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Bonds in Australischen Dollar wiederentdeckt
28.11.13 11:49
Baader Bank
Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Union und SPD wollen in ihrer künftigen Regierung ohne Erhöhungen der Steuern auskommen, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.
Das lese sich gut, sei aber nur dann korrekt, wenn man die Einführung der neuen Finanztransaktionssteuer (englisch: financial transaction tax, FTT) nicht als Steuererhöhung werte, da es eine neue wäre.
Nach dem Willen der Koalitionäre solle die angestrebte FTT möglichst alle Finanzprodukte erfassen, damit sich Profi-Anleger nicht vor der Abgabe drücken könnten, wie es heiße. Befürchtet werden müsse, dass ein Gros der Last auf Privatanleger abgewälzt werde und damit die Neigung, sich am Kapitalmarkt zu engagieren, eher nachlassen werde. Entscheidend werde auch sein, ob nun Market Maker an den Börsen, die permanent Liquidität zur Verfügung stellen und damit ins Risiko gehen würden, der Steuer unterliegen würden oder nicht.
Die Aussagen der großen Koalitionäre würden nahe legen, dass künftig auch Market Maker die neue Steuer zu zahlen hätten, was auch Auswirkungen auf die Quotes hätte. Dadurch würden die Geld- / Briefspannen an den Börsen auseinander gehen, was einer Verschlechterung der Börsenpreise gleich komme. Dadurch würde jeder Kleinanleger, der Geld für den späteren Konsum sparen möchte, bestraft werden. Hierbei sei sicherlich noch nicht das letzte Wort gesprochen, da diese Vorgehensweise nicht der angestrebten Selbstvorsorge Rechnung tragen würde.
Neben Deutschland seien bisher zehn weitere EU-Länder für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Ob es zu den von der EU-Kommission geschätzten Gesamteinnahmen von jährlich 34 Mrd. EUR kommen werde, dürfe aber ernsthaft bezweifelt werden. Nach früheren Brüsseler Vorschlägen sollte der Handel mit Aktien, Anleihen und Fondsanteilen mit 0,1% des Kurswertes belastet werden. Bei Termingeschäften würden 0,01% Finanztransaktionssteuer fällig.
Angesichts der Niedrigzinsphase seien immer mehr Anleger geneigt, sich im Segment der Mittelstandsanleihen zu tummeln. Außerdem würden Bonds in Australischen Dollar wiederentdeckt.
Die anhaltende Niedrigzinsphase lasse Anleger stärker ins Risiko gehen als zuvor. Auch nachdem mit getgoods die achte Insolvenz in diesem Segment zu verzeichnen gewesen sei, sei eine verstärkte selektive Nachfrage nach Mittelstandsanleihen festzustellen. Notwendig sei hierbei, die Spreu vom Weizen trennen zu lernen. Dazu müssten Anleger auch mal einen Blick in die Wertpapierprospekte riskieren und sich nicht nur von hohen Kupons oder einem hohen Wiedererkennungswert der Marke zum Kauf hinreißen lassen. Zusätzlich hätten viele "Zocker" - nach den jüngsten Aktienhöchstständen - das Mittelstandssegment mit ihren Kursausschlägen als neues Spielfeld entdeckt.
Wiederentdeckt worden seien in dieser Woche allerdings auch Titel in Australischen Dollar (AUD). Dieser Währung werde nach dem erfolgreichen Schwachreden seitens der eigenen Notenbank von den Anlegern offenbar Aufwertungspotenzial zugetraut. So habe unter anderem eine Anleihe (ISIN AU0000KFWHX0 / WKN A1X3F5) der KfW im Fokus gestanden, die auf AUD laute und bei einer Laufzeit bis 3/2024 eine Rendite von ca. 5,1% vorweise. Außerdem hätten sich die Anleger für einen AUD-Bond (ISIN DE000KSAG888 / WKN A1G803) der Europäischen Investitionsbank interessiert, der in 8/2022 fällig werde und mit rund 5% rentiere.
Weiterhin begehrt seien auch Eurotitel von soliden Schuldnern aus der zweiten Reihe, deren Bonds eine halbwegs ordentliche Rendite bieten würden. Auf den Kauflisten hätten unter anderem ein Bond (ISIN XS0478803355 / WKN A1C90N) von HeidelbergCement mit Laufzeit 4/2020 und ca. 3,50% Rendite sowie eine Anleihe (ISIN XS0230657974 / WKN A0GFYN) von General Electric gestanden, die 10/2015 fällig werde und rund 3,60% Rendite abwerfe.
