München (www.anleihencheck.de) - Die Bank Vontobel Europe AG bietet einen neuen 4-jährigen 5,125% p.a. Floored Floater (ISIN DE000VT69446 / WKN VT6944) und einen neuen 5-jährigen 2,875% p.a. Floored Floater (ISIN DE000VT69453 / WKN VT6945) mit COSI Pfandbesicherung und mit Referenzschuldner Fiat (ISIN IT0001976403 / WKN 860007) und Telecom Italia (ISIN IT0003497168 / WKN 120470) zur Zeichnung an.
In Zeiten niedriger Zinsen sei für Anleger wenig zu holen. Schmerzhaft werde es dann, wenn die Inflationsrate die Zinserträge auffrisst und Anleger somit auch auf ihren vermeintlich sicheren Anlagen Verluste realisieren müssten.
Die beiden neuen 4- und 5-jährigen Vontobel 5,125% p.a. und 2,875% p.a. Floored Floater mit COSI Pfandbesicherung und mit Referenzschuldner Fiat und Telecom Italia könnten die Anleger noch bis zum Dienstag, den 18. Dezember 2012 bei jeder Bank oder Sparkasse zeichnen.
Sie würden Anlegern eine variable Verzinsung bieten, die an die Entwicklung des 3-Monats EURIBOR angelehnt sei. Das sei der Zinssatz, zu dem sich Banken untereinander Geld für den Zeitraum von drei Monaten leihen würden. Aktuell notiere dieser in der Eurozone bei 0,1910%. Die Verzinsung entspreche allerdings mindestens dem jeweiligen Floor. Für zinsorientierte Anleger könnten diese beiden Floored Floater mit einer deutlich über dem risikolosen Zins liegenden Floor und einer Laufzeit von vier bzw. fünf Jahren ein attraktives Chance-Risiko Profil bieten.
Floored Floater mit Referenzschuldner würden grundsätzlich über dieselbe Funktionsweise wie herkömmliche Floored Floater verfügen. Maßgeblich würden sie sich jedoch von herkömmlichen Floored Floatern dadurch unterscheiden, dass sie sich zusätzlich auf einen Referenzschuldner beziehen würden, was zur Folge habe, dass bei Eintritt eines Kreditereignisses in Bezug auf den Referenzschuldner zu irgendeinem Zeitpunkt während der Laufzeit der Anspruch des Anlegers auf den Nennbetrag und die Zinszahlungen entfalle.
Stattdessen erfolge dann eine vorzeitige Rückzahlung. In diesem Falle sei der Anleger erheblichen Verlustrisiken ausgesetzt. Durch Hinzunahme des Referenzschuldners trage der Investor das Ausfallrisiko des Referenzschuldners, nicht aber das des Emittenten des strukturierten Produktes. Letzteres werde durch die COSI®-Pfandbesicherung minimiert. Für die Rückzahlung des Strukturierten Produktes mit Referenzschuldner sei daher grundsätzlich nicht mehr die Zahlungsfähigkeit des Emittenten des Produktes entscheidend, sondern die Zahlungsfähigkeit des ausgewählten Referenzschuldners.
Strukturierte Produkte mit Referenzschuldner seien komplexe Finanzprodukte. Zusätzlich zu den üblichen Risiken wie Markt-, Währungs- und Emittentenrisiko (letzteres werde durch die COSI®-Pfandbesicherung nahezu eliminiert) trage der Anleger das Insolvenzrisiko des jeweiligen Referenzschuldners.
Anlegern werde insbesondere vor einer Anlageentscheidung in Strukturierte Produkte mit Referenzschuldner geraten, sich durch Rechts-, Steuer- oder Anlageberater, die die mit einer Anlage in die Wertpapiere verbundenen Risiken sorgfältig prüfen und eine solche Anlageentscheidung unter Berücksichtigung der persönlichen Verhältnisse von Anlegern treffen, beraten zu lassen. (04.12.2012/alc/n/a)
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