jetzt € shorten II

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neuester Beitrag:  23.03.26 09:31
eröffnet am: 03.06.09 15:59 von: Minespec Anzahl Beiträge: 2040
neuester Beitrag: 23.03.26 09:31 von: MalakoffKohlaEufi Leser gesamt: 553859
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01.07.10 16:34 #1426 Ganz einfache gründe...

Gute PMI daten heute morgen aus fast alle EU länder, und schlechten ISM & Häuserverkauf daten aus den USA. Könnte ein paar pips mitnehmen.

Morgen kommt die NFPs raus und haben wir ein bissen bewegung mehr. Ich selber bin long seit 1.2279 und bezahle gern die Rollover bis morgen.

 
01.07.10 21:22 #1427 1,26 - 1,28 wären drin
wenn überhaupt. Mein short wurde vorgestern verkauft, Stop.
Ich bleibe neutral. Der US$ macht Pause, Gewinnmitnahmen der € shorts
vermute ich.
Sollten die 1,26 erreicht werden werde ich wieder € shorten.
Bis dahin Biergarten und Cash halten, natürl.in US$ wie seit Langem.  
06.07.10 08:08 #1428 verblüffend
habe heute den nachrichten entnommen, dass stresstests europäischer banken veröffentlicht werden sollen. sollten dabei banken in schieflage sein, könnten sie auf eu-hilfen zurückgreifen (rettungsschirm). schon lustig, wie dumm einen die clowns in brüssel halten. zuerst ist der "rettungsschirm", der ja in wirklichkeit keiner ist, zur rettung von staaten erfunden, ein paar wochen später schon soll er auch über banken gespannt werden. wäre ich banker, müsste ich wirklich dämlich sein, nicht auf dieses geld zuzugreifen. ich frag mich, was die wirklich alles verbergen.  
06.07.10 09:24 #1429 @Faxe...
Naja so einfach kann man es nicht sehen, denn jene Bank, die diese Gelder abgreift macht sich abhängig von der EU und den Regierungen, da sicherlich Investoren oder Banken nur ungern zukünftig dieser Bank ihr Geld geben und wenn, dann nur gegen hohe Zinsen.

Ergo, jede Bank, die die Gelder abgreift, zerstört das Vertrauen in der Privatwirtschaft, dies wird sich sicherlich keine Bank freiwillig antun wollen.

@Minespec, warum lässt die diese Aufwärtsbewegung nicht erst zur Ruhe kommen, bevor du wieder einsteigst?
Mein Kursziel EUR/USD liegt zwischen 1,28 und 1,32 denn ich denke, dass man den EURO viel zu tief gebasht hat und nun eine länger anhaltende Konsolidierung eintreten dürfte.
U.a. sei erwähnt, dass z.B: Deutschland als ein großes Schwergewicht in Europa vor einer großen Wachstumsphase steht. U.a. sind dank des schwachen EURO deutsche Waren wieder interessanter geworden, u.a. ist Deutschland Technologieführer in vielen Bereichen und dies zu relativ günstigen gut ausgebildeten  Fachkräften.
U.a. wenn man Ingenieure oder gut geschulte Facharbeiter wie in Deutschland z.B. in den USA oder anderswo haben möchte, sind die Personalkosten häufig höher als in Dtl.
Zudem findet man auch diese hohe Loyalität zum Arbeitgeber kaum noch in der Welt, denn Facharbeiter die 10 Jahre in einem Unternehmen arbeiten gibt es in der Welt sehr selten und in Ländern wie China, Osteuropa und Asien nahezu gar nicht, dort wird wegen paar Taler mehr in der Tasche ganz schnell das Unternehmen gewechselt.

