Lang+Schwarz nach der Kapitalmaßnahme

Seite 112 von 114
neuester Beitrag:  25.03.26 12:24
eröffnet am: 10.02.22 09:02 von: HSK04 Anzahl Beiträge: 2845
neuester Beitrag: 25.03.26 12:24 von: VerlustExperte Leser gesamt: 1285373
davon Heute: 1249
bewertet mit 11 Sternen

Seite:  Zurück      |     von   114     
04.02.26 11:48 #2776 @Ronny_Koenig

OK, dann schauen wir uns Deine Argumentation mal genauer an:


1) "Mit der BaFin-Lizenz fuer ein eigenes MTF verschiebt sich die Machtposition. TR muss L+S nicht mehr nutzen. TR kann kuenftig selbst entscheiden, welche Market Maker sie anbinden..."


=> TR konnte und kann derzeit auch jederzeit entscheiden, welchen Handelsplatz bzw. Market Maker sie nutzen und daher gibt es ja auch die "back-up-Lösung" mit der Tradegate Exchange (wird aber nur bei Ausfällen oder Problemen genutzt)


2) "wie der Orderflow geroutet wird und wer auf dem MTF ueberhaupt Zugang bekommt."


=> da TR den Handelsplatz derzeit auch selber entscheiden kann, ändert sich in der Wahl / Freiheit des Orderrouting überhaupt nichts für TR


=> wenn mehrere MM auf die eigene MTF draufgeschaltet werden und in "Konkurrenz zueinander stehen (Preise etc.)", dann muss TR Best Execution gewährleisten und dann muss TR bei jeder Order die Best Execution prüfen (!! ... wir reden ja hier von einem Handelsplatz von TR und nicht von einem "externen Handelsplatz LSX"; TR kann also nicht einfach sagen, der Kunde konnte ja entscheiden, welchen Handelsplatz er nimmt ... die TR-Kunden-Orders werden ja immer nur auf einen bestimmten Handelsplatz, nämlich den TR-MTF geroutet) ... und wir reden hier über Handel in einer Geschwindigkeit von tausendstel Sekunden ... unmöglich hier mehrere Quotes verschiedener MM gegeneinander zu prüfen

=> bei Brokern mit mehreren Handelsplätzen (z.B. Flatex oder Smartbroker etc.), entscheidet sich der Kunde ja aktiv für einen Handelsplatz (Auswahlmöglichkeit) und damit ist Best Execution für den Broker erledigt
=> schau einfach mal nach, wie TR aktuell die Best Execution gewährleistet und warum es an der LSX für sehr sehr viele Aktien und ETF´s eine Xetra-Kurs-Garantie gibt !

=> wenn mehrere MM auf den TR-MTF draufgeschaltet werden, erhöhen sich die Settlementkosten deutlich und dies will TR definitiv nicht

=> will TR dann bei z.B. zwei MM auf der eigenen MTF, den Kunden in der App die Auswahl anbieten .... also nix mehr Tap/Tap/Tap ... da werden sich die ganzen Kunden aber freuen

3) Thema PFOF ist in dieser Konstellation nicht rechtssicher gelöst ... es wird auf einen bestimmten Ausführungsplatz TR-MTF geroutet und Rückvergütungen sind dann ab 01.07.26 nicht erlaubt, es sei denn diese Rückvergütungen kommen ausschließlich den Kunden wieder zugute (dann muss TR das Preisverzeichnis ändern) ... eine Gestaltung ohne Rückvergütung und stattdessen eine Anbindungsgebühr oder Handelsgebühr für angeschlossene MM (oder wie auch immer man das nennen will), ist vom Prinzip her ein Umgehungstatbestand PFOF und damit rechtlich sehr unsicher (will TR dieses Risiko echt eingehen? ... Ärger mit der BAFIN oder ESMA will TR nie und nimmer ... TR steht im harten Wettbewerb mit Revolut und da kann und will TR keine Gefahr von Auflagen engehen)!

