Nonnenmacher ohne Bonuszahlung sofort schmeissen

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neuester Beitrag:  03.03.18 22:09
eröffnet am: 12.07.09 21:51 von: Libuda Anzahl Beiträge: 1595
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27.09.10 22:19 #1076 Noch so ein schlimmer Fall eines
"Staatsdieners", der die Steuerzahler verraten hat und daher schnellstens gefeuert werden sollte:

http://www.hyporealestate.com/pdf/CV-Gross-_deutsch-August_2009.pdf  
27.09.10 22:22 #1077 Und schließlich der schlimmste Fall
http://www.hyporealestate.com/pdf/CV-Wedel-_deutsch-August_2009.pdf

Denn diese Dame ist auch noch ausgerechnet stellvertretende Vorsitzende von Transparency International –Deutschland e.V.  
28.09.10 00:36 #1078 Zustimmung für Toncar (siehe #1069)
Der Vorsitzende des Finanzmarktgremiums des Deutschen Bundestags, Florian Toncar (FDP), wirft der Regierung Versäumnisse bei der Boniregelung vor. "Jedem Arbeitnehmer in Deutschland wird Lohnverzicht abverlangt, wenn sein Unternehmen in einer schweren Krise steckt. Es kann nicht sein, dass normale Banker eine Sonderbehandlung bekommen. Banker, die ihren Arbeitsplatz dem Steuerzahler verdanken, müssen an der Sanierung beteiligt werden", sagte er der FTD.  
28.09.10 13:06 #1079 Besonders dreist ist die blöde
Ausrede mit Arbeitsgerichtsprozesssen:

"Die Regierung rechtfertigt die Boni damit, dass man gute Manager halten wolle. Das Argument ist fadenscheinig. Der Großteil - 17 Mio. Euro Boni - musste gezahlt werden, um Ansprüche in Arbeitsverträgen der HRE-Mitarbeiter abzugelten, verlautet aus Koalitionskreisen. Bei Nichtzahlung hätte die HRE Prozesse befürchtet. Lediglich ein Bruchteil, 8 Mrd. Euro, sei geflossen, um Spezialisten zu halten."

Bis auf einen mir bekannten Fall haben geldgeile Finanzterroristen bisher zig Prozesse verloren. Denn das deutsche Arbeitsrecht ist nun einmal weitgehend ein Fall recht und jeder nicht das Recht beugende Arbeitsrichter wird so argumentieren wie im letzten Posting der Florian Toncar.  
29.09.10 13:40 #1080 Die dümmste Nummer ist aber die von der
Einmaligkeit der Finanzterroristen. Denn die sind nicht so einmalig wie die im folgenden Text (Handelsblatt von gestern) zitierten Computerspezialisten, sondern fast immer problemlos durch Nackrücker ersetzbar. Als z.B. der Geldgeier bei HRE aufhörte, wo er zudem nichts zuwege bracht und sich mit einer unverschämt dreisten Pension davonschlich, konnte er z.B. problemlos und besser durch eine bei HRE vorhandene Risikospezialisten ersetzt werden.

"Nach Langners Meinung handelt es sich bei Stuxnet "um etwas völlig Neuartiges". Er sagte Golem.de, die Entwicklung habe "im einstelligen Millionenbereich gekostet" und rund ein Jahr gedauert. Schon die vier Windows-Expoits, die unter Cyberkriminellen nicht nur gesucht, sondern oft auch verkauft werden, hätten "eine halbe Million Euro" gekostet. Zusätzlich enthält Stuxnet auch noch zwei gestohlene digitale Signaturen, so der Entwickler weiter.

50 Mann für einen Wurm

Zusätzlich braucht man Langner zufolge für die Entwicklung eines solchen Schädlings auch noch Menschen mit Zugriff auf ein Laborsystem, bei dem die angegriffenen Maschinensteuerungen direkt zur Verfügung stehen. Das gesamte Team hinter einem solchen Projekt schätzt Langner auf etwa 50 Personen. Den Schadcode für die Anlagen selbst könnten "weltweit vielleicht 10 Leute entwickeln, und drei davon sitzen bei uns im Büro", sage der Security-Experte. Und weiter: "Ich kann Ihnen aber versichern, wir waren's nicht!".

