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Brasiliens Zentralbank belässt ihren Leitzins im Juli unverändert bei 11,0%
12.08.14 15:46
Franklin Templeton
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Zentralbank von Brasilien beließ ihren Leitzins im Juli unverändert bei 11,0%, nachdem sie diesen in der 12-Monats-Periode bis April 2014 um 375 Basispunkte (3,75%) angehoben hatte, so die Experten von Franklin Templeton.
Die Inflation sei von 6,4% im Jahresvergleich im Mai auf 6,5% im Juni gestiegen und habe damit die obere Zielgrenze der Zentralbank erreicht. Das Leistungsbilanzdefizit sei von 6,6 Mrd. US-Dollar im Mai auf 3,3 Mrd. US-Dollar im Juni gesunken, in erster Linie aufgrund der Austragung der Fußballweltmeisterschaft im Land.
Niedrigere Importe aufgrund einer geringen Anzahl von Arbeitstagen und eine Senkung der Gewinnübertragungen durch die heimischen Unternehmen hätten zum Rückgang beigetragen. Der Handelsüberschuss sei von 712 Mio. US-Dollar im Mai auf 2,4 Mrd. US-Dollar im Juni gestiegen, da die Importe von 20,0 Mrd. US-Dollar auf 18,1 Mrd. US-Dollar zurückgegangen seien.
Das kumulierte Leistungsbilanzdefizit für die 12-Monatsperiode bis Ende Juni 2014 habe sich insgesamt auf 81,2 Mrd. US-Dollar belaufen, das entspreche 3,6% des BIP. Die Kapitalströme aus ausländischen Direktinvestitionen hätten sich im Juni auf 3,9 Mrd. US-Dollar belaufen, damit sei die Gesamtsumme für das Jahr auf 3,3 Mrd. US-Dollar oder 2,8% des BIP gestiegen. Die Devisenreserven des Landes hätten sich im Juni auf insgesamt 380,5 Mrd. US-Dollar belaufen. (Ausgabe Juli 2014) (12.08.2014/alc/a/a)
Die Inflation sei von 6,4% im Jahresvergleich im Mai auf 6,5% im Juni gestiegen und habe damit die obere Zielgrenze der Zentralbank erreicht. Das Leistungsbilanzdefizit sei von 6,6 Mrd. US-Dollar im Mai auf 3,3 Mrd. US-Dollar im Juni gesunken, in erster Linie aufgrund der Austragung der Fußballweltmeisterschaft im Land.
Niedrigere Importe aufgrund einer geringen Anzahl von Arbeitstagen und eine Senkung der Gewinnübertragungen durch die heimischen Unternehmen hätten zum Rückgang beigetragen. Der Handelsüberschuss sei von 712 Mio. US-Dollar im Mai auf 2,4 Mrd. US-Dollar im Juni gestiegen, da die Importe von 20,0 Mrd. US-Dollar auf 18,1 Mrd. US-Dollar zurückgegangen seien.
Das kumulierte Leistungsbilanzdefizit für die 12-Monatsperiode bis Ende Juni 2014 habe sich insgesamt auf 81,2 Mrd. US-Dollar belaufen, das entspreche 3,6% des BIP. Die Kapitalströme aus ausländischen Direktinvestitionen hätten sich im Juni auf 3,9 Mrd. US-Dollar belaufen, damit sei die Gesamtsumme für das Jahr auf 3,3 Mrd. US-Dollar oder 2,8% des BIP gestiegen. Die Devisenreserven des Landes hätten sich im Juni auf insgesamt 380,5 Mrd. US-Dollar belaufen. (Ausgabe Juli 2014) (12.08.2014/alc/a/a)
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