Was ich damit sagen will ist, dass Europa nicht nur aus Griechenland, Portugal, Spanien besteht und es daneben auch viele (relativ zum Dollarraum betrachtet) positivere Entwicklungen gibt, vor allem wenn man mal die Größenverhältnisse mit einrechnet.
So wie es momentan aussieht, wird Europa schneller als die USA wieder in die Gänge kommen, was eben auch die Outperformance des DAX erklärt und auch den EURO zum Dollar fürs Erste stabilisieren könnte.  
06.07.10 10:03 #1430 einspruch-tonyford !
das thema "vertrauenswürdigkeit" interessiert mittlerweile überhaupt keine bank mehr ! siehe die entwicklungen der letzten jahre. im gegenteil:die wiegen sich in ihrem tun ohnedies in sicherheit, da sie davon ausgehen können, gerettet zu werden. und die vorgangsweisen der banken in den letzten jahren tragen doch wirklich nur mehr eine handschrift: "hinter mir die sintflut". nicht umsonst haben sie noch den amis die ramschpapiere abgekauft, die von ratingagenturen (die übrigens heute ganz europa "niederraten" !) mit dem sonderstatus triple-A bestempelt wurden-in wahrheit aber einen dreck wert sind.

also dein argument, dass banken sich irgendwas um ihre reputation im wirtschaftskreislauf scheren, kann ich bei aller besonnenheit nicht bestätigen !  
06.07.10 12:25 #1431 1,26
es ist interessant zusehen wie offt der € an die 1,26 scheitert,wie ist eure Meinung?wird der € dies überwinden,oder gehts wieder runter wie schon so offt.
gruß liba  
06.07.10 12:32 #1432 liba
wer weiss das schon. nicht zu vergessen ist allerdings-dass der euro auch kurzfristig gesehen einige hundert pips gutgemacht hat-und somit an sich schon für eine korrektur gut ist. mittelfristig ist für sowieso klar, dass er wieder nach süden geht-dies umso mehr, als alle-aber auch wirklich alle "analysten" von steigenden kursen ausgehen. kurzfristig ist mE aber durchaus ein überwinden der 1,26 möglich. würd auch gern in die zukunft sehen können, lol.

salut  
06.07.10 13:59 #1433 ähm...
welche alle Analysten gehen hier von steigenden Kursen aus?

Also momentan ist die Stimmungslage ziemlich gemischt. Mittel- bis langfristig gehen auch weiterhin viele Analysten von fallenden Kursen aus. U.a. allein wegen des langfristigen übergeordneten Abwärtstrend, der den Euro höchstwahrscheinlich mind. nochmal unter 1,20 bringen wird.
Davon gehe auch ich aus, doch dies könnte sich noch etwas hinziehen. Kurzfristig ist die 1,30 jedenfalls locker drin.  
06.07.10 16:13 #1434 welche kräfte sind da
eigentlich am werk?  sprünge dieser form in wenigen sekunden?  
06.07.10 16:14 #1435 DER ISM-Index..

..ist dafür verantwortlich. Wurde vor wenigen Minuten veröffentlicht und liegt deutlich unter den eh schon schlechten Erwartungen der Analysten.

June 2010 Non-Manufacturing ISM Report On Business®

NMI (Non-Manufacturing Index) at 53.8%

 
06.07.10 16:15 #1436 Erwartet..
waren 54,9%...  
06.07.10 16:55 #1437 Jetzt pralls
ab. Gehe short mit ein mini...  
06.07.10 17:03 #1438 1.27
Und schafft er die 1.27 heute noch??? :-)  
06.07.10 17:20 #1439 @Faxe...
riesige Kräfte sind da am Werk, um ein Vielfaches größer als beim Aktienmarkt.  
06.07.10 17:35 #1440 tonyford
naja-das weiss ich wohl-lol. wenn man sich die volumen im eurodollarmarkt täglich ansieht-ggg.
mal sehen wohin die reise geht.  
06.07.10 19:27 #1441 lass den € technisch erholen
1,30 ? bisschen viel, aber wer weiss.
Ich halte mich m shorts auf € noch zurück, bleibe aber dran.
Ziel 1,10- 1,15 bis Jahresende f mich noch möglich.  
08.07.10 10:40 #1442 Spannende Situation gerade
Wenn schon inv SKS, dann richtig, demnach kann ED gerne nochmal runter auf 1,21.
Damit rechnet niemand, ich eigentlich auch nicht so recht, wenn ich ehrlich sein soll ;-) sonst funktioniert es nämlich nicht.  