4) was ist mit den ganzen Derivate-Geschäften und hier sind die Rückvergütungen ja deutlich höher (hier habe ich bisher von Dir immer noch keine Antwort erhalten); wie löst TR die PFOF-Problematik im Derivatebereich ? TR-MTF alleine ist ja keine Lösung und eigene Emission von Derivaten kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen!? ... 

5) ELTIF lassen wir jetzt mal assen vor 


etc. etc.


@Bonnhoefer_ML

"TR ist bislang der einzige Neobroker in D, der mit der MTF vermutlich rechtssicher das PFOF- Verbot umgeht." 

=> Nein, Finanzen.net und JustTrade haben mir ihren neuen Preisverzeichnissen klar aufgezeigt, wie rechtssicher das PFOF-Verbot gelöst wird. Die Rückvergütungen aus PFOF werden über Rabatte an die Kunden zurückgegeben und die Preisverzeichnisse sind überarbeitet worden (Erhöhung der Grund-Preise und über Rabattierung durch die Rückvergütung bleibt "alles beim Alten"

 
04.02.26 11:58 #2777 Vergleich zu Scalable 1
Aus regulatorischer Sicht kann Trade Republic exakt dasselbe Modell fahren wie Scalable.
Das bedeutet konkret:

eigenes MTF
eigener Market Maker plus zusaetzliche externe Market Maker
Handelsueberwachung durch eine Boerse oder eine beauftragte Stelle
Preisstellung orientiert an Referenzmaerkten

In dieser Struktur liegt kein Eigenhandel vor, sondern eine Marktteilnahme innerhalb eines MTF.
Genau deshalb wird in vielen Quellen betont, dass Scalable mit der EIX das PFOF-Problem sauber und regelkonform geloest hat.
Der Scalable-Fall zeigt eindeutig:

Broker duerfen Market Maker sein
ohne Eigenhandel zu betreiben
solange Wettbewerb und Marktstruktur gegeben sind

Trade Republic kann dieses Modell eins zu eins uebernehmen.
Und genau deshalb ist die Sorge bei L+S real.
Nicht, weil TR morgen alles selbst handelt, sondern weil TR keinen einzelnen Partner mehr zwingend braucht.  
04.02.26 12:00 #2778 Scalable II
Was man aus dem Scalable-Fall ebenfalls klar lernt:
Der erste Effekt eines eigenen MTF ist kein sofortiger Gewinneinbruch beim bisherigen Partner.
Der eigentliche Effekt tritt zeitverzoegert ein, wenn:

die Migration abgeschlossen ist
Volumen dauerhaft umgestellt wird
Margen und Verhandlungsmacht neu verteilt werden

Baader konnte diesen Effekt abfedern, weil:

ein breites Partnernetz besteht
eine starke B2B-Basis vorhanden ist
kein einzelner Broker dominant ist

Genau das ist der entscheidende Unterschied zu L+S.  
04.02.26 12:29 #2779 Ronny
Scalable Kunden können bis heute auch an die gettex routen - die haben immer die Auswahl zwischen Xetra, EIX und gettex

dass das Baader im vergangenen Jahr kaum belastet hat, lag insofern auf der Hand, da die Altkunden erst im November oder Dezember auf "Scalable neu" migriert wurden, und keinen Zugriff auf die EIX hatten

im übrigen stellt sich doch in diesem Jahr die Frage, wie Scalable mehr Liquidität auf die EIX bringen will

Stand heute kann man dort nur als SC Kunde handeln, und externe Liquidity Provider wie bspw eine flatex oder comdirect könnten sich fragen, welchen Mehrwert es hätte, sich dort anzuschließen

dasselbe gilt ja auch für das neue TR MTF - ich kann mich noch erinnern als Tradegate ins Leben gerufen wurde, und eine gewisse große Bank aus Frankfurt partout keine Orders dort hinrouten wollte    
04.02.26 12:58 #2780 hmm
"breites Netzwerk,
kein einzelner Broker dominant "

was kann denn L&S dafür, wenn sie mit TR den Jackpot aus dem Lostopf der Gratisbroker gezogen haben?

