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Anleihenmärkte am Mittag: wieder leichter
30.03.12 12:52
anleihencheck.de
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Bei weiter dünner Nachrichtenlage haben die deutschen Anleihemärkte zum Mittag leichter tendiert. Offensichtlich reichte die etwas bessere Verfassung der Aktienmärkte aus, um bei den Anleihen für einen Angebotsüberhang zu sorgen. Zudem scheint dem Trend der deutschen Anleihen nach vier äußerst positiven Tagen in Folge, nun etwas die Luft ausgegangen zu sein, womit sich die schon zum Handelsstart leichtere Verfassung zum Mittag verstärkt hat. Der Euro-Bund-Future lag zum Mittag gegenüber dem Handelsstart um -0,12% schwächer auf 138,15 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 1,82%. Der Bobl Future (ISIN DE0009652651 / WKN 965265) gab -0,12% auf 123,93 Punkte ab. Der Schatz-Future (ISIN DE0009652669 / WKN 9652669) zeigte sich mit 0,04% auf 110,31 Punkte leichter. Inwieweit eine Entscheidung der EU-Finanzminister bei ihrem Treffen in Kopenhagen zum Euro-Rettungsschirm Impulse für den Anleihemarkt geben kann, hängt wohl davon ab, ob man sich zu einer Minimal-Lösung bei der Erhöhung durchringt oder nicht.
Der RDAX für Unternehmensanleihen (ISIN DE000A0C3743 / WKN A0C374) zeigte sich mit -0,07% auf 101,16 Punkte ebenfalls leichter. Die im RDAX gefasste 4,375%ige Unternehmensanleihe (EO-MTN) (ISIN XS0214238239 / WKN A0EC91) von ThyssenKrupp notierte zum Mittag mit -0,08% etwas schwächer bei 104,66%. Damit erreicht das mit einem Moody's-Anleiherating von "Baa3" versehene und am 18.03.2015 zur Rückzahlung fällige Papier, eine Rendite von 2,72%. Das Management von ThyssenKrupp hatte erst kürzlich einen sehr vorsichtigen Ausblick zur aktuellen Profitabilität gegeben, zugleich aber auch eine Richtung für die Änderung der Konzernstrategie aufgezeigt.
Gemäß unternehmensseitiger Aussage werden die halbjährlichen Kontraktverhandlungen durch die Preise am Spot-Markt torpediert. So rechnet der Konzern im zweiten Geschäftsquartal mit einem niedrigeren Gewinn im europäischen Kohlenstoffstahlgeschäft. Während die Stahlpreiserholung in den USA derzeit nicht vorankomme, mache die fehlende Produktionsdisziplin in Europa die Branche gegenüber makroökonomischen Einflüssen anfällig. Aufgekommene Spekulationen über eine Abtrennung bzw. einen Verkauf des Stahlgeschäfts oder von Teilen, hatte das Management zurückgewiesen.
Der BondM-Index für in Euro denominierte Mittelstandsanleihen an der Börse Stuttgart hat zum Mittag gegen den Trend der anderen Rentenindices mit +0,51% auf 95,83 Punkte deutlich fester tendiert. (30.03.2012/alc/a/a)
Der RDAX für Unternehmensanleihen (ISIN DE000A0C3743 / WKN A0C374) zeigte sich mit -0,07% auf 101,16 Punkte ebenfalls leichter. Die im RDAX gefasste 4,375%ige Unternehmensanleihe (EO-MTN) (ISIN XS0214238239 / WKN A0EC91) von ThyssenKrupp notierte zum Mittag mit -0,08% etwas schwächer bei 104,66%. Damit erreicht das mit einem Moody's-Anleiherating von "Baa3" versehene und am 18.03.2015 zur Rückzahlung fällige Papier, eine Rendite von 2,72%. Das Management von ThyssenKrupp hatte erst kürzlich einen sehr vorsichtigen Ausblick zur aktuellen Profitabilität gegeben, zugleich aber auch eine Richtung für die Änderung der Konzernstrategie aufgezeigt.
Gemäß unternehmensseitiger Aussage werden die halbjährlichen Kontraktverhandlungen durch die Preise am Spot-Markt torpediert. So rechnet der Konzern im zweiten Geschäftsquartal mit einem niedrigeren Gewinn im europäischen Kohlenstoffstahlgeschäft. Während die Stahlpreiserholung in den USA derzeit nicht vorankomme, mache die fehlende Produktionsdisziplin in Europa die Branche gegenüber makroökonomischen Einflüssen anfällig. Aufgekommene Spekulationen über eine Abtrennung bzw. einen Verkauf des Stahlgeschäfts oder von Teilen, hatte das Management zurückgewiesen.
Der BondM-Index für in Euro denominierte Mittelstandsanleihen an der Börse Stuttgart hat zum Mittag gegen den Trend der anderen Rentenindices mit +0,51% auf 95,83 Punkte deutlich fester tendiert. (30.03.2012/alc/a/a)
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