Hinter der DAX-Fassade "brodelt" es

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neuester Beitrag:  25.04.21 10:24
eröffnet am: 09.11.07 21:31 von: wawidu Anzahl Beiträge: 13
neuester Beitrag: 25.04.21 10:24 von: Sabineotiza Leser gesamt: 29801
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09.11.07 21:31 #1 Hinter der DAX-Fassade "brodelt" es
Der DAX sieht aktuell noch bombenstark aus, was im Wesentlichen auf eine starke Werterotation zurückzuführen ist. Lange Zeit war z.B. VW die Favoritin (mittlerweile nicht mehr in den Spitzenpositionen zu finden), gestern waren Siemens und die Postbank die Favoriten (Postbank heute Schlusslicht), heute sind es die Deutsche Post und wieder mal die Energiekonzerne.

Wirft man aber mal einen Blick auf die übrigen Indizes der Deutschen Börse, insbesondere den MDAX, den SDAX und die Prime Branchenindizes, erkennt man, dass längst nicht mehr alles Gold ist, was glänzt. Inbesondere der absolute Highflyer seit März 2003, der SDAX, schwächelt seit der Jahresmitte deutlich und ist nun an einem kritischen Punkt angelangt: Die sekundäre Aufwärtstrendgerade seit August 2004 wurde auf Wochenschlussbasis leicht unterschritten.

Der TECDAX "lebt" im Wesentlichen vom Boom der Alternativenergie-Unternehmen, die ich für völlig überbewertet halte.  

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09.11.07 21:47 #2 völlig richtig,
der DAX täuscht eine Stärke vor, die nicht auf breiten Füssen
steht. S- und auch gerade der M-DAX haben Schlachtfest.
Vom Prime Standard ganz zu schweigen.
Viele Aktien haben Jahres- und teilweise Allzeittiefs erreicht.
Ob das die Chinesen wissen?
Die kaufen deutsche Fonds, und die widerum haben eben nur ausgewählte
DAX-Werte drin.
mfg nf  

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10.11.07 00:45 #3 pointierte Analyse der aktuellen "Bankenkrise"
von tagesanzeiger.ch
Da knarrts deftig im Gebälk


Was zum Teufel ist los mit den Finanzmärkten?

Milliardenverluste bei den Banken, die UBS in der Krise, ihr Chef am Abgrund. Was ist passiert? Ein kurzer Crash-Kurs zur Hypotheken-Krise.
«Wenn du nicht weisst, wer der Trottel am Tisch ist, dann bist wahrscheinlich du es.»
Altes Poker- und Börsensprichwort

Was zum Henker ist los? Die UBS, solide im Ruf, schreibt vier Milliarden Franken ab. Und nun befürchten Experten bis zu weiteren acht Milliarden Verlust. Die Citigroup, grösste Bank der Welt, benötigt laut Analysten dringend 30 Milliarden zusätzliches Kapital. Die Investmentbank Merrill Lynch sprach Ende August von 3 Milliarden Abschreibern nur Wochen später erhöhte sie auf 8,4.

Damit hat die seit Ende Juli schwelende Hypotheken-Krise – mitten in einer boomenden Weltwirtschaft – ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Ein amerikanischer Hedge-Fonds-Manager sprach von einem Vorgang wie beim Dynamit-Fischen: «Zuerst erwischt es die kleineren Fische, die dann tot an der Oberfläche treiben. Die grösseren brauchen länger zum Sterben.»

In der Tat hatte es zuerst ein paar kleine, graue Fische erwischt: zwei mittelgrosse Hedge-Fonds in den USA. Zwei deutsche Banken, darunter die Sächsische Landesbank. Und eines Morgens, als die Würzburger Bevölkerung aufwachte, las sie in der Zeitung, dass ihre braven Stadtwerke einen Millionenverlust mit Derivaten eingefahren hatten.

Überraschenderweise sagten alle, vom bleichen Chef der Stadtwerke über den bleichen Chef der Sächsischen Landesbank bis zum kaltblütigen UBS-Topbanker Marcel Ospel, dasselbe. 1. «Niemand konnte das kommen sehen!» 2. «Wir dachten, dass die Produkte, die wir gekauft hatten, todsicher seien!» 3. «Niemand kann genau sagen, wie hoch die Verluste wirklich sind.»

