Lang+Schwarz nach der Kapitalmaßnahme
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neuester Beitrag: 25.03.26 12:24
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| eröffnet am: | 10.02.22 09:02 von: | HSK04 | Anzahl Beiträge: | 2845 |
| neuester Beitrag: | 25.03.26 12:24 von: | VerlustExperte | Leser gesamt: | 1285169 |
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| bewertet mit 11 Sternen |
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Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
Die 15 Mio EUR Zuführung wurde bereits im Sommer angekündigt im Rahmen der East Value Research Studie - insoweit keine Überraschung.
Wenn wir im Gesamtmarkt "unfallfrei" durch das Jahr kommen und bspw 6 EUR Eps erzielen, nach Pflichtzuführung Bankenfonds, sind 40% bereits wieder 2,40 EUR je Aktie Dividende - also, einmal mehr 10% bezogen auf den aktuellen Kurs, sofern man es wenigstens einmal schafft, geduldig die Papiere zu halten und nicht wegen jeder dritten Schlagzeile ("Rauschen") verkauft ;)
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| Boardmail an "jake001" |
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Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
- l&s sieht das pfof-ende als chance während hier alle nur das risko sehen.
- wachstum geplant sowohl organisch wie allenfalls auch durch zukäufe.
- durch kommunikation von zukünftig 40% auschüttung entsteht planbarkeit.
fazit: da ich nicht auf kurzfristige kursteigerungen sondern langfristige wertsteigerung schaue bin ich eigentlich sehr zufrieden mit der heutigen unternehmensmeldung. weiter so!
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| Boardmail an "voltaren" |
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Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
hohe Eigenmittel
hohe Marginsicherheit
hohe Liquiditaet
! wichtig fuer Broker, Boersen und Clearingstellen
b) Wir investieren offensiv
IT
Handelssysteme
Eigenemission
! kein Schrumpfmodus
c) Wir sehen Chancen im Umbruch
PFOF wird nicht als Bedrohung, sondern als Marktbereinigung gesehen
kleinere, kapitalschwaechere Akteure fallen heraus
d) Wir sind offen fuer neue Strukturen
anorganisches Wachstum wird explizit genannt
das ist kein Standardtext, sondern bewusst platziert
als im August 2021 bekannt wurde, dass man aus CumEx Geschäften mit ca 61 Mio EUR belastet werden würde, ging der Aktienkurs ebenfalls nach meiner Erinnerung 1,50 EUR runter - nun hat man 66 Mio EUR auf der Habenseite und gibt ebenfalls etwas nach - das ist halt Börsen-Logik ;)
aber im Ernst - ein ausgezeichnetes Jahr, eine kluge Entscheidung die Gelder nicht ohne Not auszukehren - welchen Mehrwert hat eine Dividende von 28 Mio EUR (3 EUR) gegenüber 19 Mio EUR (2 EUR) ?
wenn die Leute über das Wochenende sich einmal 5 Minuten Zeit nehmen, um in Ruhe nachzudenken, dann werden sie zu dem Schluss kommen, dass L&S eine attraktive Beteiligung ist, die man lieber festhält als verschenkt ;)
Das ist keine Abwehrreaktion, das ist eine Positionierung.
Lang und Schwarz sagt im Kern vier Dinge, die in den bisherigen Diskussionen gern uebersehen wurden:
Erstens: Wir bleiben handlungsfaehig.
Hohe Eigenmittel, hohe Marginsicherheit und hohe Liquiditaet sind kein Selbstzweck. Sie sind die Eintrittskarte, um auch kuenftig fuer Broker, Boersen und Clearingstellen relevant zu bleiben. Wer glaubt, Orderflow entscheide sich nur ueber Routinglogik oder Regulierung, ignoriert die Realitaet der Post PFOF Welt.
Zweitens: Wir investieren offensiv.
IT, Handelssysteme und Eigenemission werden explizit genannt. Das ist kein Sparprogramm und kein Rueckzug, sondern klares Wachstumssignal. Wer hier noch von Schrumpfmodus spricht, liest entweder selektiv oder gar nicht.
Drittens: Wir sehen Chancen im Umbruch.
PFOF wird nicht als Bedrohung beschrieben, sondern als Marktbereinigung. Das ist eine klare Ansage. Kleinere, kapitalschwaechere Akteure werden diesen Umbau nicht ueberstehen. Genau dafuer baut man heute Eigenmittel auf.
Viertens: Wir sind offen fuer neue Strukturen.
Anorganisches Wachstum wird bewusst genannt. Das ist kein Standardbaustein einer Pressemitteilung, sondern eine strategische Markierung. Wer den Umbruch nur als Risiko sieht, verpasst genau diesen Punkt.
