Wien (www.anleihencheck.de) - Österreich stockte gestern zwei Fixzinsanleihen mit Fälligkeit im Juli 2023 bzw. im Juli 2027 auf (ISIN: AT0000A1PE50, WKN: A188ES und ISIN: AT0000383864, WKN: 193811), so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Die durchschnittliche Emissionsrendite habe bei -0,095% bzw. 0,398% gelegen. Das kombinierte Emissionsvolumen habe bei EUR 1,2 Mrd. (kompetitiv) gelegen. Beide Auktionen seien deutlich überzeichnet gewesen und jeweils zu über 90% an ausländische Banken zugeteilt worden.
An den Märkten dürften heute der ADP-Beschäftigungsbericht sowie der ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe im Mittelpunkt des Interesses stehen. Beide Indikatoren würden letzte Hinweise zum am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht versprechen.
Die ADP-Zahlen könnten durch den schweren Wintersturm Stella in Mitleidenschaft gezogen worden sein, der Mitte März den dicht besiedelten Nordosten der USA getroffen habe. Vom Sitzungsprotokoll der jüngsten Zinsentscheidung der FED erwarte man keine neuen Erkenntnisse. US-Präsident Trump habe angekündigt, bei der geplanten Deregulierung von Banken "weit über die Empfehlungen" hinausgehen zu wollen. (05.04.2017/alc/a/a)
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