Brechen (www.anleihencheck.de) - In zwei aktuellen Barometern bewerten die Analysten der KFM Deutsche Mittelstand AG die beiden "laufenden" 5,50%-Unternehmensanleihen der Euroboden GmbH, Anleihe 2019/24 (ISIN DE000A2YNXQ5 / WKN A2YNXQ) und Anleihe 2020/25 (ISIN DE000A289EM6 / WKN A289EM), weiterhin als "attraktiv" mit 4 von 5 möglichen Sternen, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Laut Analysten habe sich de Euroboden GmbH in den letzten Geschäftsjahren weiter am Markt etablieren können und trotz der Covid-19-Pandemie weiterhin positive Ergebnisse erzielt. Zudem könne die Euroboden GmbH mit ihren individuellen architektonischen Lösungen den Nachfrageüberhang am Immobilienmarkt bedienen. Die Projektpipeline sei auf ca. 1,8 Mrd. Euro stetig erhöht worden, was einen zukünftigen Anstieg der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verspreche, so die KFM-Analysten. Des Weiteren seien die Projekte mit dem Schwerpunkt im Bereich Wohnen in Ballungsgebieten breit aufgestellt, was im volatilen Umfeld finanzielle Stabilität bringe. In Verbindung mit der Rendite der 5,50%-Anleihen zu aktuellen Kursen knapp unter pari würden beide als "attraktiv" eingestuft.
Euroboden-Anleihen
ANLEIHE CHECK I: Die fünfjährige Euroboden-Anleihe 2020/25 werde mit einem Zinskupon von 5,50 % p.a. verzinst (halbjährliche Zinszahlung) und laufe bis zum 18.11.2025. Vom Gesamtemissionsvolumen in Höhe von 75 Mio. Euro seien etwas über 50 Mio. Euro platziert.
Entwicklung 2020/21 und Ausblick
Der Geschäftsverlauf der Euroboden GmbH sei im Wirtschaftsjahr 2020/21 besonders durch einen deutlichen Anstieg des Verkaufsvolumens geprägt gewesen, so seien in diesem Zeitraum Immobilienverkäufe mit einem Gesamtbetrag von 76,5 Mio. Euro beurkundet worden. Darüber hinaus habe die Projektpipeline auf ein kalkuliertes Gesamtverkaufsvolumen von ca. 1,8 Mrd. Euro erhöht werden können. Das Betriebsergebnis sei im Vorjahresvergleich um 28,8% auf 34,9 Mio. Euro gestiegen (Vorjahr 27,1 Mio. Euro).
Der Gesamtleistung von 136,3 Mio. Euro (Vorjahr 123,2 Mio. Euro) stünden laut KFM-Analyse der Anstieg des Personalaufwands (+0,7 Mio. Euro) und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+0,4 Mio. Euro) gegenüber. Infolge der erneuten Geschäftsausweitung habe sich die Bilanzsumme signifikant um 21,1% zum Vorjahr auf 367,6 Mio. Euro erhöht. Die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten hätten sich vor allem infolge der Aufnahme von Bankdarlehen und Platzierung der neuen Anleihe erhöht (+49,9 Mio. Euro). Das Eigenkapital habe sich zum Bilanzstichtag (30.09.2021) auf 72,2 Mio. Euro (Vorjahr 58,0 Mio. Euro) erhöht. Die Zunahme ergebe sich aus dem Konzernjahresüberschuss von 18,7 Mio. Euro abzüglich der im Berichtsjahr erfolgten Gewinnausschüttung von 4,5 Mio. Euro.
Auch in dem Geschäftsbericht 2020/21 stelle die Geschäftsleitung der Euroboden GmbH laut KFM-Analyse keinen entwicklungs-beeinträchtigenden oder bestandsgefährdenden Zustand aufgrund der Covid-19-Pandemie fest. Das Euro0boden-Management gehe demnach von einer erneuten positiven Geschäftsentwicklung aus. Für das laufende Geschäftsjahr 2021/22 werde eine weitgehend konstante Entwicklung der Gesamtleistung, des Ergebnisses vor Steuern und des Konzernjahresüberschusses erwartet.
Den kompletten Beitrag zusammen mit Barometern zur Euroboden-Anleihe 2020/25 und Euroboden-Anleihe 2019/24 finden Sie hier. (News vom 25.03.2022) (28.03.2022/alc/n/a)
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