Kurz gesagt:
Die einen diskutieren noch, ob sich etwas aendert.
Lang und Schwarz bereitet sich darauf vor, wer uebrig bleibt, wenn sich alles geaendert hat.
in Q4 lag deren Anteil am Ergebnis nach meiner Kalkulation bei 47%, nachdem sie ja in 2024 nur noch eine Randerscheinung waren
ein weniger dominantes Ergebnis aus Market Making sollte auch etwas Druck aus der PFOF Diskussion nehmen
Dennoch könnte ich mir ein Szenario vorstellen, welches eine höhere Dividende für 2025 zulässt.
Sino hat heute für Januar die besten Zahlen aller Zeiten veröffentlicht und bestätigt, dass der Februar ebensogut gestartet ist.
Das wird bei LuS hier auch nicht anders sein.
Die aktuell wilden Marktverwerfungen sorgen weiter für kräftiges Umsatzwachstum.
Nun sind für die Börsen zwei Szenarien denkbar.
Zum einen werden die Märkte vielleicht derart destabilisiert, dass die Welt in eine Rezession reinrutscht.
Dann werden die Gewinne auf lange Jahre geschrumpft und wir können nur noch die eingefahrenen Gewinne verkonsumieren.
Für viel wahrscheinlicher halte ich, dass wir uns gegenwärtig in einer großen Branchenrotation befinden. Aus den crashenden Anlagevehikel werden Gelder freigesetzt, die jetzt endlich in die Realwirtschaft fließen. D.h., das Börsenrad rotiert weiter auf Hochtouren und die Fintecs verdienen weiter kräftig. Wir also auch.
Wenn aber die Gewinne bei LuS weiter überproportional sprudeln, kann ein Teil der geplanten Investitionen über den Cashflow 2026 finanziert werden. Die Gewinne von 2025 würden dann entlastet und die Dividende könnte erhöht werden.
Schaun mer mal was geht!
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| Boardmail an "calli66" |
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Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
hier wurde ja schon viel positives gesagt.
Was mir noch sehr positiv aufgefallen ist:
Die Änderungen bieten Chancen, die wir aktiv und konsequent nutzen werden.
Wenn man die vorsichtige Kommuniktion von L&S aus der Vergangenheit nimmt, sollte hier eigenthlich sicher sein das man gut positioniert ist. Es wird eigentlich kein Risiko erwähnt, was meiner Meinung nach fahrlässig wäre wenn bei TR wirklich die Trennung möglich wäre.
Klar hätte ich auch gerne mehr Dividende, gleichzeichtig lieber etwas weniger und dafür die nächsten Jahre stabil bzw. sogar steigend.
Als ich eingestiegen bin vor dem Split gab es meiner Erinnerung nach mal 4,5€ und 4€ also weniger als die jetzt umgerechneten 6€
Der Markt schläft meiner Meinung nach bei L&S weiter. Zwischen den Zeilen meiner Meinung nach eine klare Wachstumsaktie zu einem lächerlichen KGV.
bisschen die rosarote Brille aufhabe. Aber nach Betrachtung der Zahlen aus der News;
habe ich mir nochmals die Eigenmittel angeschaut und bin überrascht wie schnell Diese
im Moment wachsen. Wenn der Kurs sich nicht bald bewegt, könnten wir bei gleichem
Geschäft in 2027 bereits kursmäßig unter Höhe der Eigenmittel notieren. Das finde ich schon
erstaunlich.
Eigenmittel Ende 2024 bei 106,9 Mio (11,32€ per Share)
Eigenmittel Ende 2025 bei ca. 154,1 Mio (16,32€ per Share)
Eigenmittel Ende 2026 bei ca. 201,3 Mio (21,32€ per Share)
Eigenmittel Ende 2027 bei ca. 248,5 Mio (26,32€ per Share)
Die Berechnung enthält auch schon einen Abzug der Divi von jährlich 2,00€.
Die Einzahlung in den Bankenfonds habe ich nicht mit berechnet, da Diese ja zu den Eigenmitteln
zählt. Außerdem ist dies nur eine Rechnung wenn L&S alle Eigenmittel liegen lässt und nicht
für evtl. "anorganisches Wachstum" verwendet.
