v.d.Leyen: Rentenpflichtvorsorge für Selbständige

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neuester Beitrag:  04.04.12 21:26
eröffnet am: 21.03.12 12:47 von: potzblitzzz Anzahl Beiträge: 100
neuester Beitrag: 04.04.12 21:26 von: Cragganmore Leser gesamt: 21578
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21.03.12 12:47 #1 v.d.Leyen: Rentenpflichtvorsorge für Selbständige
Da kommen wohl jetzt die lang ersehnten Fachkräfte auf den Arbeitsmarkt... Ich schätze mal, das Hunderttausende ihre Tätigkeit einstellen können, wenn sie 400 Euro zusätzlich abführen müssen.
Rente: Pflicht zur Vorsorge auch für Selbständige - Wirtschaft - FAZ
Um Altersarmut zu verhindern, will Ursula von der Leyen auch Selbständige dazu verpflichten, fürs Alter vorzusorgen. Das geht aus einem...jetzt lesen
 
21.03.12 12:51 #2 ich las ly und klickte drauf los.
moderieren gilt wohl nicht als selbständige tätigkeit *puhh*
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21.03.12 12:53 #3 +s = dass
Ich frage mich gerade, wie das Selbständige mit geringem Einkommen bezahlen sollen.  
21.03.12 12:57 #4 @potzi: wenn Selbständige nicht für das Alter
vorsorgen, lügen sie sich bei ihrer Kalkulation
ihrer Preise sebst in die Tasche...  
21.03.12 12:58 #5 ist doch logisch,
dass das kommt
wer kauft denn sonst noch die wertlosen Staatsanleihen, bzw. lässt sich sonst noch mehr enteignen.
Fakt ist nun durch Rürüp, Riester, Lebensversicherung und Co. lässt sich trotz Propaganda durch Staats-TV, Finanztest etc kaum mehr an Käuferschichten generieren.
Also die Zwangsabgabe einführen .. und wo fließen diese Mittel hin? Sicherlich nicht in die Altersabsicherung ...... das Geld werden wir nie wieder sehen!
Tolle Politik .. und wer macht alles mit ? Na, ich will mal lieber fragen wer dabei nicht mitmacht ... also von den Parteien im Bundestag fällt mir keine Partei ein ....
und das soll Demokratie sein ? Ah ja.....  
21.03.12 12:59 #6 mhm...aber was soll der Selbständige denn mach.
wieder zum Arbeitsamt rennen und seine Selbständigkeit aufgeben...Cross ?
Viele tanzen eben gerade so an der Pleite bzw. Existenzminimum rum....schau dir die vielen Ebay Händler an....alles im Kleinsgewerbe da macht kaum einer große Sprünge.  
21.03.12 13:04 #7 @Nok: die Kleinstgewerbebetreiber
zahlen auch nur Kleinstbeiträge.

Darüber hinaus müssen sie ja noch was anderes machen,
denn sie wollen ja schließlich auch leben...  
21.03.12 13:05 #8 Vorsorgepflicht: das geht an den Realitäten vorb.
Vorsorgen kann sicher, wer gut verdient. Wer das nicht tut, weil er sich sein Geschäft zB erst aufbaut, kann das nicht.

Muss er es dann trotzdem, geht seine Selbständigkeit kaputt oder er wird in seiner Entfaltung behindert.

Schnapsidee, so wie es angedacht ist: profitieren tun die Versicherer. Wieso soll jemand gezwungen sein, sein Geld in unprofitable Lebens- oder Rentenversicherungen zu stecken?  
21.03.12 13:10 #9 Aus dem Artikel:
"Das Ministerium beziffert die dafür nötigen Beiträge bei 45 Einzahlungsjahren auf 250 bis 300 Euro monatlich plus 100 Euro für eine Absicherung gegen Erwerbsminderung."

Wer bei selbständiger Tätigkeit keine EUR 400,-- am Ende des Monats übrig hat,
macht grundsätzlich was falsch...  
21.03.12 13:11 #10 Maschmeyer will auch leben.
21.03.12 13:13 #11 Die Versicherungen benötigen neues Futter
und die staatliche Rentenversicherung kann sowieso nie genug haben.

Die unter 30-Jährigen trifft es wieder voll und zuerst. Ich bin mal gespannt, wann die das endlich schnallen und ihre Interessen selbst vertreten.
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21.03.12 13:17 #12 # 4
Richtig !

wer als Selbständiger nicht freiwillig vorsorgt fürs Alter, der muß dazu gezwungen werden.
Die Stütze muß schließlich von der Allgemeinheit bezahlt werden.Jeder Arbeitnehmer ist
gezwungen, vorzusorgen und tuts oft genug noch privat obendrauf.

Ich empfinde es dann als Zumutung lesen zu müssen, daß ich nen Paradiesvogel im Alter  zusätzlich alimentieren soll, weil der sich weigert vorzusorgen.

Das ist dann nämlich ne sehr einseitige Solidarität.  
21.03.12 13:17 #13 @Crossboy - So wie ich es verstanden habe, w.
Selbständige verpflichtet, ausreichend Beiträge zu zahlen, um später keine soziale Grundsicherung mehr in Anspruch nehmen zu können.

