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23.08.23 16:47
PCC: Tilgung endfälliger Anleihe - Anleihenews

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der PCC-Gruppe schwächte sich im zweiten Quartal 2023 konjunkturbedingt deutlich ab, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemitteilung:

Der Quartalsumsatz ging im Vergleich zum Vorquartal um knapp ein Viertel auf 236,2 Millionen EUR zurück. Zum Halbjahresende 2023 kumulierte sich der Konzernumsatz auf 548,9 Millionen EUR, ein Rückgang um 17,8% gegenüber dem ersten Halbjahr 2022.

"Eine der Hauptursachen war die rückläufige Nachfrage aus vielen Industriebereichen infolge der schwachen Konjunktur", erklärt Ulrike Warnecke, Vorstandsmitglied der PCC SE. "Darüber hinaus führten hohe Lagerbestände bei vielen Kunden zu einer starken Kaufzurückhaltung. Erschwerend hinzu kam der anhaltend hohe Wettbewerb aus China, durch den die Verkaufspreise in Europa - unserem Hauptabsatzmarkt - immer weiter unter Druck gerieten." Das Segment Silizium & Derivate war hiervon stark betroffen. Aber auch die drei Chemiesegmente Polyole & Derivate, Tenside & Derivate sowie Chlor & Derivate blieben von diesem Abwärtstrend nicht verschont. "Dies gilt im Übrigen auch für die europäische Industrie insgesamt", fügt Warnecke hinzu.

Aufgrund dieser Entwicklungen war ergebnisseitig ebenfalls ein deutlicher Einbruch zu verzeichnen. Zwar fiel die Rohertragsquote mit 33,2% im zweiten Quartal besser aus als erwartet. Absolut blieb der Rohertrag aufgrund geringerer Absatzmengen mit 70,4 Millionen EUR jedoch unter den Erwartungen. Auch auf allen anderen Ergebnisebenen konnte die PCC-Gruppe weder im zweiten Quartal noch im ersten Halbjahr an die außerordentlich guten Zahlen des Vorjahres heranreichen. Das Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich im zweiten Quartal auf 14,1 Millionen EUR und kumulierte sich für das erste Halbjahr auf 67,9 Millionen EUR gegenüber 141,6 Millionen EUR im ersten Halbjahr 2022. Auf operativer Ebene (EBIT) schrieb die PCC-Gruppe im zweiten Quartal 2023 einen Verlust von 5,0 Millionen EUR, schloss das erste Halbjahr mit 29,6 Millionen EUR jedoch deutlich positiv ab. Der operative Cashflow verbesserte sich erfreulicherweise im Vergleich zum Vorjahr von 57,9 Millionen EUR auf 77,1 Millionen EUR zum Stichtag 30. Juni 2023.

Geschäftsentwicklung in den Konzernsegmenten

Das Segment Chlor & Derivate zeigte im zweiten Quartal 2023 erneut eine positive Performance. Umsatz- und Ergebnisentwicklung gingen aber im Vergleich zum sehr starken Vorquartal zurück und blieben auch deutlich unter Vorjahr. Auch das Segment Tenside & Derivate schloss das Quartal positiv ab, während das Segment Polyole & Derivate leichte Verluste schrieb. Das Segment Silizium & Derivate blieb defizitär. Im Segment Handel & Services konnte die PCC Trade & Services GmbH das zweite Quartal dagegen deutlich positiv und über Erwartungen abschließen. Auch die dominierende Logistikgesellschaft PCC Intermodal SA erzielte trotz widriger Rahmenbedingungen positive Ergebnisse.

Tilgung endfälliger Anleihe

Zum 1. Juli 2023 tilgte die PCC SE die im November 2020 emittierte 3,00%-Anleihe (ISIN DE000A3H2VT6 / WKN A3H2VT) endfällig. Das Rückzahlungsvolumen betrug 14,7 Millionen EUR.

Die genannten Konzernkennzahlen sind vorläufig. Sie werden derzeit einer prüferischen Durchsicht unterzogen und final im Laufe des Septembers veröffentlicht.

Der Quartalsbericht 2/2023 ist online unter https://www.pcc-finanzinformationen.eu verfügbar. (23.08.2023/alc/n/a)


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