Angehängte Grafik:
screenshot001.jpg (verkleinert auf 76%) vergrößern
screenshot001.jpg
08.07.10 10:53 #1443 @ thostar
es spricht viel dafür dass es nochmal runter geht,mal hoffen  
08.07.10 11:45 #1444 bei
1.2715 dreht EU wieder laut meiner Analyse ;)

Dann kanns von mir aus gern wieder auf 1.21 runtergehen.  
08.07.10 11:54 #1445 Die Ansichten eines Profi's
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/...nt-regiert;2615023

Handelsblatt: Herr Spethmann, warum klagen Sie gegen die Hilfen für Griechenland und gegen den Euro-
Rettungsschirm?

Dieter Spethmann: All diese Finanzhilfen sind demokratisch in keiner Weise legitimiert. Sie verletzen die Grundrechte der Deutschen ebenso wie europäische Verträge.

HB: Inwiefern sind Grundrechte verletzt?

Spethmann: Artikel 38 des deutschen Grundgesetzes schützt uns vor Rechtsakten, die von den Verträgen der Europäischen Union nicht gedeckt sind. Die Finanzhilfen führen zu einer Inflationspolitik, die das Sozialstaatsprinzip verletzt. Das gilt insbesondere auch für die Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank.

HB: Die Politik rechtfertigt den Rettungsschirm mit der Gefahr, die für den Euro bestanden hat.

Spethmann: Das ist nicht zulässig. Währungsunion und europäische Integration sind keine höheren Prinzipien, die die Missachtung europäischer Verträge und nationaler Verfassungen rechtfertigen. Einer Inflations- und Haftungsgemeinschaft darf Deutschland gar nicht angehören. Es ist dann nicht nur berechtigt, sondern sogar verpflichtet, eine solche Union zu verlassen. Das geht aus früheren Urteilen des Bundesverfassungsgerichts hervor.

HB: Aber was käme danach?

Spethmann: Ich bin dafür, dass Deutschland mit den nordeuropäischen Ländern, also den Niederlanden und den Skandinaviern, eine Nord-Währungsunion bildet. Wir sollten Frankreich einladen, Mitglied zu werden, und auch Russland als Gegengewicht hinzubitten.

HB: Wie bitte? Sie wollen lieber die Russen als die Italiener dabeihaben?

Spethmann: Der Rubel ist stabil und wir beziehen unsere Rohstoffe von dort. Wir reden von der Währungsunion, nicht von einer Hochzeit.

HB: Bevor wir das Erreichte wegwerfen – wäre es nicht den Versuch wert, der bestehenden Währungsunion eine echte Stabilitätskultur einzupflanzen?

Spethmann: Das geht nicht. Das Problem ist, dass zehn der 16 Euro-Länder international nicht wettbewerbsfähig sind und das auch nicht schaffen werden. Darunter ist auch Frankreich. Diese Schwächen können diese Länder nur auf zwei Wegen beheben: Entweder durch eine äußere Abwertung oder sie müssen intern real abwerten, indem sie Löhne und Sozialausgaben senken. So wie der Mensch gebaut ist, wird er aber die Minderung seiner Rechte gegenüber dem Staat nicht hinnehmen.

...  
08.07.10 11:58 #1446 Der Euro soll ja nicht zu stark steigen
bremst nur die Konjunktur  
08.07.10 13:29 #1447 keine Sorge, der fällt bald zusammen wie
eine vertrocknete Primel.
Was wir sehen ist ein Aufbäumen bzw Luftholen bevor er abtaucht.  
08.07.10 13:41 #1448 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 08.07.10 13:43
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Regelverstoß

 

 
09.07.10 15:02 #1449 zuletzt gute Gegenreaktion des US$
ist der € Erholungsspuk vorbei ?  
09.07.10 17:23 #1450 $-Bullenmarkt ist vorbei

Dollarnoten bereits als Klopapier kaufbar:


 
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