Wegen der geringen Verfügbarkeit solcher Experten ist sich Langner auch sicher: "So etwas bekommt eine normale Hackerbude nicht hin." Auch für Cyberkriminelle sei ein Projekt wie Stuxnet eine Nummer zu groß. Dafür spricht auch, dass bisher keine Informationen zu möglichen Erpressungsversuchen bekannt geworden sind. Noch deutlicher wurde jüngst Kaspersky. Das Antivirenunternehmen ist der Meinung, dass ein Wurm wie Stuxnet nur mit staatlicher Unterstützung zu erstellen."  
30.09.10 01:01 #1081 Leider war das Protestpublikum etwas
zu einseitig besetzt:

http://wirtschaft.t-online.de/...-in-berlin-besetzt/id_42995390/index

Denn die Finanzterroristen räubern 99,9% der Bevölkerung aus und vermutlich die dort Prostestierenden am wenigsten. Auch die anderen 95% der Bevölkerung, die man den dort Protestierenden nicht zurechen kann, sollten in ähnlicher Weise protestieren, um den Finanzterroristen zu zeigen: Wir sind alle gegen Blutsauger, Schmarotzer und Zerstörer unserer wirtschaftlichen Grundlagen.  
30.09.10 23:27 #1082 Wer hohe Eigenkapitalrenditen verspricht
muss nicht nur seinen Eigenkapitaleinsatz herunterfahren und somit zocken, sondern auch zu folgenden Methoden greifen:

http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/...cht_id_43__dId_12651999_.htm

Gespannt darf man sein, was man mit unseren Postsparbuch-Omis und -Opis anstellt und wie sie durch provisionsgeile Berater ausgeschüttelt werden. Viele sind schon zwischen 80 und 90 und brauchen garantiert keinen über 20 Jahren laufenden Investmentsparplan.  
30.09.10 23:43 #1083 Hier agieren immer noch Krähen, die der ande.
kein Auge aushacken:

http://www.smartmoney.com/investing/economy/...al-flash-crash-report/

Wie damals bei der Entnazifizierung müssen die Behördenapparate und andere Institutionen von den Finanzterrroristen befreit werden. Dabei wird wie bei der Entnazifizierung der eine oder andere mit einem Persilschein durchschlüpfen, aber die Richtung muss grundsätzlich stimmen: Rauswurf der Finanzterroristen in den von ihnen unterwanderten Institutionen.  
01.10.10 23:54 #1084 Schlimmen Fingern wie Schokofinger die Fing.
schneiden ist die wichtigste Aufgabe der nächsten Jahre:

http://www.ftd.de/finanzen/...chokofinger-war-zu-gierig/50177320.html

Bei den Finanzterroristen gibt es hunderte von Schokofingern, die nicht so auffallen, weil sie mit Produkten hantieren, die komplizierter sind als Schokolade. Aber sie sind noch viel gefährlicher als Schokofinger, der auch schon weder Produzenten noch Verbrauchern zuzumuten ist.  
02.10.10 23:34 #1085 Offenschtlich haben auch die Faulenzer
die keine neuen Kreditbewertungen gemacht haben, bei den 25 Millionen mitkassiert haben, denn die sollen ja flächendeckend verteilt worden sein. Darüber können sich Bauarbeiter, die ihr Bestes getan haben und deren Pleite gegangenes Unternehmen nicht mit 100 Milliarden gerettet wurde und ihren Verdienstquelle verloren haben, nicht nur wundern, sondern auch mit unheimlicher Wut ärgern.

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...re-risiken;2665500  
03.10.10 10:56 #1086 Im Effektenspiegel wird das wie folgt sehr
treffend kommentiert:

"Schon damals war es dem Vorstand Axel Wieandt aber gelungen, diese Vorgabe geschickt zu umgehen und sich eine weitere halb Million einzusacken. Und auch jetzt zeigt man sich äußerst erfolgreich und argumentiert, dass die Boni-Zahlungen an die entsprechend qualifizierten Mitarbeiter ja nur einem Bruchteil der Prämien vor der Krise entsprächen. Zudem müsse man eine Destablisierung der Bank durch das Abwandern der Belegschaft verhindern.

