Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die Verve Group SE (ISIN SE0018538068/ WKN A3D3A1) gibt eine reduzierte Prognose für das Gesamtjahr 2025 hinsichtlich des Nettoumsatzes und des bereinigten EBITDA bekannt, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:
Der revidierte Ausblick geht nun von einem Nettoumsatz von 485 bis 515 Millionen Euro (zuvor 530 bis 565 Millionen Euro) und einem bereinigten EBITDA von 125 bis 140 Millionen Euro (zuvor 155 bis 175 Millionen Euro) aus.
Die technischen Herausforderungen, die sich ausschließlich auf die Vereinheitlichung der Plattform für In-App-Marketplace-Aktivitäten auf der Supply Side beziehen, haben sich als wesentlich anspruchsvoller erwiesen als im umfangreichen Planungsprozess des Projekts erwartet. Insbesondere spürbare Verzögerungen beim Onboarding neuer Kunden führten dazu, dass zusätzliche neue Umsätze nur mit erheblichen Verzögerungen realisiert werden konnten. Verschiedene technische Probleme im Zusammenhang mit der Performance des Load Balancers, vorübergehende Unterbrechungen des Gebotsvolumens und vorübergehende Asynchronität der KI-Algorithmen führten während des Vereinheitlichungsprozesses zu Umsatzrückgängen. Der Prozess der Vereinheitlichung aller In-App-Marketplace-Aktivitäten auf eine einzige Plattform wurde jedoch im Juli abgeschlossen, was künftig zu einer deutlich verbesserten Plattform-Performance, Kosteneffizienz und Skalierbarkeit führen wird. Die Erholung der Umsatzentwicklung aus den Marketplace-Aktivitäten auf der Supply Side verlief langsamer als erwartet, wie beim Onboarding neuer Kunden und deren Skalierung zu beobachten war. Das Management sieht nur eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass die unvorhergesehenen negativen Auswirkungen des Vereinheitlichungsprozesses auf die Umsatzentwicklung aufgeholt werden können. Die vorgenannten Umstände hatten negative Auswirkungen in Höhe von rund 34 Millionen Euro auf den Nettoumsatz, was sich wiederum mit rund 19 Millionen Euro negativ auf das bereinigte EBITDA auswirkt. Darüber hinaus wirken sich erhöhte Infrastruktur- und einmalige Supportkosten während des Vereinigungsprozesses mit rund 4 Millionen Euro zusätzlich negativ auf das bereinigte EBITDA aus.
Darüber hinaus führen die Entwicklung des Wechselkurses zwischen USD und EUR in den letzten Monaten sowie die revidierten Planungsannahmen für den Rest des Jahres zu deutlichen geänderten Annahmen bezüglich Umrechnungseffekten für das Gesamtjahr. Während die ursprüngliche Prognose vom 28. Mai 2025 mögliche Umrechnungsdifferenzen von USD in EUR von +/- 2 Prozent für das Gesamtjahr vorsah, liegt der aktuelle USD/EUR-Wechselkurs deutlich unter der ursprünglichen Planungsannahme. Für den Rest des Jahres berücksichtigt das Unternehmen einen USD/EUR-Wechselkurs auf aktuellem Niveau berücksichtigen. Diese ungünstige Entwicklung der Wechselkurse wird sich voraussichtlich mit einem Umrechnungseffekt von rund 9 Millionen Euro negativ auf unsere EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr auswirken. (Pressemitteilung vom 14.08.2025) (15.08.2025/alc/n/a)
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