vielleicht ist L&S sogar ein bisschen "mit schuldig am Erfolg"

kommt mir so vor, als würden einige denken, es verliefe ein Graben zwischen TR und L&S wegen PFOF - das ist freilich nicht der Fall, L&S hat bei der ESMA sicher nicht um das Verbot gebeten  
04.02.26 17:07 #2781 @Ronny_Koenig

Warum antwortest Du nicht einfach auf Fragen?!

Du fantastierst Dir da ein Konstrukt zusammen, ohne Wissen der Fakten.

1) "eigenes MTF: eigener Market Maker plus zusaetzliche externe Market Maker"

=> Welcher externe MM ist bei Scalable draufgeschaltet und was macht dieser MM dort genau. Warum bzw. wozu wurde dieser externe MM draufgeschaltet.

2) "In dieser Struktur liegt kein Eigenhandel vor, sondern eine Marktteilnahme innerhalb eines MTF. Genau deshalb wird in vielen Quellen betont, dass Scalable mit der EIX das PFOF-Problem sauber und regelkonform geloest hat."

=> MM ist immer und wirklich immer Eigenhandel und da spielt es keine Rolle ob in einem System auch noch Quotes von anderen Marktteilnehmenr eingestellt sind. Sobald ein Kunde gegen einen MM handelt, ist dies Eigenhandel beim MM (jeder der etwas anderes behauptet, hat keine Ahnung). Scalable hat das Problem des PFOF gelöst, indem es in diesem System von Scalable kein PFOF gibt und Scalable MM / sprich Eigenhandel betreibt und damit komplett ins Risiko geht. Wenn die BAFIN und ESMA dies zukünftig irgendwann verbieten, dann schaut Scalable und auch Tradegate.Direct blöd rein ... und das es in diesem System einen Interessenkonflikt zwischen Broker und Kunde gibt, dürfte jedem normal denkendem Menschen klar sein.

3) "Broker duerfen Market Maker sein ohne Eigenhandel zu betreiben;solange Wettbewerb und Marktstruktur gegeben sind"

=> wenn Kunden nicht gegen den Handelsplatzbetreiber (also jetzt Scalable an der EIX oder in Deiner Fantasie gegen TR auf der TR-MTF) handeln, wie kommt dann TR an "seine Rückvergütung" (PFOF verboten!) ?

4) "Trade Republic kann dieses Modell eins zu eins uebernehmen."

=> Nein, kann und wird TR nicht machen und da mußt Du einfach mal schauen, wie und worüber TR derzeit die Derivate abwickelt und wie und worüber Scalable die Derivate abwickelt (und TR will Rückvergütungen aus Derivate-Geschäften zukünftig ganz ganz sicher nicht über einen externen öffentlichen Handelsplatz laufen lassen und sich die Rückvergütung mit diesem Handelsplatz teilen). 

Dies waren jetzt meine letzten Antworten auf Deine Ausführungen und viel Glück mit Deinen Wertpapiergeschäften. 

 
04.02.26 18:06 #2782 @holiday
Ich antworte auf die Fragen. Keine Fantasie, sondern die heute bekannte Markt- und Regulatorikpraxis

Welcher externe MM ist bei Scalable auf der EIX aktiv und warum?
Externer Market Maker bei Scalable EIX:
mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG

Warum gibt es diesen externen MM?
Sicherstellung von Liquiditaet auch ausserhalb der Scalable-eigenen Quote
Wettbewerb auf der Kursstellungsseite
Vermeidung eines Allein-MM-Modells
Regulatorisch sauberere Marktstruktur (keine Ein-Quellen-Preisbildung)

2.Market Making ist Eigenhandel, aber erlaubter Eigenhandel

3) Wenn kein PFOF: Wie verdient TR dann Geld?
Nicht ueber Rueckverguetungen.
Moegliche Ertragsquellen:

Spread-Ertraege, falls TR selbst MM ist
Plattformgebuehren
Produktmargen (insb. Derivate)
Service- und Strukturgebuehre

4.Kann TR das Scalable-Modell eins zu eins uebernehmen?
Rechtlich: Ja.
Operativ: offen.

