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Bank of England: Leitzinssenkung im Februar abgehakt, vorsichtiger Ausblick
12.02.25 11:25
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Nach zwei Monaten, in denen das britische BIP um 0,1% zum Vormonat gesunken war, schaffte es im November die Wende, die Wirtschaft wuchs um 0,1 Prozent, so die Analysten von Postbank Research.
Über das gesamte Q4 dürfte die Wirtschaft jedoch laut einer ersten Schätzung stagniert haben.
Am Arbeitsmarkt sei der Lohndruck mit einem Anstieg um 5,6% zum Vorjahr im November um weitere 0,4 Prozentpunkte gestiegen.
Der Gesamt-PMI sei im Dezember von 50,4 auf 50,6 Punkte gestiegen, der Dienstleistungssektor sei von 51,1 auf 50,8 Punkte gesunken. Der Industrie-PMI sei hingegen von 47,0 auf 48,3 Punkte geklettert. Der Bau-PMI sei von 53,3 auf 48,1 abgestürzt. Die Einzelhandelsumsätze seien im Dezember moderat gesunken.
Die Inflationsrate sei im Dezember von 2,6% auf 2,5% gesunken, die Kernrate deutlich von 3,5% auf 3,2%, die Dienstleistungsinflation von 5,0% auf 4,4%.
Die BoE habe im Februar den Leitzins um 25 bp auf 4,50% gesenkt. Die Märkte würden nun weitere Zinssenkungen in Höhe von kumuliert 64 Basispunkten bis zum Jahresende einpreisen - mit einem nächsten Zinsschritt im Mai.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien von 4,92% am 9. Januar auf zuletzt 4,38% nach der Zinssenkung am 6. Februar zurückgekommen. Auch die Renditen 30-jähriger Gilts seien von 5,46% bis auf 4,96% gefallen. Auf Sicht von sechs Monaten dürften zehnjährige Gilts noch etwas niedriger bei etwa 4,25% notieren, sofern die Sorgen um eine Schuldentragfähigkeit Großbritanniens nicht zunehmen würden. (Zinsbulletin Februar 2025) (12.02.2025/alc/a/a)
Über das gesamte Q4 dürfte die Wirtschaft jedoch laut einer ersten Schätzung stagniert haben.
Am Arbeitsmarkt sei der Lohndruck mit einem Anstieg um 5,6% zum Vorjahr im November um weitere 0,4 Prozentpunkte gestiegen.
Die Inflationsrate sei im Dezember von 2,6% auf 2,5% gesunken, die Kernrate deutlich von 3,5% auf 3,2%, die Dienstleistungsinflation von 5,0% auf 4,4%.
Die BoE habe im Februar den Leitzins um 25 bp auf 4,50% gesenkt. Die Märkte würden nun weitere Zinssenkungen in Höhe von kumuliert 64 Basispunkten bis zum Jahresende einpreisen - mit einem nächsten Zinsschritt im Mai.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien von 4,92% am 9. Januar auf zuletzt 4,38% nach der Zinssenkung am 6. Februar zurückgekommen. Auch die Renditen 30-jähriger Gilts seien von 5,46% bis auf 4,96% gefallen. Auf Sicht von sechs Monaten dürften zehnjährige Gilts noch etwas niedriger bei etwa 4,25% notieren, sofern die Sorgen um eine Schuldentragfähigkeit Großbritanniens nicht zunehmen würden. (Zinsbulletin Februar 2025) (12.02.2025/alc/a/a)
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