Dazu braucht man kein Prophet zu sein. Wir haben genug "Material" für empirische Studien, die man sogar hin und wieder liest, wenn auch nicht unbedingt auf Seite 1 der Qualitätsmedien. Ich habe zu.B. mal kürzlich einen Bericht über die Transferleistungen an im Ruhrgebiet lebende Libanesen gelesen, die als Kriegsflüchtlinge in den späten 80er Jahren nach Deutschland kamen. Davon beziehen ca. 90 % Sozialleistungen, einschließlich der 2. Generation.
Ein Konjunkturprogramm macht nur Sinn, wenn es 1. volkswirtschaftlich benötigt wird (was derzeit wohl unzweifelhaft nicht der Fall ist) und 2. mittel- bis langfristig einen Mehrwert schafft, also zu nachhaltigen Investitionen animiert. Hier geht es ausschließlich um Konsum, sonst nichts. Es ist also kein Konjunkturprogramm sondern eine Dauersubventionierung. Das ist ein Unterschied.
Ich weiß auch gar nicht, wo dieser hanebüchene Meinung herkommt. dass staatliche Zuschüsse eigentlich nur Darlehen sind, die 1:1 zurück gezahlt werden. Natürlich führen sie mittelbar bei den Begünstigten zu Gewinnsteigerungen, die sich im besten Fall in Form eines höheren Steueraufkommens auszahlen. Der Saldo zwischen staatlichen Ausgaben und Einnahmen ist aber immer noch hochgradig negativ. ----------- Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil! |