASSETS im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 zurückzuführen. Aufgrund der Bilanzierungsvorschriften sind die Beteiligungserträge des Lloyd Fonds-Konzerns im Finanzergebnis auszuweisen.

Zum 31. Dezember 2021 erzielte der Lloyd Fonds-Konzern im Geschäftsfeld LLOYD FONDS Umsatzerlöse aus Performance Fees in Höhe von insgesamt 8,5 Mio. EUR (Vj.: 14,8 Mio. EUR). Davon entfielen 7,9 Mio. EUR auf das 1. Hj. 2021. Im 2. Hj. 2021 wurden voraussichtliche Umsatzerlöse aus Performance Fees in Höhe von knapp 0,6 Mio. EUR erzielt, einschließlich der Performance Fee aus dem größten Publikumsfonds, dem Lloyd Fonds - WHC Global Discovery.

Insgesamt erzielte der Lloyd Fonds-Konzern damit voraussichtlich trotz gegenüber dem Vorjahr deutlich niedrigerer Performance Fees im Geschäftsjahr 2021 Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau.

Das operative Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibung und Amortisation (EBITDA) soll knapp 5,0 Mio. EUR betragen (Vj.: 7,0 Mio. EUR). In dem Ergebnis sind im Geschäftsjahr 2021 u. a. die Aufwendungen für die beiden Akquisitionen der BV Holding AG und der growney GmbH sowie die Einmalkosten für den Aufbau einer Token-Plattform enthalten.

Der operative Cashflow steigt voraussichtlich auf knapp 20,0 Mio. EUR (Vj.: -0,9 Mio. EUR) an. Bezogen auf die aktuell ausstehenden Aktien der Gesellschaft von rund 13,3 Mio. Stücken entspricht dies einem operativen Cashflow von 1,50 EUR pro ausstehender Aktie.

Damit wird die am 19. August 2021 veröffentlichte Prognose des operativen Cashflows in einer Bandbreite von 14,0 Mio. EUR bis 16,0 Mio. EUR deutlich übertroffen.

Die positive Abweichung ergibt sich im Wesentlichen durch die bereits erhaltenen ersten Ausschüttungen der beiden Beteiligungen der Lloyd Fonds AG im Geschäftssegment LLOYD FONDS REAL ASSETS in Höhe von rund 5,0 Mio. EUR. Auch ohne Berücksichtigung dieser Ausschüttungen würde die Lloyd Fonds AG die Prognose mit einem operativen Cashflow von 15 Mio. EUR einhalten.

Der Geschäftsbericht 2021 der Lloyd Fonds AG mit den ausführlichen Finanzkennzahlen wird am 30. März 2022 veröffentlicht.

Zielmehrheit im Übernahmeverfahren der BV Holding AG erreicht

Nachdem die Lloyd Fonds AG sich im Zuge des Übernahmeangebots an die BV Holding AG durch Aktionärsvereinbarungen bereits im November 2021 eine Beteiligung von knapp 50 % des Grundkapitals dieser Gesellschaft gesichert hat, haben Vorstand und Aufsichtsrat heute den Abschluss weiterer Verträge mit Aktionären der BV Holding AG beschlossen, durch die ein Überschreiten der angestrebten Zielmehrheit von 90 % sichergestellt werden kann. Vorstand und Aufsichtsrat der Lloyd Fonds AG sehen daher diese Bedingung für die erfolgreiche Übernahme der BV Holding AG als erfüllt an.

Zur Erreichung der Zustimmungsmehrheit von über 90 % haben Vorstand und Aufsichtsrat heute die Durchführung einer weiteren Sachkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital über 152.477 neue Aktien beschlossen.

Der Vollzug der Übernahme der Mehrheit der Aktien der BV Holding AG durch die Lloyd Fonds AG steht u. a. noch unter dem Vorbehalt des positiven Abschlusses des Inhaberkontrollverfahrens, welches bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eingeleitet wurde.

Dazu Dipl.-Ing. Achim Plate, Chief Executive Officer (CEO) der Lloyd Fonds AG: "Wir freuen uns, die Aktionäre der BV Holding AG von der zukünftigen gemeinsamen Positionierung überzeugt zu haben. Mit Vollzug der Transaktion und einem dann verwalteten AuM-Volumen von rund 5,0 Mrd. EUR etablieren wir den Lloyd Fonds-Konzern ab 2022 unter den TOP 5 der unabhängigen Asset Manager und Vermögensverwalter im deutschen Markt."

BarKE mit Bezugsrecht von bis zu 4,6 % des Grundkapitals beschlossen

Vorstand und Aufsichtsrat der Lloyd Fonds AG haben heute die Durchführung einer wertpapierprospektfreien Barkapitalerhöhung (BarKE) mit Bezugsrecht beschlossen. Das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von derzeit rund 13,3 Mio. EUR soll unter teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2020 um bis zu 615.000,00 EUR erhöht werden. Zu diesem Zweck sollen bis zu 615.000 neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien ausgegeben werden. Der Ausgabepreis je neuer Aktie soll 13,00 EUR und das Bezugsverhältnis 21 alte zu einer neuen Aktie betragen.

Der Nettoemissionserlös der Kapitalerhöhung dient der Stärkung der Kapitalbasis der Gesellschaft und soll vornehmlich zur Finanzierung der geplanten Übernahme der BV Holding AG genutzt werden. (Pressemitteilung vom 11.01.2022) (12.01.2022/alc/n/a)





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