Lang+Schwarz nach der Kapitalmaßnahme
|
Seite 106 von 114
neuester Beitrag: 25.03.26 12:24
|
||||
| eröffnet am: | 10.02.22 09:02 von: | HSK04 | Anzahl Beiträge: | 2845 |
| neuester Beitrag: | 25.03.26 12:24 von: | VerlustExperte | Leser gesamt: | 1288795 |
| davon Heute: | 559 | |||
| bewertet mit 11 Sternen |
||||
|
|
||||
Optionen
|
--button_text--
interessant
|
|
witzig
|
|
gut analysiert
|
|
informativ
|
0
14.11.25 14:34
#2626 urlauber26
Ich gehe davon aus, dass bei diesen Februar-Treffen mit dem AR auch immer ein bisschen auf den Jahresanfang geschielt wird, wenn die Entscheidung getroffen wird, wieviel Geld das Haus verlassen soll. Denn die Dividende ist nunmal ein Abgang, der ja weiters keinen Nutzen bringt, das überlegt man sich als Unternehmer immer gerne zweimal, wieviel es sein "muss". ;)
Die Chance ist allerdings, dass der Januar wie der Oktober wird, nur besser, und dann eine Zahlung in der Größenordnung von bspw 28,3 Mio EUR = 3 EUR pro Aktie vertretbar erscheint.
Zukunftsmusik, aber ein Tag wie heute, bzw. wie der 3. November (bester Monat in der Unternehmensgeschichte - ex CLB, ex Bütow am Rande bemerkt) ist kein Grund, um in Moll zu machen. Die Angestellten werden sicher auch entspannt dem Weihnachtsfest entgegen sehen, daran sollte sich der ein oder andere Eigentümer vielleicht hin und wieder erinnern. :)
Optionen
0
14.11.25 14:54
#2627 ...
Optionen
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "CDee" |
|
Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
1
14.11.25 15:07
#2628 Meine Güte...
Optionen
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Micha01" |
|
Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
0
18.11.25 11:44
#2629 ...
Optionen
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "CDee" |
|
Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
0
18.11.25 12:24
#2630 Wenn
Q3 Rohertrag 33,3 Mio EUR in 66 Handelstagen, also 500 TEUR pro Tag
Netto blieben 16,4 Mio EUR, das sind knapp 50%
Oktober 2025 Rohertrag 27 Mio EUR in 23 Handelstagen, also 1,17 Mio pro Tag
davon 50% netto sind 585 TEUR oder 0,062 EUR je Aktie
gut, November sieht von außen betrachtet bislang nicht ganz so ertragreich aus, also nehmen wir einmal die Zahlen aus Q3 als Maßstab mithin 0,026 EUR, dann ist L&S je Aktie alle 10 Handelstage, also 2 Kalenderwochen 0,26 EUR mehr wert.
Der Aktienkurs mag kurzfristig mal 1 oder 2 vielleicht sogar 4 EUR nachgeben wie in der Aprilwoche, wenn der Gesamtmarkt etwas schärfer korrigiert. Langfristig kann er aber den stetig steigenden inneren Wert nicht ignorieren - hat er auch in der Vergangenheit noch nie.
Natürlich wird es viele geben, die mit Trading der Aktie ein gutes Ergebnis erzielen - die richtig guten Renditen hingegen fährt man erst mit einer Halteperiode von Jahren ein.
Optionen
0
19.11.25 12:45
#2631 Die Umsätze
Optionen
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Micha01" |
|
Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
1
19.11.25 15:12
#2632 Micha01
Werd mal wach! Die 6 Mio haben sie spätestens Ende der Woche beisammen und dann ist immer noch ein bisschen November und es kommt ein ganzer Dezember
Optionen
1
1
20.11.25 19:20
#2634 ...
Optionen
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "CDee" |
|
Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
1
21.11.25 08:44
#2635 ich spreche nicht allein vom Handelsergebnis
Mich interessiert hier die potenzielle Dividende - und gehe halt vom EPS von Q3 aus.