Nachdem sich in den vergangenen Wochen mehrere große, internationale Konzerne den Kapitalmarkt zu Nutzen gemacht hätten, seien in dieser Woche eher Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe aktiv geworden. Emittiert worden seien meist Anleihen mit einer Laufzeit von sieben Jahren plus x Monaten.
So zum Beispiel Prologis, ein Immobilien- und Investmentunternehmen aus den USA, das eine bis 1/2022 laufende Anleihe (ISIN XS0999296006 / WKN A1ZAD9) mit einem Kupon von 3,00% begeben habe. Gepreist worden sei der 700 Mio. EUR schwere Bond bei +137 bps über Mid Swap. Der Emissionspreis sei bei 99,483% fixiert worden.
Für etwas mehr als sieben Jahre habe sich Telekom Austria refinanziert. Ausgestattet sei die Anleihe (ISIN XS0999667263 / WKN A1ZALN / Fälligkeit 1/2021) mit einem Kupon von 3,125%. Gepreist worden sei der 750 Mio. EUR schwere Titel bei +155 bps über Mid Swap, was einem Emissionspreis von 99,367% entsprochen habe.
Auch Finmeccanica, einer der größten Industriekonzerne Italiens, habe eine etwas längere 7-jährige Anleihe (ISIN XS0999654873 / WKN nicht bekannt / Fälligkeit 1/2021) mit einem Volumen von 700 Mio. EUR an den Markt gebracht. Die mit einem Kupon von 4,50% ausgestattete Anleihe sei bei +324,3 bps über Mid Swap gepreist worden, was einem Emissionspreis von 98,505% entsprochen habe.
Zuletzt habe auch Dover, ein Hersteller von Elektrogeräten, eine 7-jährige Anleihe (ISIN XS0998989098 / WKN A1ZAMR / Fälligkeit 12/2020) emittiert. Der Kupon des 300 Mio. EUR schweren Bonds betrage 2,125%. Der Emissionspreis sei bei 99,807% fixiert worden, was einen Spread von +68 bps über Mid Swap bedeutet habe.
Die Europäische Zentralbank (EZB) diskutiere zusätzliche Maßnahmen im Kampf gegen die Schuldenkrise im Euroraum. So erwäge der Rat der EZB, eine neue Runde von Notkrediten mit einer Zweckbindung auszustatten.
Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichte, sollten nur solche Banken Anspruch auf längerfristiges Zentralbankgeld haben, die es in Form von Krediten auch an die Wirtschaft weiterreichen würden. Darüber hinaus werde erwogen, dass die Laufzeiten dieser ungewöhnlich langlaufenden Darlehen (LTRO) von drei auf ein Jahr reduziert würden. Damit würde die EZB neue Wege beschreiten, um vor allem ein Ziel zu erreichen: Die zur Verfügung gestellten Mittel sollten schließlich in der Realwirtschaft ankommen.
Zwei frühere Langfristtender seien nicht mit einer solchen Zweckbindung versehen gewesen. Dies sei aber nach den Statuten der EZB ausdrücklich zulässig. Von den zwei umfangreichen Langfristtendern, mit denen sich die europäischen Banken im Dezember 2011 und im Februar 2012 fast 1 Billion Euro gesichert hätten, kam nur wenig in der Realwirtschaft an. Die Banken hätten die Mittel vornehmlich dazu verwendet, Staatsanleihen des eigenen Landes zu erwerben und somit Mindererträge durch Spekulation auszugleichen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) tue sich schwer, eine eindeutige Meinung zu den in den kommenden zwölf Monaten anstehenden Stresstests zu entwickeln. 128 Banken sollten vom "Gesundheitsamt" durchgecheckt werden. Ein besonderes Augenmerk sei bei dieser Untersuchung auf die Verträglichkeit der Risikogruppe "Staatsanleihen" gerichtet.