5. Derivate sind der groesste Unterschied und der noch offene Punkt

Mehr weiss aktuell niemand ausser den Unternehmen selbst.33589808  
04.02.26 21:59 #2783 ...
Lasst uns zumindest vorübergehend wieder zurückkehren zum daily Business, da der einfluss der TR Geschichte schwer vorauszusehen ist... Dafür braucht es ein klares Statement seitens l&s, erst dann weiß man mehr... Fakt ist, dass das geschäft erst einmal weiter läuft und zwar bärenstark die letzten Tage... Es ist für mich mittlerweile hochwahrscheinlich, dass das 1. Quartal wohl das stärkste in der Firmengeschichte wird... Gut möglich, dass das 1. Quartal 2,5 - 3 € eps bescheren wird, wenn nicht noch mehr, wenn es so weiter läuft...  

Bewertung:
1

05.02.26 01:28 #2784 Fast..
ein Fakt (veröffentlicht erst ab 20.2.26) ist beispielsweise auch, dass das Geschäft mit den Zertifikaten im letzten Jahr ca 50 Mio EUR Ergebnis beigesteuert hat. Isoliert betrachtet, bringt das vielleicht 1,50 EPS - bewertet mit Faktor 4 sind das 6 EUR zzgl. der Eigenmittel je Aktie von aktuell ca 17 EUR bekommt man das (bald?) mehr oder wenige sinnlose Market Making gratis dazu ;)  
05.02.26 11:32 #2785 @Ronny_Koenig

Also gut, eine Antwort bekommst Du dann noch:


Warum gibt es diesen externen MM?
Sicherstellung von Liquiditaet auch ausserhalb der Scalable-eigenen Quote => Nein, MWB quotiert Wertpapiere, die Scalabel selber nicht quotieren kann oder will (aufgrund geringer Liquidität ... z.B. Anleihen)
Wettbewerb auf der Kursstellungsseite => Nein, es gibt keinen Wettbewerb auf der EIX zwischen Scalabel und MWB, da jedes Unternehmen genau vorgegebene Wertpapiere als (einziger) Market Maker quotiert!
Vermeidung eines Allein-MM-Modells => man hat zwar 2 MM, aber diese sind in verschiedenen Wertpapieren aktiv und nie im Wettbewerb untereinander in einem Wertpapier!
Regulatorisch sauberere Marktstruktur (keine Ein-Quellen-Preisbildung) => Nein, die EIX funktioniert im Quote-Request-Verfahren und hier wird in einem Wertpapiere immer nur der Quote des zugewiesenen MM herangezogen 


Quellen:

Quote-Request-Verfahren => s. §50 der Börsenordnung (https://assets.ctfassets.net/lg3dro8ylhxe/64gSojoNY5hsm0NDCIwZ5v/5c416e92eaaad400d0ebb297accfe358/Boersenordnung_Hannover_European_Investor_Exchange.pdf)

Zuweisung eines Wertpapier zu einem MM (s. §1 des Regelwerks) (https://assets.ctfassets.net/lg3dro8ylhxe/...an_Investor_Exchange.pdf

"(2) Die Geschäftsführung weist im Zuge der Einbeziehung jedes Wertpapier einem der zugelassenen Market Maker zwecks Quotierung zu. Nach der initialen Einbeziehung kann die Geschäftsführung die Zuweisung der Wertpapiere zu Market Makern nach Rücksprache mit den betroffenen Market Makern mit einer Frist von einem Handelstag ändern."

