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Aktienmärkte Emerging Europe im September positiv, leicht positive Stimmung auf CEE-Anleihemärkten
05.10.12 13:40
Pioneer Investments Austria
Wien (www.anleihencheck.de) - Die Aktienmärkte in Emerging Europe haben im September neuerlich zugelegt, da die Zentralbanken in Europa, den USA, Japan und China Maßnahmen zur Stimulierung des Wirtschaftswachstums gesetzt haben, so die Experten von Pioneer Investments Austria.
Mit einem Plus von 2,3% sei Emerging Europe (trotz Korrekturen in der zweiten Monatshälfte) knapp hinter den globalen Emerging Markets (+3,5%) gewesen, wobei chinesische Aktien Unterstützung gehabt hätten, da China eine Rekordsumme in sein Finanzsystem habe fließen lassen. Developed Europe wie auch die Weltindices hätten marginal (0,9%, bzw. 0,7%) gewonnen. Am besten hätten Polen und Ungarn performt, mit einem Plus von etwa 6%. Russland habe um 2,9% zugelegt. Die großen Gewinner des Monats August - Tschechien und die Türkei - hätten im September verloren. (Performanceangaben auf Basis der jeweiligen MSCI-Indices in Euro).
Die Flutung der Kapitalmärkte mit Liquidität unterstütze riskikoreichere Asset Klassen. Emerging Europe und insbesondere Russland seien die Gewinner der jüngsten Runde des "Quantitative Easing" der US-Notenbank. Aber die Investoren würden aufmerksam bleiben und darauf achten, ob die angekündigten stimulierenden Maßnahmen wirklich positive Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum hätten.
Die Stimmung an den CEE-Anleihenmärkten sei im September wieder leicht positiv gewesen. Vor allem Anleihen in Lokalwährung hätten gut performt, nachdem die Notenbanken wieder mit Zinssenkungen begonnen (Ungarn, Türkei, Tschechien) oder diese zumindest in Aussicht gestellt (Polen) hätten. Auch auf der Hartwährungsseite sei die Nachfrage nach Bonds groß gewesen, was sich in leicht gesunken Spreads trotz reger Emissionstätigkeit gezeigt habe.
Trotz der in den vergangenen Monaten wieder angestiegenen Nahrungsmittel- und Ölpreise sei Inflation derzeit kein Thema auf den CEE-Anleihemärkten. Die Zentralbanken würden großteils die Zinsen senken, was die Anleihenmärkte gut unterstütze. Dies sollte auf absehbare Zeit so bleiben, wenn auch bereits sehr viel eingepreist sei. Ein weiterer unterstützender Faktor seien die regen Zuflüsse, die Emerging Markets und Osteuropafonds verzeichnen würden. Dieser Trend sei nach wie vor ungebrochen, vor allem bei Hartwährungsfonds. Solange das globale Risksentiment nicht allzu sehr drehe und die Zinsen auf den Coremärkten niedrig bleiben würden, sollte das grundsätzlich positive Szenario für CEE-Bonds anhalten. (05.10.2012/alc/a/a)
Mit einem Plus von 2,3% sei Emerging Europe (trotz Korrekturen in der zweiten Monatshälfte) knapp hinter den globalen Emerging Markets (+3,5%) gewesen, wobei chinesische Aktien Unterstützung gehabt hätten, da China eine Rekordsumme in sein Finanzsystem habe fließen lassen. Developed Europe wie auch die Weltindices hätten marginal (0,9%, bzw. 0,7%) gewonnen. Am besten hätten Polen und Ungarn performt, mit einem Plus von etwa 6%. Russland habe um 2,9% zugelegt. Die großen Gewinner des Monats August - Tschechien und die Türkei - hätten im September verloren. (Performanceangaben auf Basis der jeweiligen MSCI-Indices in Euro).
Die Stimmung an den CEE-Anleihenmärkten sei im September wieder leicht positiv gewesen. Vor allem Anleihen in Lokalwährung hätten gut performt, nachdem die Notenbanken wieder mit Zinssenkungen begonnen (Ungarn, Türkei, Tschechien) oder diese zumindest in Aussicht gestellt (Polen) hätten. Auch auf der Hartwährungsseite sei die Nachfrage nach Bonds groß gewesen, was sich in leicht gesunken Spreads trotz reger Emissionstätigkeit gezeigt habe.
Trotz der in den vergangenen Monaten wieder angestiegenen Nahrungsmittel- und Ölpreise sei Inflation derzeit kein Thema auf den CEE-Anleihemärkten. Die Zentralbanken würden großteils die Zinsen senken, was die Anleihenmärkte gut unterstütze. Dies sollte auf absehbare Zeit so bleiben, wenn auch bereits sehr viel eingepreist sei. Ein weiterer unterstützender Faktor seien die regen Zuflüsse, die Emerging Markets und Osteuropafonds verzeichnen würden. Dieser Trend sei nach wie vor ungebrochen, vor allem bei Hartwährungsfonds. Solange das globale Risksentiment nicht allzu sehr drehe und die Zinsen auf den Coremärkten niedrig bleiben würden, sollte das grundsätzlich positive Szenario für CEE-Bonds anhalten. (05.10.2012/alc/a/a)