Noch würden diese Wertpapiere als risikolos gelten und müssten zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mit Eigenkapital unterlegt werden. Dies solle sich allerdings ändern. Denn bei der aktuellen Zinspolitik der Notenbanken seien die billige Geldaufnahme und die Investition in "risikolose" Staatsanleihen für viele Banken ein gewinnbringendes Geschäftsmodell geworden. Aber seit dem Schuldenschnitt bei griechischen Staatsanleihen sollte jedem bewusst sein, dass alles seine Grenzen habe. Und diese Grenzen würden Risiko bedeuten! Doch habe man sich auf dem richtigen Weg gewähnt, so habe nun der "Herr der Staatsanleihenankäufe", EZB-Präsident Mario Draghi, sein Veto eingelegt und die Empfehlungen zur Risikobewertung an das zuständige Gremium zur Überarbeitung zurückverwiesen. Dies lasse den Schluss zu, dass auch die neuerlichen Stresstests nicht alle Facetten abdecken würden, die Verdunklungsgefahr weiter wachse und somit das Papier nicht wert seien, auf das sie geschrieben würden.
Ob sich das kleine gallische Dorf - in persona Jens Weidmanns - der römischen Übermacht mit ihrem Anführer Mario entgegenstemmen könne, bleibe offen. Aber welchen Zaubertrank habe Jensix?
An den Märkten werde in den nächsten Wochen eine besondere Art von Pingpong gespielt, das Tapering, also die mögliche Verringerung der Anleihenkäufe durch die US-Notenbank FED. Positive Konjunktursignale würden eine Drosselung der Geldpolitik nahe legen. Ob diese bereits am 18. Dezember bei der letzten FED-Sitzung des Jahres 2013 eingeläutet werde, werde sich zeigen.
Einerseits spreche vieles für ein Zeitfenster nach dem Stabwechsel an der FED-Spitze von Ben Bernanke zu Janet Yellen. Aber andererseits würde man unter Umständen eine Entscheidung zu einer Unzeit treffen müssen. Denn bis zum 7. Februar nächsten Jahres gebe es einen "Burgfrieden". Spätestens dann müsste eine Anhebung des US-Schuldenlimits erfolgen und somit wäre im Dezember der beste Zeitpunkt, um die Märkte in aller Ruhe und mit Bedacht auf den anstehenden Kurswechsel einzustimmen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Die Konjunkturdaten würden einen Aufwärtstrend signalisieren und auch in der Wahl der "Waffen" sei man noch völlig frei. So seien zum Beispiel neben einer moderaten Reduzierung der Volumina der Anleihenaufkäufe auch Veränderungen der Fälligkeitsstrukturen möglich. Man dürfe gespannt sein, wie die Notenbanker diesen Richtungswechsel vollziehen würden.
Die Verbraucher seien in Kauflaune. Die Stimmung steige, die Sparneigung sinke. Dabei würden sich viele durch die niedrigen Zinsen dazu verleiten lassen, ihren Konsum auf Pump zu finanzieren.
Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft sei die Stimmung der deutschen Verbraucher so gut wie seit mehr als sechs Jahren nicht mehr. Gründe für die gute Verbraucherstimmung seien laut Marktforschungsinstitut GfK eine stabile Lage auf dem Arbeitsmarkt, reale Einkommenszuwächse, historisch niedrige Zinsen, sowie vermehrte Anzeichen für ein Anziehen der Wirtschaft. Flankiert werde dieser Trend von einer abnehmenden Sparneigung. Mit 8,5% sei die Sparquote derzeit so gering wie seit zwölf Jahren nicht mehr.
Gleichzeitig würden aufgrund der Niedrigzinsphase immer mehr Bundesbürger ihre Anschaffungen auf Pump finanzieren. Jeder dritte Haushalt nutze laut GfK derzeit einen Ratenkredit für Konsumanschaffungen. Vor einem Jahr seien es noch 29% gewesen. Insgesamt stünden die Verbraucher mit EUR 223 Mrd. bei den Banken in der Kreide. Solange die Wirtschaft brumme, möge dies ja gut gehen. Zumindest eine Zeit lang. Aber was passiere, wenn die Stimmung am Arbeitsmarkt kippe?