Währen in anderen Unternehmen in Krisenzeiten von den Mitarbeitern Kurzarbeit und Gehaltsverzicht verlangt werden, scheint bie HRE niemand mehr Verantwortung für seine Arbeit übernehmen zu wollen. Dafür gibt es aber immer mehr Geld."  
03.10.10 11:03 #1087 Als Affront gegenüber den Steuern
zahlenden Bürger dieses Landes betrachte ich übrigens, dass die Deutsche Bank dem Geldgeier Wieandt zusätzlich zu den Unsummen an Kohlen von uns Steuerzahlern ein warmes Bettchen bereithielt. Immerhin hatte das Bafin glücklicherweise soviel Arsch in der Hose, dass sie ihn offensichtlich für den vorgesehenen Posten ablehnte. Von meinen Vertretern als Steuerzahler erwarte ich in Zukunft, dass sie den Wieandt in Verhandlungsdelegationen bei Geschäften mit der öffentlichen Hand ablehnen.  
03.10.10 13:20 #1088 Und noch einmal der Effektenspiegel
"Solange eine Gesellschaft Gewinne erwirtschaftet, ist es nur legitim, wenn sie diejenigen mit Bonuszahlungen belohnt, die diesen Profit erarbeitet haben. Hier aber werden großzügig Steuergelder von Menschen verteilt, denen es wirtschaftlich oft längst nicht so gut geht wie den Bankangestellten und -managern."

Diese Aussage trifft bis auf einen Teil der Aussage den Nagel auf den Kopf. Wo ich nicht ganz zustimme ist, dass die Erzielung von Gewinnen beliebig hohe Bonizahlungen an die Oberbängster zulasten der Aktionäre zulässt. Es kann nicht sein, dass Investmentbanken mehr an die Oberbängster ausschütten als an die Aktionäre. Hier müssen Mechanismen stärker greifen, dass die Aktionäre bestimmen und nicht die Oberbängster über Fonds und ähnliches über sich selbst. Während das Pensionsfonds schon hinbekommen, mangelt es hier an entsprechenden Regelungen bei Fonds, die von Banken indirekt gemanagt werden. Hier hiflt auch nicht, dass man bei den eigenen Aktien im Fonds nicht mitstimmen darf, da es hier ein gegenseitiges Einvernehmen aller Finanzterroristen gibt, dass man nicht im Sinne der Anteilseigner abstimmt, sondern im Sinne der weltweiten Gemeinschaft der Finanzterroristen.  
03.10.10 16:28 #1089 Dams von der Welt ist ein ähnungsloser Sch.
http://www.welt.de/debatte/kommentare/...rdienen-auch-dicke-Boni.html

Denn er überschätzt völlig, was man als führender Banker können muss und das 20 Leute in einer großen Bank in der Regel das auch können, was der Mann an der Spitze kann - bei kleineren Banken ist das mit Sicherheit oft völlig anders. Und was soll sein dummes Gequassel von Investmentbanking - es ist doch Konsens, dass die Landesbanksauställe diese Sparte, in der Hunderte von Milliarden, vermutlich aber mehr als eine Billion, versenkt haben, endlich aufgeben, wenn sie das nicht schon getan haben.

Man muss daher fragen, ob der Dams wirklich so einfältig ist oder es andere Gründe gibt, die sich aber jeder von Euch selber denken kann.  
03.10.10 17:17 #1090 Und noch absurder werden die Thesen Dams
wenn man sich vergegenwärtigt, dass genau die von ihm vorgetragenen Anreize den schlimmsten Abschaum von Finanzterroristen an die Spitze gespült hat, die das Vermögen der Aktionäre vernichteten und die Steuerzahler weltweit um viele Billionen brachten. Denn an die Spitzen gelangten nur Hasardeure, die große Risiken eingingen, was auch große Gewinne ermöglicht, aber auch Verluste, die dann in der letzten Krise die Bankaktionäre bettelarm werden ließen und die Steuerzahler dazu.

Daher sollte der Staat vorschreiben, dass die Boni nie mehr als 50% des Gehaltes ausmachen dürfen und auch nicht vor- oder nachgetragen werden dürfen. In Großbritannien gibt es schon entsprechende Regelungen.  
03.10.10 20:14 #1091 Um die Sache aus dem letzten Posting
noch einmal auf den Punkt zu bringen: Lieber Herr Dams von der Zeitung DIE WELT, waren sie in den letzten drei Jahre als Missionar auf dem Mond (was bei Opa stattdessen für einen Gebiet wählte, will ich nicht sagen, denn wir wollen niemanden diskriminieren) und haben nicht mitbekommen, dass man je mehr man den Finanzterroriststen bezahlte, sie umsomehr das Vermögen der Bankaktionäre vernichteten?  
03.10.10 20:33 #1092 Gegen ein langsame Abwicklung ist nichts
einzuwenden, aber die Behauptung von dem Rehm, dass es da einen Kern gäbe, den man sinnvoll weiterbetreiben können, ist ein glatte und unverschämte Lüge. Auch dieser Kern sollte abgewickelt werden.

