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16.02.26 08:37
Bund-Future überwindet Widerstände - Fed-Zinserwartungen steigen

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die letzte Woche war dominiert von wichtigen US-Datenveröffentlichungen und diese fielen uneinheitlich aus, so die Analysten der Helaba.

Per saldo seien die Zinssenkungserwartungen bezüglich der Fed gestiegen und so hätten sich die Rentenmärkte letztlich erholen können. Unterstützend habe dabei der Rückgang der Inflationserwartungen gewirkt, auch weil die Ölnotierungen nicht weiter zugelegt hätten. Derweil habe der Euro trotz eines Rücksetzers ein erhöhtes Niveau halten können und am Aktienmarkt habe zum Ende der Woche Zurückhaltung vorgeherrscht. Der Wochenauftakt dürfte weitgehend impulslos verlaufen, denn einerseits stünden kaum wichtige Daten zur Veröffentlichung an, andererseits werde in den USA der Presidents' Day begangen und die Märkte würden geschlossen bleiben.

Dem Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) sei es in der Vorwoche gelungen, wichtige Widerstände zu überwinden. Zu nennen seien die Verlaufshochs bei 128,58 und die 100-Tagelinie bei 128,66. Das Wochenhoch habe bei 129,34 gelegen und damit habe das 61,8%-Retracement des gesamten Kursverlustes seit Mitte Oktober bis Ende Dezember letzten Jahres (129,20) im Test gestanden. Kurse darüber würden Raum eröffnen bis 129,55 oder sogar 129,66, den Hochs von November 2025. Zunehmend freundlicher sei auch das Indikatorenbild. MACD und Stochastic würden sich oberhalb der Signallinien gen Norden richten und der DMI stehe auf Kauf. Hier stehe der ADX unter 20, steige inzwischen aber zügig an. Sollte es zu Rücksetzern kommen, würden sich unterhalb der oben genannten Marken Unterstützungen bei 128,11/07 in Form der 21- und 55-Tagelinien finden.

Der Euro habe sich zum US-Dollar zuletzt zwar von den Tiefs zu Monatsbeginn erholen können, ein nachhaltiger Anstieg über das Septemberhoch aus dem letzten Jahr (1,1919) habe aber nicht verbucht werden können. In der Folge habe der Kurs wieder nachgegeben und die Unterstützungen an den gleitenden Durchschnittslinien kämen wieder ins Spiel. Das Indikatorenbild sei uneindeutig. Zwar stehe der DMI noch auf Kauf, der ADX verliere aber an Schwung. Sollte die 21-Tagelinie bei 128,40 unterschritten werden, seien das Tief bei 1,1766 und die 55-Tagelinie bei 1,1754 in Blick zu nehmen. (16.02.2026/alc/a/a)


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