nicht:
http://www.handelsblatt.com/finanzen/...eber-den-tisch-ziehen;2680672
Ob Anleger von den Hedge-Funds rasiert werden, was der Normalfall ist, sollte den Staat zwar auch kümmern, aber nicht im Mittelpunkt stehen. Wer sein Geld mit Hedge-Funds um die Ecke bringen will, soll es von mir aus tun, denn es gibt kaum ein schlechteres Investment als Hedge-Funds - und die Begründung ist simpel: Dort werden die Anleger mit extremen Gebühren abgegriffen, die nie und nimmer durche eine bessere Performance ausgeglichen werden.
Worum sich der Staat aber kümmern sollte ist, dass Hedge-Funds mit ihrer Kreditaufnahme nicht die Allgemeinheit schädigen, d.h. heißt, dass Lieschen Müller und Joe Sixpack letztendlich für die von Hedge-Funds nicht zurückgezahlten Kredit einstehen müssen. Deshalb sollte man Kredite an Hedge-Funds nur zulassen, wenn sie Banken mit mindestens 50% mit Eigenkapital unterlegt werden. Wenn der Ackermann-Sepp wie in den letzten Tagen wieder herumbrüllt, dass noch ein Zehntel von diesen 50% zuviel sei, dann soll der die Kreditvergabe an Hedge-Funds eben lassen. Weder Lieschen Müller noch Joe Sixpack haben etwas davon, in der Vergangheit haben sie dafür nur hart bluten müssen. Und dann muss sichergestellt werden, was aber nicht nur Hedge-Funds betrifft, dass die Aktienmärkte nicht mit nacktem Shortselling, Washtrading und andere Ferkeleinen manipuliert werden, weil das die Anleger vertreibt und die Eigenkapitalbeschaffung über Aktien reduziert und die Beschaffung des für Wachstum und Beschäftigung notwendigen Risikokapitals behindert. |