Beim vorherigen Bericht der Analysten habe sich der Euro-Bund-Future um die Marke von 141,40% bewegt. Aktuell notiere er in etwa auf demselben Niveau, um 141,25%. Bei einer reinen Betrachtung dieser zwei Werte, könnte man zu dem Schluss kommen, dass die beiden vergangenen Handelswochen recht ruhig und ereignislos verlaufen seien. Beziehe man allerdings das Low vom vergangenen Donnerstag bei 140,56% mit ein, so verändere sich das Bild nachhaltig. Aufgrund gestiegener Konjunkturerwartungen in Deutschland und diverser Aussagen von FED-Mitgliedern zu möglichen Geldmarkt-Szenarien seien die Börsianer permanent irgendwelchen Gemütsschwankungen ausgesetzt gewesen. Mal hätten alle Zeichen auf negativem Zins in Euroland gestanden, mal auf Liquiditätsentzug in den USA. Von einer ruhigen und besinnlichen Vorweihnachtszeit bei Glühwein sei noch nichts zu spüren. Und das werde auch im Vorfeld des für nächste Woche anstehenden Rollover nicht anders werden.
Somit sei der Blick auf die Charttechnik hilfreich. Dabei zeige sich, dass sich bei den vorgegebenen Leitplanken wenig getan habe. Der starke Widerstand bei 142,37% (Hoch vom 19.07.13) bleibe weiterhin ebenso aktiv wie die Unterstützung im Bereich um 140,50% (mehrere Hochs im Oktober 2013).
Darüber hinaus bleibe die Geldpolitik der Notenbanken auch in den nächsten Wochen das beherrschende Thema.
In der Woche vor Thanksgiving seien Investoren in den USA Wertpapiere für insgesamt 172 Mrd. US-Dollar zum Kauf angeboten worden. Die Palette der Laufzeiten habe von vier Wochen bis zu fünf Jahren gereicht. Aber auch in Euroland seien Frankreich, Niederlande, Italien und Deutschland am Kapitalmarkt in Erscheinung getreten, allerdings in wesentlich bescheidenerem Rahmen.
Bereits zu Wochenbeginn seien in Deutschland Schatzwechsel mit einer Laufzeit von zwölf Monaten zu einer Durchschnittsrendite von 0,092% emittiert worden. Vor Monatsfrist habe sich die Rendite noch auf 0,109% belaufen. Eine höhere jährliche Verzinsung gewährleiste ein Engagement in der aktuellen zehnjährigen Anleihe des Bundes (110232). Diese Gattung sei am gestrigen Mittwoch um 4 Mrd. EUR auf insgesamt 18 Mrd. EUR aufgestockt worden. Bei einer 1,7-fachen Überzeichnung sei die Zuteilung mit einer Durchschnittsrendite von 1,69% erfolgt.
Die USA würden sich heute eine Verschnaufpause vom Börsengeschehen gönnen und sich anderen Dingen widmen. Denn heute würden die Vereinigten Staaten von Amerika Thanksgiving feiern. Die Marktteilnehmer in der Eurozone hingegen würden ihre Blicke auf die Kurstafeln richten. Und was sie da sehen würden, seien durchweg positive Entwicklungen, so auch bei der gemeinsamen Währung. Spekulationen um die weitere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), sowie die Einigung in Berlin hätten dabei den Euro auf die Siegerstraße gelotst. So sei die Einheitswährung über die Marke von 1,36 USD geklettert und habe in der Spitze bei 1,3612 USD ein neues Monatshoch markiert.
Allerdings nicht nur gegenüber dem Greenback, sondern auch in Vergleich zum australischen Dollar habe der Euro zulegen können. Verantwortlich hierfür seien Äußerungen vom Chef der australischen Notenbank, Glenn Stevens, gewesen, wonach die eigene Währung zu stark sei. Infolgedessen sei es für den Aussie-Dollar bergab gegangen und mit 1,4991 AUD sei es dem Euro beinahe gelungen, ein neues Jahreshoch (1,5030 AUD) zu erreichen.
Somit hätten Währungsanleihen auf Australische Dollar im Fokus der Anleger gestanden. Darüber hinaus hätten aber auch Bonds auf Norwegische Kronen, US-Dollar, sowie Brasilianische Real zu den favorisierten Titeln gehört.
Der Autor dieses Artikels ist Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank AG. www.bondboard.de [Link: http://track.adform.net/C/?bn=904282]
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Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader, Dieter Brichmann und Dieter Silmen. (28.11.2013/alc/a/a)
Das lese sich gut, sei aber nur dann korrekt, wenn man die Einführung der neuen Finanztransaktionssteuer (englisch: financial transaction tax, FTT) nicht als Steuererhöhung werte, da es eine neue wäre.
