wie Minespec, dass der Dollar vor allem im Falle einer größeren Krise bzw. der Schuldenprobleme profitieren könnte.
Dies klingt zwar angesichts des hohen Haushaltsdefizits in den USA paradox, doch lässt sich meiner Meinung nach mit folgenden Argumenten belegen.
1. Existieren weltweite Schuldenprobleme, ja selbst China wird mit steigendem Wohlstand immer mehr in die Schuldenfalle tappen.
2. Könnte dies zu einem Vertrauensverlust in den EURO und auch vielen anderen "kleineren" Währungen auslösen. Dies wiederum sorgt dafür, dass Anleger und Sparer ihr Geld zunehmend in stärkere Währungen tauschen und da hat sich nunmal der Dollar in der WWK 1929 schon gut bewährt. U.a. ist der Wert des Dollars in dieser Zeit stabil geblieben bzw. sogar noch gestiegen, während die RMark entwertet wurde.
Natürlich wird auch eine Fluch in Rohstoffen und Festwerten stattfinden, doch der Währungstausch hat den großen Vorteil, dass man damit in Krisenzeiten problemlos und unkompliziert dann bezahlen kann, wenn man es muss bzw. braucht.
Stelle man sich mal vor, dass große Teile der Euros den Weg in den Dollar suchen wollten? Dann wäre die steigende Geldmenge im USD nahezu irrelevant.
Auf der anderen Seite würde ich mich langfristig nicht zu sehr festlegen wollen, denn politisch gesehen gäbe es durchaus Auswege aus den Problemen in Euroland, doch dies Bedarf einer Umkehr der Umverteilung von unten nach oben und da wird die menschliche Gier bzw. Vernunft wohl nicht mitspielen. |