 
05.02.26 11:51 #2786 okay
okay, es lässt sich also für aussenstehende wie uns aktionäre noch überhaupt nicht abschätzen, ob und wie stark sich die beziehungen von l&s mit tr verändern wird aufgrund des pfof verbotes, zwischen sehr wenig bis sehr viel veränderung scheint so ziemlich alles möglich. ist jedenfalls meine bisherige schlussfolgerung der informationen, welche an die öffentlichkeit weitergegeben werden.

bleibt für die frage, warum nicht ein wenig offener kommunziert wird mit uns aktionären. also das stört mich schon, wenn ich ehrlich sein soll.  
05.02.26 12:01 #2787 Kommunikation
das ist das Problem bei L&S, soweit ich das gesehen habe, seit dem ich investiert bin (seit mehr als 3 Jahren), war die Kommunikation noch nie gut. Zumindest nicht auf dem Niveau, was man normalerweise auf dem Level erwarten würde  

Bewertung:
1

05.02.26 17:33 #2788 keine antwort, nur Richtigstellung @holliday
Du argumentierst rein transaktionsmechanisch und blendest Marktorganisation komplett aus.

Quote-Request mit exklusiver Market-Maker-Zuweisung (Paragraph 50 Boersenordnung EIX) heisst nur: kein Wettbewerb im einzelnen Trade. Daraus ein Ein-Quellen-Modell zu konstruieren, ist fachlich falsch. Die Disziplinierung laeuft ueber Zulassung und Zuweisungswechsel der Market Maker (Paragraph 1 Absatz 2 Regelwerk).

Wer das nicht trennt, verwechselt Mikrostruktur mit Aufsicht.  
05.02.26 20:01 #2789 es darf ja jeder seine Meinung
kundtun, aber bitte hier nicht auch noch wie im WO Forum TÄGLICH dieselbe Laier wegen der Kommunikation.  
05.02.26 20:23 #2790 wenn schon
wenn schon heisst das: "dieselbe leier".  
05.02.26 20:36 #2791 Erfolgreiches Doppelpack
Es ist relativ müßig über ungelegte TR-Eier zu lamentieren.
Um das TR-Risiko bei LuS abzufangen habe ich auch Sino-Aktien gekauft.
Sino ist nämlich die einzige Möglichkeit mit Aktien am Erfolg von TR anteil zu haben.
Früher oder später kommt ja die ganze Wahrheit auf den Tisch.

Ist dann der TR-Einfluss bei LuS im Sommer einschneidend, laufen die Sinokurse besser.
Ist die TR-Aufregung bei LuS grundlos, dann läuft die LuS-Aktie besser.  ;-)

Aber eines weiß ich ganz genau:
Im Moment brummen beider Firmen Geschäfte am Anschlag.
Solange nichts Katastrophales eintritt, bin ich immer ein Gewinner!  
06.02.26 10:27 #2792 Nun gut, 2 € Dividende
und zukünftig nur eine Ausschüttungsquote von 40 % anstatt bisher 75 % ist durchaus enttäuschend, der Rest nicht ;)  
06.02.26 10:32 #2793 positiv und negativ
Dividende ist mir zu klein:(