Nach dem Willen der Koalitionäre solle die angestrebte FTT möglichst alle Finanzprodukte erfassen, damit sich Profi-Anleger nicht vor der Abgabe drücken könnten, wie es heiße. Befürchtet werden müsse, dass ein Gros der Last auf Privatanleger abgewälzt werde und damit die Neigung, sich am Kapitalmarkt zu engagieren, eher nachlassen werde. Entscheidend werde auch sein, ob nun Market Maker an den Börsen, die permanent Liquidität zur Verfügung stellen und damit ins Risiko gehen würden, der Steuer unterliegen würden oder nicht.
Die Aussagen der großen Koalitionäre würden nahe legen, dass künftig auch Market Maker die neue Steuer zu zahlen hätten, was auch Auswirkungen auf die Quotes hätte. Dadurch würden die Geld- / Briefspannen an den Börsen auseinander gehen, was einer Verschlechterung der Börsenpreise gleich komme. Dadurch würde jeder Kleinanleger, der Geld für den späteren Konsum sparen möchte, bestraft werden. Hierbei sei sicherlich noch nicht das letzte Wort gesprochen, da diese Vorgehensweise nicht der angestrebten Selbstvorsorge Rechnung tragen würde.
Neben Deutschland seien bisher zehn weitere EU-Länder für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Ob es zu den von der EU-Kommission geschätzten Gesamteinnahmen von jährlich 34 Mrd. EUR kommen werde, dürfe aber ernsthaft bezweifelt werden. Nach früheren Brüsseler Vorschlägen sollte der Handel mit Aktien, Anleihen und Fondsanteilen mit 0,1% des Kurswertes belastet werden. Bei Termingeschäften würden 0,01% Finanztransaktionssteuer fällig.
Angesichts der Niedrigzinsphase seien immer mehr Anleger geneigt, sich im Segment der Mittelstandsanleihen zu tummeln. Außerdem würden Bonds in Australischen Dollar wiederentdeckt.
Die anhaltende Niedrigzinsphase lasse Anleger stärker ins Risiko gehen als zuvor. Auch nachdem mit getgoods die achte Insolvenz in diesem Segment zu verzeichnen gewesen sei, sei eine verstärkte selektive Nachfrage nach Mittelstandsanleihen festzustellen. Notwendig sei hierbei, die Spreu vom Weizen trennen zu lernen. Dazu müssten Anleger auch mal einen Blick in die Wertpapierprospekte riskieren und sich nicht nur von hohen Kupons oder einem hohen Wiedererkennungswert der Marke zum Kauf hinreißen lassen. Zusätzlich hätten viele "Zocker" - nach den jüngsten Aktienhöchstständen - das Mittelstandssegment mit ihren Kursausschlägen als neues Spielfeld entdeckt.
Wiederentdeckt worden seien in dieser Woche allerdings auch Titel in Australischen Dollar (AUD). Dieser Währung werde nach dem erfolgreichen Schwachreden seitens der eigenen Notenbank von den Anlegern offenbar Aufwertungspotenzial zugetraut. So habe unter anderem eine Anleihe (ISIN AU0000KFWHX0 / WKN A1X3F5) der KfW im Fokus gestanden, die auf AUD laute und bei einer Laufzeit bis 3/2024 eine Rendite von ca. 5,1% vorweise. Außerdem hätten sich die Anleger für einen AUD-Bond (ISIN DE000KSAG888 / WKN A1G803) der Europäischen Investitionsbank interessiert, der in 8/2022 fällig werde und mit rund 5% rentiere.
Weiterhin begehrt seien auch Eurotitel von soliden Schuldnern aus der zweiten Reihe, deren Bonds eine halbwegs ordentliche Rendite bieten würden. Auf den Kauflisten hätten unter anderem ein Bond (ISIN XS0478803355 / WKN A1C90N) von HeidelbergCement mit Laufzeit 4/2020 und ca. 3,50% Rendite sowie eine Anleihe (ISIN XS0230657974 / WKN A0GFYN) von General Electric gestanden, die 10/2015 fällig werde und rund 3,60% Rendite abwerfe.
Nachdem sich in den vergangenen Wochen mehrere große, internationale Konzerne den Kapitalmarkt zu Nutzen gemacht hätten, seien in dieser Woche eher Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe aktiv geworden. Emittiert worden seien meist Anleihen mit einer Laufzeit von sieben Jahren plus x Monaten.
