Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Wochenauftakt war dominiert von einer erhöhten Risikofreude, so die Analysten der Helaba.
Nachdem die Aktienkurse in Asien bereits eine freundliche Tendenz gezeigt hätten, sei der DAX im Plus gestartet und habe dieses bis zum Handelsschluss bei 25.015 sogar noch ausbauen können. Der Euro habe derweil kräftig zugelegt und habe von der gestiegenen Investitionslaune der Investoren profitiert. Wenig gefragt hingegen seien über weite Strecken die Staatsanleihen gewesen, sowohl in Europa als auch in den USA. Erst im späten Handel sei es zu einer Erholung gekommen. Zu größeren Spreadbewegungen innerhalb der Eurozone sei es dabei aber nicht gekommen. Die heutigen US-Datenveröffentlichungen könnten den Rentenpapieren tendenziell den Rücken stärken. Zumindest rechneten die Analysten nicht mit Gegenwind für die US-Zinssenkungserwartungen.
Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe sich zu Wochenbeginn zunächst abgeschwächt und nur mit Mühen sei es gelungen, sich oberhalb der Unterstützungen in Form der 55- und der 21-Tagelinie um 128,05 zu halten. Danach sei es jedoch zu einer kräftigen Erholung gekommen. Die Indikatorenlage sei weiterhin wenig aussagekräftig. Der RSI tendiere in den neutralen Zonen seitwärts und der ADX sei niedrig und liege klar unter 20. Per saldo scheine der Future in einer Range gefangen zu sein, die unten durch die Tiefs bei 127,51/56 begrenzt werde und oben durch das zweifach erreichte Level bei 128,58. Ein weiterer Widerstand zeige sich mit der 100-Tagelinie bei 128,67, bevor Raum eröffnet werde bis zum Hoch bei 129,55.
Gegenüber dem US-Dollar habe der Euro wieder Boden gut gemacht. Das Tageshoch sei bei 1,1927 erreicht worden, und so habe sich die technische Situation verbessert. Nicht nur, dass der Kurs Abstand zu den Unterstützungen um 1,18 - hier finde sich unter anderem bei 1,1793 die 21-Tagelinie - habe gewinnen können, auch die Indikatorenlage habe sich aufgehellt. Weitere Befestigungen sollten nicht ausgeschlossen werden. Die nächsten Hürden seien bei 1,1919/27 und bei 1,2081 zu lokalisieren. (10.02.2026/alc/a/a)
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