Die Fusion mit dem kleineren amerikanischen Wettbewerber Praxair würde den Münchener Industriegasekonzern richtig groß machen. Ne, den münchener Konzern gäbe es dann nicht mehr. Der neue säße in den USA ... So wie es bei der Deutschen Börse geplant war. Der Vorstand lässt sich einen Auslandsumzug fürstlich vergüten und das Unternehmen wandert unwiederbringlich ab. Beide male wackelt der Schwanz mit dem Hund. Ich denke nicht, dass man sehr patriotisch sein muss um das nicht gut zu finden.
Aus rechtlichen Gründen muss sie bis spätestens 24. Oktober unter Dach und Fach sein - oder für gescheitert erklärt werden. Große Hoffnungen habe ich nicht mehr. Vielleicht zerschießt Trumps "wunderbarer Handelskrieg" noch die Pläne wie der Brexit bei der Börse, aber auch da glaube ich nicht mehr daran.
Der Spread ist mit 184,90 € zu 173,50 € immer noch ziemlich hoch. Fühlt sich nicht so schön an auf der Verliererseite zu stehen. Mein Hauptinteresse ist also ein Squeeze-Out zu vermeiden. Ich hoffe sie machen noch mal ein Umtauschangebot ... |