Aber man geht von weiterem starken Wachstum aus und möchte auch "anorganisch wachsen" - PFOF ist wohl kein Thema.  
06.02.26 10:39 #2794 Letztlich kann ich die
geringere Dividendenhöhe gut verkraften. wichtiger ist der Ausblick und der wird sehr positiv gesehen. Wäre TR tatsächlich ein Risiko, dann wäre die Zuführung in den Bankenfonds viel niedriger. Hohe Zuführung in den Bankenfonds = es wird mehr Geschäft erwartet und das interessiert mich weit mehr als die Dividendenhöhe.  
06.02.26 10:42 #2795 @Micha01
was ist denn an der Meldung negativ. 40 % Divi ist doch sehr auskömmlich.
Wenn man zwischen den Zeilen liest, erkennt man wo die Reise hingeht.
Werde mal schauen, ob so wie letzte Woche noch ein paar shares für um die 22,00 €
zu erhaschen sind. Eigentlich sollte es eher steigende Kurse geben, aber die
Aktionäre von L&S handeln meistens sehr emotional und von daher habe ich Hoffnung
das da noch ein Billigeinkauf möglich wird.
Ich denke in ein paar Tagen, wenn dann alle die Meldung verstanden haben, geht es in
die gewünschte Richtung.  
06.02.26 10:54 #2796 es gibt fast 10% Dividendenrendite...
..mir ist es auch lieber, wenn das Geld sinnvoll eingesetzt werden kann als wenn ueberfluessiges Geld einfach ausgeschuettet werden kann weil man nicht genau weiss wie man wachsen will. Aber eher das Gegenteil scheint der Fall zu sein.

"Wir sind mit unseren Partnerbanken und mit weiteren Marktteilnehmern in einem engen Austausch. Die Änderungen bieten Chancen, die wir aktiv und konsequent nutzen werden. Hierbei ist Lang & Schwarz innovativ, schnell und flexibel. Die Stärkung der Eigenmittel schafft die notwendigen finanziellen Voraussetzungen. Unter anderem werden wir in den weiteren Ausbau unserer leistungsfähigen IT-Infrastruktur und unserer modernen Handelssysteme investieren. Zudem analysieren wir laufend Opportunitäten für ein anorganisches Wachstum von Lang & Schwarz, was ebenfalls mit entsprechendem Kapitalbedarf einhergeht."

Vielleicht ist die aktuelle Entwicklung wirklich eine Chance und man braucht mehr Kapazitaeten.  
06.02.26 11:00 #2797 ich vermute
die Meldung ist nicht geeignet, um einen Befreiungsschlag beim Kurs einzuläuten. Die Enttäuschung über die nicht unwesentliche Reduktion der Ausschüttungsquote dürfte meiner Meinung nach den Kurs weiter in der unteren bis mittleren 20er Range dümpeln lassen. LuS empfinde ich langsam als "Herausforderung" im Depot, die im Endeffekt nur Geld bindet und "ein bisschen was" abwirft.  
06.02.26 11:05 #2798 sehe ich komplett anders
ja, Dividende dürfte einige enttäuschen. Ich deute die Adhoc aber so, dass TR bald kein Thema mehr sein dürfte, dass auf dem Kurs lastet. ist die Unsicherheit weg, erwarte ich eine deutlich positive Reaktion im Kurs  
06.02.26 11:17 #2799 ...
sehr interessant, endlich wird mal kommuniziert... die meldung ist für mich im wesentlichen positiv... ich lese heraus, dass man sich bereits lange gewappnet hat für den fall, dass tr andere wege geht und man vllt demnächst einen zukauf wagt... eine dividende von "nur" 2 EUR bzw. "nur" 8,5% Dividendenrendite auszuschütten find ich richtig, wenn man das kapital für sinnvolle zukäufe und damit weiterhin stabilem oder evtl. sogar wachsendem geschäft verwendet... alles in allem beruhigt diese Nachricht und sollte den Kurs nach unten erst einmal absichern... zudem weiterhin top handelsvolumen... ich überlege nachzulegen...  

Bewertung:
2

06.02.26 11:22 #2800 By the way
wenn wir mal aus der Meldung die Zahlen zusammenrechnen, dann kommt man auf ca.
7,05€ Gewinn vor Zuführung Bankenfonds in 2025. Da kann man wohl nicht meckern.  
Seite:  Zurück      |     von   114     
Antwort einfügen - nach oben
Lesezeichen mit Kommentar auf diesen Thread setzen: