https://www.cicero.de/wirtschaft/...pleitewelle-gastronomie-tourismus
"... Wer tatsächlich zahlungsunfähig ist, also seine Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen kann, der muss ab dem 01. Oktober wieder ganz regulär Insolvenz beantragen. Diese Abstufung ist auch richtig, denn trotz der Extremsituation müssen wir nach und nach zurück zum Normalzustand..... wer seine Lieferanten nicht mehr bezahlen kann, bei dem kann es nicht einfach weitergehen. ....Wir sind in der Rezession, und trotzdem gibt es weniger Anträge als im Vorjahr. Rational erklären lässt sich das normalerweise nicht. Ich erwarte auf jeden Fall, dass sich das ändern wird, sobald die Maßnahmen der Bundesregierung auslaufen. Die öffentlichen Gläubiger spielen dabei eine Schlüsselrolle...... Grundsätzlich können auch Gläubiger die Insolvenz eines Geschäftspartners beantragen. Und das sind oft auch Finanzämter, Sozialkassen und andere öffentliche Einrichtungen. In normalen Zeiten sind sie für rund 30 Prozent der Anträge verantwortlich. Seit Beginn der Pandemie haben sie gar keine mehr gestellt. Wenn das wieder losgeht, gehen wohl auch die Zahlen hoch. Gerade in den besonders hart betroffenen Bereichen wie Reiseindustrie, Gastronomie oder Hotelgewerbe glaube ich nicht, dass alle überleben werden. ...." |