verändert die Lage nicht einen Deut. Außerdem besteht Kritik nicht darin, dass man sich einseitig positioniert, sondern dass man zumindest zunächst den Versuch unternimmt, einigermaßen differenziert zu verstehen, was sich da überhaupt abspielt. Und zwar ohne, dass ich von vornherein festlege, wer da Gut und wer da Böse vertritt.
Dass Menschen zu Schaden kommen, war noch nie irgendein wirkungsvolles "Argument" gegen irgendeine Art von gewaltsamer Auseinandersetzung. Es ist schlicht das Ergebnis einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Also geht es immer darum: wie kommen solche Auseinandersetzungen zustande. Die Zahl der Opfer ist dabei letztlich auch kein Kriterium. Denn: JEDES EINZELNE OPFER zwischen menschlicher Gewalt ist ein Opfer zu viel - egal, ob Soldat, Mann, Frau oder Kind. Das ist doch eh so klar wie Kloßbrühe. Das muss ich nicht in jeder Äußerung wiederholen, um zu den vermeintlich Guten zu gehören.
----------- Dies war ein Beitrag zur Friedensstiftung und ein leuchtendes Beispiel Gewaltfreier Kommunikation! |