Optionen
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Micha01" |
|
Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
0
21.11.25 09:53
#2636 EPS
Mich interessieren in erster Linie die Handelsergebnisse, deren Trend, deren Zusammensetzung und deren Verhältnis zu Umsatz und Anzahl der Trades.
Die Handelsergebnisse sind ja auch gelegentlich schneller verfügbar als das Netto-Ergebnis.
Von Q4 wissen wir immerhin, dass es bereits 27 Mio EUR Handelsergebnis enthält - was das netto bringt erfahren wir am 20.02.2026
Optionen
3
21.11.25 10:18
#2637 Bankenfonds
stellt sich die Situation so dar:
Ergebnis aus Handel TradeCenter
28,0
16,4
19,8
------
64,20 Mio EUR
davon 10% in den Topf
aus dem Topf heraus fallen
die 10% aus 2020, das waren 4,7 Mio EUR
verpflichtende Netto-Zuführung also
6,42 abzgl 4,7 = 1,72 Mio EUR
Hinzu kommen dann noch 10%
des Ergebnis aus TradeCenter Q4
bspw. 2,5 Mio EUR
Das heißt verpflichtend für den Bankenfonds können wir um die 0,45 EUR je Aktie vom Netto Ergebnis abziehen
in der vom Unternehmen selbst in Auftrag gegeben Analyse von "East Value Research" ist für 2025 eine freiwillige Dotierung im Höhe von 15 Mio EUR ausgewiesen, das sind also weitere 1,59 EUR je Aktie, die vom Netto Ergebnis abzuziehen wären
in Summe sind wir dann bei 2,04 EUR an Abzügen
ob danach die 75% Ausschüttungsquote gilt, wird man sehen, aber mal angenommen, es reicht für 6,04 EPS nach Abzug der CumEx Zinsen, dann Abzug von 2,04 für Bankenfonds, dann 4 EUR im 25/75 Verhältnis, bedeutet 3 EUR Dividende je Aktie
Optionen
0
21.11.25 12:23
#2638 es gibt auch
es gibt auch noch eine zweite möglichkeit zur kapitalrückführung an aktionäre neben dividenden, aktienrückkäufe mit dem zweck diese zu vernichten. damit sänke die zahl der aktien und der ertrag pro aktie steigt entsprechend. und insbesondere wenn eine aktie unter ihrem inneren wert gehandelt wird ist das natürlich eine interessante variante.
mein favorit ist eine kombination von dividende und arp. träumen darf man ja, oder?
Optionen
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "voltaren" |
|
Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
0
21.11.25 12:55
#2639 ARP
Optionen
0
21.11.25 13:00
#2640 Einstellung Bankenfonds
Für 2025 würde ich jetzt mit einer Einstellung in den Bankenfonds (verpflichtend + freiwillig) in einer Größenordnung von mindestens dem Jahr 2024 rechnen (hier waren es zusammen 17,3 Mio) und persönlich rechne ich sicherheitshalber eher mit um die 20 Mio. Die 20 Mio dürften in Q4 unterm Strich in etwa als Konzernergebnis herauskommen und dann würde die Dividende in Höhe von ca. 70% bis 75% vom bisherigen Ergebnis Q1 bis Q3 von 4,52 Euro gerechnet werden.
Die Meldung der Bafin zur Tradegate AG vom 19.11.2025 dürfte LuS aber nicht ganz ungelegen gekommen sein und daher könnte prophylaktisch auch sogar eine etwas höhere Einstellung in den Bankenfonds in einer Größenordnung 25 bis 30 Mio durchaus möglich sein ... wobei diese höhere / hohe Einstellung dann der zum 01.01.2026 neu antretende Vorstandsvorsitzende (Herr Fleischmann) quasi als erste Amtshandlung am 20.02.2026 verkünden muss und dadurch direkt durch die unterlasse Vorbereitung durch den alten Vorstand und Aufsichtsrat "quasi vor den Bus geworfen wird und sich die Kritik der Aktionäre dann gefallen lassen muss".