So zum Beispiel Prologis, ein Immobilien- und Investmentunternehmen aus den USA, das eine bis 1/2022 laufende Anleihe (ISIN XS0999296006 / WKN A1ZAD9) mit einem Kupon von 3,00% begeben habe. Gepreist worden sei der 700 Mio. EUR schwere Bond bei +137 bps über Mid Swap. Der Emissionspreis sei bei 99,483% fixiert worden.
Für etwas mehr als sieben Jahre habe sich Telekom Austria refinanziert. Ausgestattet sei die Anleihe (ISIN XS0999667263 / WKN A1ZALN / Fälligkeit 1/2021) mit einem Kupon von 3,125%. Gepreist worden sei der 750 Mio. EUR schwere Titel bei +155 bps über Mid Swap, was einem Emissionspreis von 99,367% entsprochen habe.
Auch Finmeccanica, einer der größten Industriekonzerne Italiens, habe eine etwas längere 7-jährige Anleihe (ISIN XS0999654873 / WKN nicht bekannt / Fälligkeit 1/2021) mit einem Volumen von 700 Mio. EUR an den Markt gebracht. Die mit einem Kupon von 4,50% ausgestattete Anleihe sei bei +324,3 bps über Mid Swap gepreist worden, was einem Emissionspreis von 98,505% entsprochen habe.
Zuletzt habe auch Dover, ein Hersteller von Elektrogeräten, eine 7-jährige Anleihe (ISIN XS0998989098 / WKN A1ZAMR / Fälligkeit 12/2020) emittiert. Der Kupon des 300 Mio. EUR schweren Bonds betrage 2,125%. Der Emissionspreis sei bei 99,807% fixiert worden, was einen Spread von +68 bps über Mid Swap bedeutet habe.
Die Europäische Zentralbank (EZB) diskutiere zusätzliche Maßnahmen im Kampf gegen die Schuldenkrise im Euroraum. So erwäge der Rat der EZB, eine neue Runde von Notkrediten mit einer Zweckbindung auszustatten.
Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichte, sollten nur solche Banken Anspruch auf längerfristiges Zentralbankgeld haben, die es in Form von Krediten auch an die Wirtschaft weiterreichen würden. Darüber hinaus werde erwogen, dass die Laufzeiten dieser ungewöhnlich langlaufenden Darlehen (LTRO) von drei auf ein Jahr reduziert würden. Damit würde die EZB neue Wege beschreiten, um vor allem ein Ziel zu erreichen: Die zur Verfügung gestellten Mittel sollten schließlich in der Realwirtschaft ankommen.
Zwei frühere Langfristtender seien nicht mit einer solchen Zweckbindung versehen gewesen. Dies sei aber nach den Statuten der EZB ausdrücklich zulässig. Von den zwei umfangreichen Langfristtendern, mit denen sich die europäischen Banken im Dezember 2011 und im Februar 2012 fast 1 Billion Euro gesichert hätten, kam nur wenig in der Realwirtschaft an. Die Banken hätten die Mittel vornehmlich dazu verwendet, Staatsanleihen des eigenen Landes zu erwerben und somit Mindererträge durch Spekulation auszugleichen.
Die Europäische Zentralbank (EZB) tue sich schwer, eine eindeutige Meinung zu den in den kommenden zwölf Monaten anstehenden Stresstests zu entwickeln. 128 Banken sollten vom "Gesundheitsamt" durchgecheckt werden. Ein besonderes Augenmerk sei bei dieser Untersuchung auf die Verträglichkeit der Risikogruppe "Staatsanleihen" gerichtet.
Noch würden diese Wertpapiere als risikolos gelten und müssten zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mit Eigenkapital unterlegt werden. Dies solle sich allerdings ändern. Denn bei der aktuellen Zinspolitik der Notenbanken seien die billige Geldaufnahme und die Investition in "risikolose" Staatsanleihen für viele Banken ein gewinnbringendes Geschäftsmodell geworden. Aber seit dem Schuldenschnitt bei griechischen Staatsanleihen sollte jedem bewusst sein, dass alles seine Grenzen habe. Und diese Grenzen würden Risiko bedeuten! Doch habe man sich auf dem richtigen Weg gewähnt, so habe nun der "Herr der Staatsanleihenankäufe", EZB-Präsident Mario Draghi, sein Veto eingelegt und die Empfehlungen zur Risikobewertung an das zuständige Gremium zur Überarbeitung zurückverwiesen. Dies lasse den Schluss zu, dass auch die neuerlichen Stresstests nicht alle Facetten abdecken würden, die Verdunklungsgefahr weiter wachse und somit das Papier nicht wert seien, auf das sie geschrieben würden.
