dass es neben dem inviduellen Risiko einer Bank kein systemisches Risiko einer Bank gäbe, das durch die Beziehungen dieser Bank zu anderen Banken, Unternehmen und Privatpersonen entsteht. Geht die Deutsche Bank pleite und kann ihre Verbindlichkeiten, die sie bei anderen Banken hat oder die aus offenen Termingeschäften, insbesondere den direkt zwischen Kreditinstituen ohne zentralen Kontrahenten abgeschlossenen, existieren, nicht begleichen, reißt sie hundert von anderen Banken mit in die Scheisse - wer dieses vorhandene systemische Risiko leugnet, ist nicht klar im Kopf. Wenn die Deutsche Bank pleite geht, wie einst ihre Vorläuferin die Danat-Bank in den 20er Jahren, und hunderte von überzogenen laufenden Firmenkonten kündigt, um sich Liquidität zu beschaffen, reißt tausende von Firmen mit in die Scheisse und produziert wie damals vielleicht sechs Millionen Arbeitslose und einen neuen größten Führer aller Zeiten - wer dieses vorhandene systemische Risiko leugnet, ist nicht klar im Kopf. Wenn die Deutsche Bank pleite geht und alle geduldeten Überziehungen auf einen Schlag kündigt, bricht der Konsum ein, und wenn die Einlagensicherung für die Sparbücher der Deutschen Bank aufkommen muss, bricht sie zusammen wie die isländische auch - wer diese vorhandenen systemischen Risiken leugnet, ist nicht klar im Kopf.
Und jetzt üblegt Euch einmal, ob das auch passiert, wenn die Genobank Hintertupfing pleite macht. |