sind die starken Verluste durch die Contangosituation verschärft. Ev ist das Faktor Z nicht das richtige Instrument ? COFFEE - Marktkommentar E. Weinberg, CoBa Kolumbien dürfte in diesem Jahr laut dem einheimischen Kaffeeverband nahezu 10 Mio. Sack Kaffee produzieren. Das wäre ein Anstieg um gut zwei Mio. Sack gegenüber dem Vorjahr und die höchste Ernte seit sechs Jahren. Als Grund für die erwartetete Produktionssteigerung werden bessere Witterungsbedingungen und Düngung genannt. Zudem hat die Pflanzenkrankheit Roya, welche größere Teile der Kaffeeernten in Mittelamerika zerstört hat, in Kolumbien nur 5% der Ernte befallen. Kolumbien ist der zweitgrößte Produzent von Kaffee Arabica. Auch im größten Produzentenland Brasilien wird in diesem Jahr mit einer sehr guten Ernte gerechnet. Der Preis für Kaffee Arabica hat diese Nachrichten bereits vorweggenommen. Vergangene Woche ist er auf den tiefsten Stand seit 3 Jahren von 132 US-Cents je Pfund gefallen. Auch die Positionierung der kurzfristig orientierten Marktteilnehmer deutet darauf hin, dass die angebotssteigernden Nachrichten weitgehend eingepreist sind. Die spekulativen Netto-Short-Positionen wurden in der Woche zum 19. März um 5 Tsd. auf ein Rekordniveau von 26,4 Tsd. Kontrakte ausgeweitet. Dieser Umstand dürfte es der brasilianischen Regierung in ihren Bestrebungen erleichtern, die Preise für die heimischen Kaffeeproduzenten zu unterstützen. Eine glaubhafte Ankündigung, mit Stützungskäufen keinen weiteren Preisrückgang mehr zuzulassen, könnte zu Shorteindeckungen führen und die Preise steigen lassen" ... |