http://www.ariva.de/news/...ft-Papiere-aus-Bad-Bank-gestartet-3541503  
03.10.10 20:37 #1093 Denn eine Bank, die keine Einlagen sammelt
und sich ausschließlich am Kapitalmarkt finanzieren muss, deren Name so verbrannt ist und so viel unfähige Geldgeier beschäftigt, von denen wahrscheinlich die Häflte überflüssig ist, wird auf Dauer von Steuerzahlern finanziert, die von den Gehältern dieser Parasiten nur träumen können.  
03.10.10 21:10 #1094 Meines Erachtens unterscheidet sich der
Dams von #1089 nicht wesentlich von dem folgenden Herrn aus Coburg, der eine Schaaf nachahmte, denn er will uns den Müll unterjubeln, den ihm vorher die geldgeilen Finanzterroristen zur Verteidigung ihrer Pfründe untergejubelt haben, die wir bezahlen müssen.

http://nachrichten.t-online.de/...nuechterungszelle/id_43026490/index

Wenn ich die beiden vergleichen, dann hätte man meines Erachtens eher den Coburger laufen lassen sollen.  
03.10.10 21:46 #1095 Transaktionssteuer gewinnt Anhänger
http://www.handelsblatt.com/_d=HB091029397,_p=1174,_t=ft_archive

Ohne eine Transaktionssteuer bleibt jede Reform des Finanzwesens Murks, denn nur sie garantiert den Abbau der parisitären und schädlichen Sektoren des Finanzwesens. Ziel dieser Transaktionssteuer soll nicht das Erzielen von Einnahmen sein, mit der sie die Finanzterroristen zu verunglimpfen versuchen, sondern das Abschaffen des Zockens. Daher kann sie auch sehr niedrig sein - 0,05% vom Umsatz reichen aus, also ein Zwanzigtausendel der Summe, die ein Investor investiert. Damit wird kein Investor getroffen, aber Zocker, die das gleiche Papier an einem Tag hundertmal hin- und herzocken - denn die lassen den parisitären und schädlichen Unsinn dann, weil ihnen die 100 mal 0,05% = 5% wehtun.  
04.10.10 10:37 #1096 Die Schweizer haben aus Island gelernt
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/...ug/50178099.html

Je größer die Banken im Verhältnis zum Land sind, desto härter müssen die Eigenkapitalregeln sein, um nicht islandische Verhältnisse zu schaffen. Daher ist es unverständlich, dass bei uns Figuren wie der Ackermann-Sepp sogar über die im Vergleich zu früher zwar besseren, aber immer noch zu laschen Basel III-Regeln toben.

Etwas würde ich allerdings bei uns bzw in der EU anders machen. Man sollte die Basel III-Regel als Sockel bestehen lassen und für große und sehr große Banken noch draufsatteln, da sie sehr große systemische Risiken darstellen. Denn Basel III hat sich ja nur mit den Einzelrisiken beschäftigt und die Reduzierung der Systemrisiken den nationalen Regierungen überlassen.  
04.10.10 21:47 #1097 Da staunt der Ackermann-Sepp
04.10.10 23:24 #1098 Tommies orten die Schieber und Zocker
http://www.ftd.de/politik/europa/...-der-banken-brechen/50178235.html

Das ist kein Vorrecht von Gruppierungen, die man früher oder auch heute noch auf der linken Skala einordnet, sondern so muss eigentlich auch jeder anständige Liberale und Konserative denken. Die sind ja nicht automatisch mit Ku-Klux-Can-Figuren der Tea-Party oder marktradikalen Ideologen mit Schaum vor dem Mund wie z.B. dem Polleit identisch.  
04.10.10 23:28 #1099 Hier ein gutes Beispiel dafür
http://www.handelsblatt.com/politik/international/...kulanten;2666848

Wenn ich da bedenke, wie der hoffentlich nicht sozialdemokratische Kanzlerkandidat Steinbrück die deutschen Finanzterroristen ohne adäquate Rückzahlungsverpflichtungen mit Geld zugeschissen hat, nur weil sein Opa die Deutsche Bank mitgegrundet hat.  
05.10.10 23:45 #1100 Gottes Werkzeug war am Werk
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