Natürlich ist ein Vorstand (in Absprache mit dem Aufsichtsrat) für die Dotierung des Bankenfonds zuständig und da ja Ende 2025 Herr Klanten und Herr Wegl ausscheiden und Herr Ertl anscheinend dem neuen Vorsitzenden nicht vorgreifen möchte (wahrscheinlich auch nicht die Kompetenz dazu hat), hat man eine Vorbereitung bzw. vorbereitende Kommunikation mit einer möglichen Spanne einer Einstellung unterlassen ... dann hat man halt am 20.02.2026 die Problematik, dass evtl. ein neuer Vorstandsvorsitzender direkt "eine unerwartet hohe Einstellung" verkünden muss und damit dann direkt einen extrem negativen Start bei den Aktionären hat ... mal schauen, wie man dieses Dilemma löst ... und dies hat sich der Aufsichtsrat selber eingebrockt?
Optionen
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Holliday" |
|
Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
0
21.11.25 13:25
#2641 Holliday
Aber in der Systematik rechnet er dann 10% in den Fonds für seine Schätzungen. Allein in 2025 legt er nochmal 15 Mio EUR obendrauf.
Die Analyse datiert auf Juni. Es wird da Abstimmungen mit den Vertretern der Gesellschaft gegeben haben und angesichts der turbulenten Aprilwoche und der stark gesteigerten Umsätze in Q1/25 macht es für mich Sinn, dass man damals gesagt hat, wird wohl auf 15 Mio freiwillig hinauslaufen.
In Summe sind wir da ja auf demselben Level. Die 15 und knapp 5 aus dem laufenden Geschäft, macht 20 Mio. :)
Optionen
1
21.11.25 13:49
#2642 Hätte
Optionen
0
21.11.25 14:07
#2643 bankenfonds - besser so
Optionen
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "voltaren" |
|
Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
0
21.11.25 16:19
#2644 Abstimmungen mit der Gesellschaft?
Aber lass uns über diese "Analyse" und den "unfähigen" Analysten hier nicht weiter diskutieren; die Analyse wurde auf Empfehlung einer Wiener Bank bei East Value Research in Auftrag gegeben (da konnte und wollte LuS nach der Empfehlung kein anderes Researchhaus beauftragen) und hat (soweit ich mich recht erinnere) irgendwas um die 12.000 bis 15.000 Euro gekostet. Auf eine Folge-Analyse dieses Hauses verzichte ich sehr gerne und das Geld sollte die Gesellschaft sparen. Diese Analyse schadet ja nicht nur dem Analysten bzw. Analysehaus, sondern ist auch für die Verantwortlichen bei LuS ein Armutszeugnis. Gerade für ein Wertpapierhandelshaus mit umfangreicher Expertise im Lesen von Researchberichten, geht eine Freigabe zur Veröffentlichung einer solchen Analyse überhaupt nicht ...
und dies haben die handelnden Personen auch von diversen Aktionären auf der HV zu hören bekommen.
Gefühlt wird das Eis auch für den Aufsichtsrat jetzt dünner und dies hat man ja auf der HV mit Ablehnung des Originalpunkt 6 der Einladung gesehen und da wurde dann der "Gegenantrag" der SDK angenommen ... viele solche "Missverständnisse" oder "Handlungen gegen den Willen der Mehrheit der Aktionäre" kann sich auch der Aufsichtsrat nicht mehr leisten ... mal schauen wie hoch die Einstellung in den Bankenfonds wird und wie die Aktionäre darauf reagieren ....
Optionen
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Holliday" |
|
Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
1
21.11.25 16:26
#2645 Doch Meldepflicht Art. 17 MAR im Januar?
1. wenn Q4 gut, dann werden "wir entgegen unserer bisherigen Prognose einen MODERATEN Anstieg des Ergebnisses aus der Handelstätigkeit gegenüber dem Vorjahr erreichen."
2. (keine Einschränkung, wenn Q4 gut!) "Wir [gehen] nunmehr davon aus, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Vorjahres moderat zu übertreffen".
