Wien (www.anleihencheck.de) - Österreich stockte gestern zwei Fixzinsanleihen mit Laufzeit 2025 bzw. 2034 (ISIN AT0000A1FAP5 / WKN A1Z3D2, bzw. ISIN AT0000A10683 / WKN A1HJL6) um insgesamt EUR 1,2 Mrd. auf, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei 0,869% bzw. 1,506% gelegen. Es sei jeweils mehr als 95% des Volumens an ausländische Banken zugeteilt worden. Deutschland habe eine inflationsindexierte Anleihe (ISIN DE0001030567 / WKN 103056) mit Laufzeit 2026 um EUR 1 Mrd. aufgestockt. Die Durchschnittsrendite der Emission habe bei -0,33% gelegen. Die Auktion sei 1,5fach überzeichnet gewesen. Die Niederlande schließlich hätten mit der Aufstockung einer Fixzinsanleihe (ISIN NL0010071189 / WKN A1G12E) mit Laufzeit 2033 EUR 1,18 Mrd. zu einer Durchschnittsrendite von 1,279% aufgenommen.
Heute würden die Industrieproduktionsdaten für den Euroraum veröffentlicht. Aufgrund der bereits vorliegenden Länderergebnisse zeichne sich ein deutliches Minus im Vormonatsvergleich ab.
Deutschland plane die Neuemission einer zehnjährigen Bundesanleihe (ISIN DE0001102390 / WKN 110239). Es sollten EUR 5 Mrd. aufgenommen werden. Italien werde drei Fixzinsanleihen mit Laufzeit bis 2018, 2022 bzw. 2032 aufstocken (ISIN IT0005139099 / WKN nicht bekannt, ISIN IT0005135840 / WKN nicht bekannt bzw. ISIN IT0005094088 / WKN nicht bekannt). In Summe sollten zwischen EUR 5,25 Mrd. und EUR 6,75 Mrd. aufgenommen werden. (13.01.2016/alc/a/a)
© 1998 - 2026, anleihencheck.de