Wie immer bleibt es interessant. Bin gespannt wie es weiter geht. So long
ich will auch gar nicht zu sehr auf die Details der Meldung vom Freitag eingehen, aber allein, dass sie kam ist positiv, weil sie ja im Kern die Unruhe vom Freitag zuvor eindämmen sollte
nun bin ich gespannt, mit welcher Aussage sie am 20. Februar ein "Zuckerl" präsentieren wollen, wenn sie die "bittere Pille" bereits 2 Wochen vorab und isoliert veröffentlichen ;)
Es ist aber noch Luft nach oben und vielleicht nehmen Sie einige Kritikpunkte für die nächste Meldung auf.
auf der anderen seite sehe ich den aktienhandel weiter wachsen, weltweit. im idealfall sehe ich für uns kunden mehr und gleichzeitig günstigere handelsmöglichkeiten, die broker wiederum machen mehr geschäft mit tieferen margen, aber auch tieferen kosten dank ki einsatz.
also eines sehe ich jedenfalls noch lange nicht, dass menschen der ki komplett ihr vermögen anvertrauen. am ende will ich doch einen banker oder broker, dem ich bei problemen auch mal anrufen kann. oder?
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| Boardmail an "voltaren" |
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Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
Speziell bei L&S habe ich das aber noch nicht im Detail geprüft. Die KI würde auch Falschinformationen aus Foren mit als Quelle verwenden, daher sehe ich das sehr kritisch. A
Ansätze als Anwender sehe ich z.B. bei der Analyse von Geschäftsberichten die direkt reingeladen und analysiert werden können.
allerdings nutze ich ki für peer2peer vergleiche. früher habe ich stunden mit dem raussuchen und vergleichen von bilanzen gebraucht, ki macht das in sekundenschnelle.
und hin und wieder hole ich mir beim chatprogramm eine zweitmeinung ein, gebe mir dabei aber grösste mühe, nicht zu verraten ob ich selber positiv oder negativ zur aktie stehe. weil wenn ich das tue, dann schreibt mir die ki honig um den mund und es ist nur ständige bestätigung meiner meinung und eben keine zweitmeinung.
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| Boardmail an "voltaren" |
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Lang & Schwarz AG |
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| Boardmail an "CDee" |
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Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
* sie versuchen dem Nutzer zu gefallen
* sobald sie mit Zahlen umgehen müssen, raten sie.
Gestern hat er mir ISIN und WKN falsch rausgegeben, weil halt die letzte Ziffer nicht mehr so wichtig scheint und ne 3 schon bissel wie ne 8 aussieht. Und später hat er mir ne Kaufempfehlung für um die 200 gegeben - ich solle noch etwas warten. Während der Kurs seit mind 3 Wochen deutlich drunter liegt (ca 180)! Und bei einer anderen Aktie hat er mir den KGV auf Basis Kurz 90 berechnet. Die Aktie hat ein ATH von um die 45 oder so. Das hilft mir nur bedingt.
News der letzten 6 Monate etwas zusammenzufassen, wen ich in eine neue Aktie gehe, kann schon einmal eine Hilfe sein. Viel mehr eher nicht.
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| Boardmail an "jake001" |
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| Boardmail an "Micha01" |
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Kein Scherz.
ansonsten habe ich den Text vergleichen lassen gegen die Finanznachrichten von August 2020 - die waren inhaltlich ähnlich "prüft verminderte Ausschüttungsquote", aber die neue Version deutlich offensiver und ausführlicher - morgen wird dann verglichen in Stil und Tonalität mit den Quartalsmeldungen des letzten Jahres
Hervorragendes Ergebnis, regulatorisch kann ich mir die erhöhten Anforderungen vorstellen, so dass man mit der hohen Zuführung in den Bankenfonds rechnen konnte. Trotzdem kann ich den Unmut vieler verstehen. Da frage ich mich manchmal, ob der Split so gut gewesen ist. Ohne Split hätte LuS bei einem Kurs von 72 Euro ein EpS (vor Sondereffekten) von knapp 22 Euro vermeldet...das macht natürlich keinen Unterschied, sieht aber irgendwie anders aus. Klar, wir haben hier eine Freiverkehrsaktie, aber wenn die Entwicklung in 2026 so weitergeht (und danach sieht es doch aus), wird es mit der Bewertung langsam absurd.
Interessant:
Seit 2023 gibt der Vorstand immer einen Ausblick auf das laufende Quartal. Die positiv benutzten Wörter sind "positiv", sehr positiv", "ausgezeichnet" und "herausragend" (das letzte Mal negativ war für Q4/2023 "nicht mehr so robust = 0,32 EpS).
Im Februar 2025 auf Q1/2025 war der Ausblick "ausgezeichnet" und es ergab sich dann für Q1/26 ein EpS von 1,87. Der jetzige Ausblick auf Q1/2026 ist nun erneut "ausgezeichnet". Mal schauen, ob sich hier ein EpS für Q1/26 so um die 1,80-1,90 Euro bestätigt...