Eine Meldepflicht (abgeleitet aus dem alten Emittentenleitfaden der BaFin, da waren solche Beispiele) nach Art. 17 MAR sehe ich grds. nur als gegeben an, wenn ein 50%iges besseres/schlechteres Ergebnis ggü. dem Vergleichsmaßstab erzielt wird. Daher rechne ich Anfang Januar eigentlich nicht mit einer Meldung.
Aber, aber aber: Ich stelle mir die Frage, ob es nicht Anfang Januar doch zu einer Meldepflicht nach Art. 17 MAR verpflichtend kommen müsste, wenn die gemachte Aussage so stark abweicht, dass sie nicht mehr stimmt. Also hier bezogen auf die LuS-Aussagen vom Oktober, das die Ergebnisse (eben nur) "moderat" ggü. dem Vorjahr ansteigen. An diese besondere Wortwahl ist LuS gebunden.
Und welche prozentuale Abweichung ist noch moderat?
Google-KI Antwort: "Eine moderate prozentuale Abweichung hängt vom Kontext ab, aber im Allgemeinen gelten Abweichungen zwischen 20 % und 30 % als akzeptabel, während Werte unter 10 % als sehr gut und über 30 % als nicht akzeptabel gelten."
Ergebnis Handelstätigkeit 2024 war 109,2 Mio., eine Überschreitung >142 Mio. wäre damit eine Abweichung von >30%, was offenbar statistisch kein moderater Anstieg mehr ist.
Jetzt wissen wir, dass wir mit Q3+Oktober bereits 124,3 Mio. Ergebnis Handelstätigkeit haben, ein Überschreiten von 142 Mio. ist sehr sehr wahrscheinlich (gleiches gilt im Grunde auch für Ergebnis G.tätigkeit, aber da haben wir für Oktober keine Daten).
Wenn zu große Abweichung, dann Insiderinformation = Meldepflicht. Mit der Wortwahl "moderat" hat sich LuS damit selbst ein Ei gelegt. Wenn Art. 17 MAR so auszulegen ist - und ich würde das sicherheitshalber so tun - müsste LuS Anfang Januar mindestens bzgl. Ergebnis Handelstätigkeit melden.
Optionen
0
21.11.25 17:01
#2646 Die Meldepflicht
weil Q4/25 oberhalb von 60 Mio EUR landen sollte und damit mehr als 50% über Q4/24 liegt
"traditionell" stellen Rekordmonate am Ende eines Quartals annähernd 40% der Gesamterträge dar
April 2020 waren es 7,3 Mio auf 19,3 Mio insgesamt für Q2/20
Januar 2022 waren es 20 Mio auf 51,3 Mio insgesamt für Q1/22
Oktober 2025 waren es 27 Mio auf...
P.S. Dieser Beitrag kann Spuren von überbordender Euphorie enthalten nach Genuss von Schaumwein
Optionen
0
0
24.11.25 11:48
#2648 ....
Optionen
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "CDee" |
|
Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
0
24.11.25 11:58
#2649 Eine Übernahme durch Flatex oder TR
L&S hat viele Kunden - durch die Übernahme durch einen Kunden wie z.B. TG kann man auch viele andere Kunden verlieren.
Der Mehrwert bei L&S kommt durch das Volumen und Wettbewerb als Marketmaker.
So lange man eine gute und funktionierende stabile Handelsplattform hat, um so mehr profitiert man vom PFOF Verbot und dem allgemeinen Wettbewerb.
Eher wird TR nen anderen Broker übernehmen wie smartbroker oder oder.
Ich glaube aber eher dass sie das Geld für Marketing etc. nutzen werden, um weitere Märkte zu erschliessen, wie zuletzt Polen.
Optionen
| Antwort einfügen |
| Boardmail an "Micha01" |
|
Wertpapier:
Lang & Schwarz AG |
0
24.11.25 12:26
#2650 Ich frage
Leider datiert die Tortengrafik mit der Aktionärsstruktur auf Juli 2025 - vielleicht könnte man da mal ein Update bringen?
Optionen



