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10.02.17 09:45
Irland begibt zwei Fixzinsanleihen und nimmt 1,25 Mrd. EUR auf

Wien (www.anleihencheck.de) - Irland begab gestern zwei Fixzinsanleihen (ISIN IE00BJ38CQ36 / WKN A1ZUS5 und ISIN IE00BV8C9418 / WKN A18WS0) mit Laufzeit 2022 und 2026, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei 0,088% bzw. 1,026% gelegen. In Summe seien EUR 1,25 Mrd. aufgenommen worden. Gebote hätten für das doppelte Volumen vorgelegen.

Ein Berufungsgericht in San Francisco habe gestern einstimmig entschieden, dass das von Präsident Trump erlassene Einreisverbot für Staatsangehörige aus sieben vornehmlich muslimischen Ländern weiter ausgesetzt bleibe. Herr Trump habe per Twitter bereits angekündigt, den Fall nun vor das oberste amerikanische Gericht, den Supreme Court, zu bringen.

Der Präsident der Federal Reserve Bank von St. Louis, James Bullard, habe gestern aufhorchen lassen. Zwar habe er gesagt, er halte dieses Jahr nur eine Zinsanhebung für ausreichend, allerdings habe er betont, dass die FED seiner Meinung nach eher früher als später damit beginnen sollte, ihren enormen Bestand an Staats- und Hypothekenanleihen abzubauen.

Heute stünden in Frankreich und Italien Daten zur Industrieproduktion für Dezember an. Nach dem überraschend schwachen Ergebnis aus Deutschland sowie dem gemeldeten Minus aus den Niederlanden und Spanien sollte man wohl nicht allzu viel erwarten. Nach dem gestern vermeldeten Anstieg des wöchentlich erhobenen Bloomberg-Verbrauchervertrauens in den USA könnte die Schätzung der Analysten der RBI für den von der Universität Michigan erhobenen Indikator zur Verbraucherstimmung etwas zu vorsichtig angesetzt sein. (10.02.2017/alc/a/a)


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