Nachdem der EUR/USD die 1,30 unterschritt hat, dürften die alten Tiefs nun wohl das Ziel der nächsten Wochen werden. Dann wird man sehen müssen, inwieweit sich der EURO wieder erholen kann.
Fakt ist, dass momentan eine Flucht aus dem EURO in den Dollar stattfindet.
Interessant wird es aber, wie sich China verhalten wird, die ja ihre Währung gegenüber dem Dollar ebenfalls aufwerten und chinesische Waren immer teurer werden.
China jedenfalls steckt in einer großen Zwickmühle, denn egal was China macht, entweder droht der Inflationsteufel oder der Blasenimplosionsteufel. Beides dürfte in China für eine vermutlich mehrjährige Stagnation bzw. Schwächephase führen.
China versucht mittlerweile auch in Europa auszuhelfen, weil China weiß, dass Europa aber auch die USA in den nächsten Quartalen und Jahren sparen müssen und demzufolge die Expansionsaussichten für China sich deutlich eintrüben werden.
Im Grunde sind die Aufkäufe von Anleihen schon große Hilferufe und zeugt nicht mehr von dem starken China, dessen Konjunktur scheinbar unerschütterlich scheint.
China wird vermutlich noch in diesem Jahr in eine Rezession schlittern und weltweit werden die Indizes baden gehen, wenngleich ich bei der hohen Geldmenge im Markt nicht unbedingt von einem Crash sprechen möchte.
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