Was ist passiert? Und wie kann es so verschiedene Gewichtsklassen erwischen: vom Stadtwerk bis zur UBS? Ausgerechnet die supervorsichtige, laut ihrem Chef Marcel Ospel «schon fast übertrieben risikoaverse» Grossbank? Und stimmt es, dass es niemand kommen sah? Und warum haben selbst Profis keinen Überblick?

Die Ursache der meisten Finanzkrisen ist im Prinzip simpel: eine Spekulationsblase platzt. Und sie erwischt die langsamsten und die gierigsten Teilnehmer – die naiven Heringe plus die fresslustigen Haifische. So weit, so einfach. Der interessante Teufel steckt dann im Detail. Im Fall der Hypothekenkrise in Derivaten.

weiter unter:
http://tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/811474.html  

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10.11.07 13:41 #4 Prime Branchenindizes
@bluelamp

Die sog. Subprime Hypothekenkrise, die noch längst nicht ausgestanden ist, hat fast alle Bereiche der Kreditwirtschaft infiziert. Zunächst waren nur die Hypotheken auf private Immobilien betroffen, nun sind zunehmend auch die auf gewerbliche Immobilien, Commercial Papers und gar Credit Default Swaps (CDS) tangiert. Über den Kreditausfallversicherern schwebt ein Damoklesschwert. Die größten mit globaler Bedeutung - im SPX gelistet - sind AMBAC (ABK), MGIC (MTG) und MBIA (MBI), die u.a. Unternehmens- und Kommunalkredite versichern. Schau dir mal deren Charts an! Keines dieser Unternehmen verfügt über genügend Reserven, um weitere höhere Kreditausfälle zu schultern.
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Die umsatzstärksten Prime Branchenindizes sind in der Reihenfolge ihrer Durchschnittsvolumina:
INDUSTRIAL - INSURANCE - AUTOMOBILE - BANKS - UTILITIES - CHEMICALS

Wirklich gut sehen nur noch der INDUSTRIAL und der UTILITIES (absolut topp!) aus.
Der INSURANCE und der BANKS sind erheblich angeschlagen, und der AUTOMOBILE sowie der CHEMICALS zeigen deutliche technische Schwächen, die ich in weiteren Postings aufzeigen werde.  

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10.11.07 13:44 #5 Prime Banks
 

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10.11.07 13:54 #6 Wawidu
im DAX wird nicht viel passieren,
Chinesen,Russen,Amis kaufen die DAX Titel,
alleine wegen dem Kurs,
der wohl bald 1,50 erreichen wird.

 

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10.11.07 13:55 #7 Prime Automobile
Im Tageschart liegt aktuell eine Dreifach-Divergenz zur Preiskurve vor (MACD, CCI 100, RSI-C, aber auch der übliche RSI). Eine solche Konstellation ist sehr selten, und ich habe solche bislang nur bei Topps gesehen. Der DOW hat diese Dreifach-Divergenz sogar im Wochenchart.  

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10.11.07 14:08 #8 Prime Chemicals
Dieser Chart spricht eine deutliche Sprache: technisch sehr schwach!
 

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10.11.07 14:28 #9 ...........
Meiner Meinung nach gehts am Montag ziemlich runter!

1,5% etwa schätz ich!

Und das Kursziel bis Ende 2007 sehe ich bei 7100 - 7200 Zähler!


Schönes WE noch!  

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10.11.07 17:29 #10 DAX
Beim DAX sieht es nach einem charakteristischen Doppeltopp - ähnlich wie in 2000 - aus. Die Buchstaben im Chart kennzeichnen keine Elliott-Wellen.  

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12.11.07 16:10 #11 DAX vs. "Nachbarn"
 

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12.11.07 16:12 #12 DAX vs. "Andersgläubige"
 

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25.03.19 14:47 #13 Die ganze Geschichte scheint sich ja nun zu
wiederholen. Heute Wirecard, morgen vonovia und dann kommen die Großen dran (BASF, Siemens, SAP).  
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