Ob sich das kleine gallische Dorf - in persona Jens Weidmanns - der römischen Übermacht mit ihrem Anführer Mario entgegenstemmen könne, bleibe offen. Aber welchen Zaubertrank habe Jensix?
An den Märkten werde in den nächsten Wochen eine besondere Art von Pingpong gespielt, das Tapering, also die mögliche Verringerung der Anleihenkäufe durch die US-Notenbank FED. Positive Konjunktursignale würden eine Drosselung der Geldpolitik nahe legen. Ob diese bereits am 18. Dezember bei der letzten FED-Sitzung des Jahres 2013 eingeläutet werde, werde sich zeigen.
Die Verbraucher seien in Kauflaune. Die Stimmung steige, die Sparneigung sinke. Dabei würden sich viele durch die niedrigen Zinsen dazu verleiten lassen, ihren Konsum auf Pump zu finanzieren.
Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft sei die Stimmung der deutschen Verbraucher so gut wie seit mehr als sechs Jahren nicht mehr. Gründe für die gute Verbraucherstimmung seien laut Marktforschungsinstitut GfK eine stabile Lage auf dem Arbeitsmarkt, reale Einkommenszuwächse, historisch niedrige Zinsen, sowie vermehrte Anzeichen für ein Anziehen der Wirtschaft. Flankiert werde dieser Trend von einer abnehmenden Sparneigung. Mit 8,5% sei die Sparquote derzeit so gering wie seit zwölf Jahren nicht mehr.
Gleichzeitig würden aufgrund der Niedrigzinsphase immer mehr Bundesbürger ihre Anschaffungen auf Pump finanzieren. Jeder dritte Haushalt nutze laut GfK derzeit einen Ratenkredit für Konsumanschaffungen. Vor einem Jahr seien es noch 29% gewesen. Insgesamt stünden die Verbraucher mit EUR 223 Mrd. bei den Banken in der Kreide. Solange die Wirtschaft brumme, möge dies ja gut gehen. Zumindest eine Zeit lang. Aber was passiere, wenn die Stimmung am Arbeitsmarkt kippe?
Beim vorherigen Bericht der Analysten habe sich der Euro-Bund-Future um die Marke von 141,40% bewegt. Aktuell notiere er in etwa auf demselben Niveau, um 141,25%. Bei einer reinen Betrachtung dieser zwei Werte, könnte man zu dem Schluss kommen, dass die beiden vergangenen Handelswochen recht ruhig und ereignislos verlaufen seien. Beziehe man allerdings das Low vom vergangenen Donnerstag bei 140,56% mit ein, so verändere sich das Bild nachhaltig. Aufgrund gestiegener Konjunkturerwartungen in Deutschland und diverser Aussagen von FED-Mitgliedern zu möglichen Geldmarkt-Szenarien seien die Börsianer permanent irgendwelchen Gemütsschwankungen ausgesetzt gewesen. Mal hätten alle Zeichen auf negativem Zins in Euroland gestanden, mal auf Liquiditätsentzug in den USA. Von einer ruhigen und besinnlichen Vorweihnachtszeit bei Glühwein sei noch nichts zu spüren. Und das werde auch im Vorfeld des für nächste Woche anstehenden Rollover nicht anders werden.
Somit sei der Blick auf die Charttechnik hilfreich. Dabei zeige sich, dass sich bei den vorgegebenen Leitplanken wenig getan habe. Der starke Widerstand bei 142,37% (Hoch vom 19.07.13) bleibe weiterhin ebenso aktiv wie die Unterstützung im Bereich um 140,50% (mehrere Hochs im Oktober 2013).
Darüber hinaus bleibe die Geldpolitik der Notenbanken auch in den nächsten Wochen das beherrschende Thema.