Hierbei ist die Belastung noch viel höher, da bei Selbständigen kein Arbeitgeber mitzahlt. Außerdem muss ein Angestellter auch keine Firma betreiben! Kein Investitionen tätigen, Betriebsmittel bezahlen, instandsetzen, usw.

In meinen Augen ist das eine dicke Abzocke, die vielen selbständigen Menschen die Zukunft erschweren wird. Wenn nicht sogar Schlimmeres.  
21.03.12 13:18 #14 Das ist doch Schwätzerei, Crossboy
"Wer bei selbständiger Tätigkeit keine EUR 400,-- am Ende des Monats übrig hat,
macht grundsätzlich was falsch... "

Was fürn Blödsinn...  
21.03.12 13:19 #15 #8 und wo soll die Rechtsgrundlage für eine
derartige Vergewaltigung und Enteignung sein? Deshalb: totaler Wahlboykott. Ohne Wähler keine Legitimation für gar nichts. Genau das wäre das Richtige.
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This is the strangest life I've ever known.
21.03.12 13:20 #16 #13 die gesamte Politik besteht doch
längst zum großen Teil aus Abzockemodellen und ständig werden neue dazu erfunden. Viele Bürger scheinen das aber immer noch ganz toll zu finden.
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This is the strangest life I've ever known.
21.03.12 13:22 #17 na, die frau nimmt das vorweg was den staat .
in 20 bis 30 jahren ereilt.

da kommen ca. 500.000 zusätzliche hartz 4 -empfänger auf den staat zu, weil sich für viele selbständigen, die sich jetzt durchwurschteln, die selbständigkeit dann nicht mehr rechnet.

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Wir alle müssen mit unseren Enttäuschungen leben. Ich muss mit meiner schlafen.
Al Bundy
21.03.12 13:29 #18 #12 Richtig, stoppt die Alimentation
... und lasst den Menschen in Freiheit und unbevormundet leben.
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21.03.12 13:30 #19 ich mache bereits
Rürup seit 2008, Moneymaxx Lebensversicherung seit 2003 und FSB Fondbank seit 2000 (Nordinvest).
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Glauben setzt  Hoffnung voraus. Nur leider wird diese Voraussetzung selten erfüllt!
21.03.12 13:31 #20 diese wurstideen zur gesetzlichen RV
sind hanebüchen.

stattdessen:
- ALLE einkunftsarten als grundlage für die beitragserhebung heranziehen.
- Beitragsbemessungsgrenze erhöhen
- rentenhöhe deckeln

einfach, aber für die gehirnriesen in berlin natürlich undenkbar. lobbyistenpack.....
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Wir brauchen mehr Guidos!!!
21.03.12 13:32 #21 ich finde,
dass die Diskussion, die hier angestoßen auf jeden Fall sehr gut ist, aber, sie läuft in eine falsche Richtung

warum eigentlich muss der "Staat" denn die Rente eigentlich regeln ... meiner Meinung nach hat er dort nichts zu suchen.

Ja, jetzt wird wieder geschrieben "und was ist mit den Leuten, die im Alter nichts haben" ... nun, vor Bismarck und Co. gab es entsprechende Einrichtungen und die haben funktioniert ... klar, wenn der Staat alles unter seine Fittiche nimmt, dann stirbt dieser Sektor ...  
21.03.12 13:35 #22 Es stimmt zwar, dass Selbständige im Durchsch.
mehr verdienen als Angestellte, aber in der Gruppe der Selbständigen herrscht eine noch extremere Polarisierung als unter allen Verdienern.

Hier ist ein Paper aus der Uni Lüneburg:
http://mpra.ub.uni-muenchen.de/5743/1/MPRA_paper_5743.pdf

Seite 8/31 stellt die prozentualen Nettoeinkünfte von Selbständigen aus 2003 als Dezilanteile dar. Damals teilten sich anscheinend 50% 10% vom Gesamtkuchen. Denke nicht, dass dies heute besser gewichtet ist.  
21.03.12 13:38 #23 # 20
Das ist schon seit Jahrzehnten im Gespräch, einschließlich dem Ansatz, die Beamten in  der allgemeinen Rentenversicherung mitzuführen.

Dagegen wehren sich meines 'Wissens ebenso seit Jahrzehnten die FDP und andere Lobbyisten.  
21.03.12 13:39 #24 gurkenfreds Vorschläge sind alle zu begrüßen
Ich denke genauso!  
21.03.12 13:43 #25 hmmm ...
... ich denke das v.d.l.-modell ist ganz einfach: jeder sollte nachweisen, dass er für sein alter vorsorgt - das ist ja auch nicht dumm, denn manche leute sind schlicht zu vernagelt um an das übermorgen zu denken. die frage ist, wer entscheidet über die nachhaltigkeit der vorsorge - womöglich der staat? was der mal konkret an rente zahlt, kann er vorher nicht sagen, die anlagerendite des eingezahlten geldes erreicht nicht mal den inflationsausgleich, seine berechnungsformel ist schlicht gesagt eine kathastrophe - der staat erscheint mir wenig geeignet um über meine ansicherung ein urteil abzugeben. ergo: frau v.d.l. sollte die sache mit augenmass angehen.  
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