Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die Hylea Group S.A. (ISIN DE000A19S801/ WKN A19S80), ein weltweit tätiger Produzent und Exporteur von Bio-Paranüssen, hat am Freitag den vorläufigen konsolidierten Jahresabschluss 2019 veröffentlicht. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung der Hylea Group S.A.:
Die politischen Verhältnisse in Bolivien waren in der zweiten Jahreshälfte 2019 nicht nur für die Hylea Group S.A. herausfordernd. Durch den Generalstreik und den daraus resultierenden Rücktritt des Präsidenten kam der Warenverkehr und -transport zumindest in den letzten Monaten des abgelaufenen Geschäftsjahres fast zum Erliegen. Trotz verfehlter Umsatz- und Ertragsprognosen für das Geschäftsjahr 2019 konnte die Hylea Group S.A. dennoch ein Umsatzwachstum von rund 35 Prozent erzielen. So beliefen sich die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 auf EUR 20,7 Mio. (Vj.: EUR 15,3 Mio.) - rund EUR 5,4 Mio. höher als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum 2018. Insgesamt konnte das produzierte und international vertriebene Volumen an Paranüssen um rund 29 Prozent deutlich ausgeweitet werden. Aufgrund eines höheren Materialeinsatzes sowie im Konzern gestiegener Verwaltungskosten belief sich das EBITDA im Berichtsjahr 2019 auf 440 TEUR nach EUR 1,4 Mio. im Geschäftsjahr 2018. Das Jahresergebnis 2019 bezifferte sich auf minus EUR 2,2 Mio. nach 288 TEUR im Jahr 2018.
Die Bilanzsumme erhöhte sich zum Bilanzstichtag des 31. Dezember 2019 von EUR 35,7 Mio. per 31. Dezember 2018 auf EUR 44,7 Mio. Hauptursächlich hierfür war vor allem der stark eingeschränkte Warenverkehr in Bolivien, der zum Aufbau von Vorräten zum Bilanzstichtag des 31. Dezember 2019 auf rund EUR 12.0 Mio. (Vj.: EUR 10,5 Mio.) führte. Gleichzeitig resultierte die Fertigstellung der Paranussfabrik in einem höheren Sachanlagevermögen von EUR 19,1 Mio. (Vj.: EUR 15,5 Mio.). Das Eigenkapital belief sich am Bilanzstichtag des 31. Dezember 2019 auf EUR 5,5 Mio.
Das erste Quartal 2020 startete ebenfalls herausfordernd. Vor allem konzentrieren sich unsere operativen Aktivitäten auf den Einkauf von Rohware aus der aktuellen Ernte sowie auf den Abbau der Vorräte, die noch immer aus den politischen Verhältnissen Boliviens resultieren. Gleichzeitig sind die Effekte aus dem Coronavirus derzeit schwer abzuschätzen. Trotz der Herausforderungen sehen wir im laufenden Geschäftsjahr 2020 neue Chancen. Das Geschäftsmodell der Gruppe wurde im Jahr 2019 wesentlich weiterentwickelt, wodurch in vielen Geschäftsbereichen weitere Chancen und neue Aktivitäten geschaffen wurden. Dabei liegt der Fokus auf der Erschließung neuer Nischenmärkte und der vertikalen Integration neuer Produkte in das Produktangebot.
Der vorläufige konsolidierte Bericht steht ab sofort unter www.hylea.com als Download zur Verfügung.
Der Vorstand (Pressemitteilung vom 20.03.2020) (23.03.2020/alc/n/a)
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