Brechen (www.anleihencheck.de) - Die Homann Holzwerkstoffe GmbH hat nach vorläufigen Zahlen im Geschäftsjahr 2021 die Umsatzmarke von 300 Mio. Euro deutlich übertroffen (Vorjahr: 263 Mio. Euro), berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Zudem habe der Anbieter von Holzfaserplatten nach eigenen Angaben eine EBITDA-Marge von über 20% im abgelaufene Geschäftsjahr erzielt. Die Auftragslage sei auch zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 "sehr gut", so sei die Nachfrage nach HDF- und MDF-Platten in den ersten zwei Monaten weiterhin sehr hoch. Dies werde nach Einschätzungen der Homann Holzwerkstoffe GmbH auch in den kommenden Monaten anhalten - trotz möglichen Umsatzeinbußen bei russischen Kunden, die im kleineren einstelligen Prozentbereich des Gruppenumsatzes liegen würden.
Auswirkungen durch Ukraine-Konflikt begrenzt
Die Investition in Litauen solle laut Homann Holzwerkstoffe weiter planmäßig umgesetzt werden. Auswirkungen des bestehenden Konflikts würden sich nach aktueller Einschätzung der Anleihe-Emittentin in überschaubaren Grenzen halten, da auch hier der russische Markt absatzseitig kaum Relevanz habe und wesentliche Lieferanten und Dienstleister für den Werksbau lokal bzw. aus dem westlichen Teil Europas beauftragt worden seien.
Homann Holzwerkstoffe-Anleihe 2021/26
ANLEIHE CHECK: Die Anleihe 2021/26 (ISIN DE000A3H2V19 / WKN A3H2V1) der Homann Holzwerkstoffe GmbH habe ein aufgestocktes und platziertes Volumen von auf 78 Mio. Euro (Emissionsvolumen habe ursprünglich bei 65 Mio. Euro gelegen) und werde jährlich mit 4,50% p.a. (Zinstermin am 12.09.) verzinst. Die Anleihe habe eine fünfeinhalbjährige Laufzeit bis zum 12.09.2026 und sei im Open Market der Börse Frankfurt gelistet. Nach einem schwachen Wochenstart mit einem Kursrutsch auf unter 90%, notiere die Anleihe nach Veröffentlichung der aktuellen Mitteilung wieder bei 97% (Schlusskurs: 08.03.2022).
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 08.03.2022) (09.03.2022/alc/n/a)
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