Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Eine neue zehnjährige Anleihe (ISIN IE00BV8C9418 / WKN A18WS0) spülte Irland jüngst drei Milliarden Euro in die Staatskasse, so die Börse Stuttgart.
Der für dieses Jahr geplante Kreditbedarf des Landes sei damit größtenteils gedeckt.
Anleger würden lediglich 1,0 Prozent Zinsen p.a. erhalten. Vor fünf Jahren habe das damals vor der Pleite stehende Land noch rund 15 Prozent zahlen müssen. Das Land stehe bei Anlegern wieder hoch im Kurs: Die Nachfrage nach der zehnjährigen Staatsanleihe habe sich auf 9,6 Milliarden Euro summiert. Besonders ausländische Anleger hätten sich für das Papier interessiert.
Irland sei Ende 2010 mit internationalen Hilfskrediten von 85 Milliarden Euro vor der Pleite bewahrt worden und habe den Rettungsschirm drei Jahre später wieder verlassen können. Ökonomen würden erwarten, dass das Land 2016 das dritte Jahr in Folge die am schnellsten wachsende Wirtschaftsnation der Euro-Zone sein werde. (Ausgabe 1 vom 15.01.2016) (18.01.2016/alc/n/a)
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