In der Woche vor Thanksgiving seien Investoren in den USA Wertpapiere für insgesamt 172 Mrd. US-Dollar zum Kauf angeboten worden. Die Palette der Laufzeiten habe von vier Wochen bis zu fünf Jahren gereicht. Aber auch in Euroland seien Frankreich, Niederlande, Italien und Deutschland am Kapitalmarkt in Erscheinung getreten, allerdings in wesentlich bescheidenerem Rahmen.
Bereits zu Wochenbeginn seien in Deutschland Schatzwechsel mit einer Laufzeit von zwölf Monaten zu einer Durchschnittsrendite von 0,092% emittiert worden. Vor Monatsfrist habe sich die Rendite noch auf 0,109% belaufen. Eine höhere jährliche Verzinsung gewährleiste ein Engagement in der aktuellen zehnjährigen Anleihe des Bundes (110232). Diese Gattung sei am gestrigen Mittwoch um 4 Mrd. EUR auf insgesamt 18 Mrd. EUR aufgestockt worden. Bei einer 1,7-fachen Überzeichnung sei die Zuteilung mit einer Durchschnittsrendite von 1,69% erfolgt.
Die USA würden sich heute eine Verschnaufpause vom Börsengeschehen gönnen und sich anderen Dingen widmen. Denn heute würden die Vereinigten Staaten von Amerika Thanksgiving feiern. Die Marktteilnehmer in der Eurozone hingegen würden ihre Blicke auf die Kurstafeln richten. Und was sie da sehen würden, seien durchweg positive Entwicklungen, so auch bei der gemeinsamen Währung. Spekulationen um die weitere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), sowie die Einigung in Berlin hätten dabei den Euro auf die Siegerstraße gelotst. So sei die Einheitswährung über die Marke von 1,36 USD geklettert und habe in der Spitze bei 1,3612 USD ein neues Monatshoch markiert.
Allerdings nicht nur gegenüber dem Greenback, sondern auch in Vergleich zum australischen Dollar habe der Euro zulegen können. Verantwortlich hierfür seien Äußerungen vom Chef der australischen Notenbank, Glenn Stevens, gewesen, wonach die eigene Währung zu stark sei. Infolgedessen sei es für den Aussie-Dollar bergab gegangen und mit 1,4991 AUD sei es dem Euro beinahe gelungen, ein neues Jahreshoch (1,5030 AUD) zu erreichen.
Somit hätten Währungsanleihen auf Australische Dollar im Fokus der Anleger gestanden. Darüber hinaus hätten aber auch Bonds auf Norwegische Kronen, US-Dollar, sowie Brasilianische Real zu den favorisierten Titeln gehört.
Der Autor dieses Artikels ist Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank AG. www.bondboard.de [Link: http://track.adform.net/C/?bn=904282]
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Es wird keine Gewähr für die Geeignetheit und Angemessenheit der dargestellten Finanzinstrumente sowie für die wirtschaftlichen und steuerlichen Konsequenzen einer Anlage in den dargestellten Finanzinstrumenten und für deren zukünftige Wertentwicklung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für zukünftige Wertentwicklungen. Bitte beachten Sie, dass Aussagen über zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen grundsätzlich auf Annahmen und Einschätzungen basieren, die sich im Zeitablauf als nicht zutreffend erweisen können. Es wird daher dringend geraten, unabhängigen Rat von Anlage- und Steuerberatern einzuholen.
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Es wird darauf hingewiesen, dass die Baader Bank an fünf deutschen Börsen als Skontroführer tätig ist und es möglich ist, dass das Institut in den beschriebenen Anlageinstrumenten eigene Positionen hält. Dieser Aspekt kann Einfluss auf die Informationen haben. Bitte beachten Sie auch die Ausführungen in dem Dokument "Umgang mit Interessenkonflikten bei der Baader Bank Aktiengesellschaft" das Sie unter www.baaderbank.de abrufen können.
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Baader Bank AG ist eine Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Hauptgeschäftssitz in München. Baader Bank AG ist beim Amtsgericht in München unter der Nummer HRB 121537 eingetragen und wird beaufsichtigt von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Marie-Curie-Straße 24-28, 60439 Frankfurt am Main und Graurheindorfer Straße 108, 53117 Bonn. Die Umsatzsteueridentifikationsnummer von Baader Bank AG ist DE 114123893.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader, Dieter Brichmann und Dieter Silmen. (28.11.2013/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
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16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie




