Erweiterte Funktionen
Brasiliens Zentralbank erhöht ihren Leitzins um 50 BP auf 10,5%
13.02.14 15:46
Franklin Templeton
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Brasilianische Zentralbank erhöhte im Januar unerwartet ihren Leitzins um 50 Basispunkte (0,5%) auf 10,5%, so die Experten von Franklin Templeton.
Sie möchte so den Inflationsdruck eindämmen und den Real unterstützen. Die Bank habe die Zinsen um insgesamt 350 Basispunkte (3,5%) erhöht, seit sie im April 2013 eine restriktivere Geldpolitik eingeführt habe. Der Verbraucherpreisindex sei von 5,8% im Jahresvergleich im November auf 5,9% im Jahresvergleich im Dezember gestiegen, sei jedoch unterhalb der Zielobergrenze der Zentralbank von 6,5% geblieben.
Zur Abwertung des Real habe unter anderem der Devisenabfluss von insgesamt 8,8 Mrd. US-Dollar im Dezember beigetragen, sodass die Devisenabflüsse 2013 insgesamt 12,3 Mrd. US-Dollar ausmachen würden. Das sei der höchste jährliche Abfluss seit mehr als zehn Jahren gewesen und er sei hauptsächlich auf Ängste rund um den langsamen Ausstieg der US-Notenbank aus der lockeren Geldpolitik (QE) und die bevorstehenden Zinserhöhungen 2015/16 durch die FED sowie auf den Abfluss finanzieller Mittel aus Investitionen wie Aktien und Anleihen zurückzuführen, die 2013 insgesamt 23,4 Mrd. US-Dollar ausgemacht hätten.
Positiv zu erwähnen seien hingegen die robusten ausländischen Direktinvestitionen (FDI) mit Zuflüssen von insgesamt 64,0 Mrd. US-Dollar im Jahr 2013. Die Steuereinnahmen seien im Dezember um 7,3% im Jahresvergleich und 2013 insgesamt um 4,0% im Jahresvergleich gestiegen. (Ausgabe Januar 2014) (13.02.2014/alc/a/a)
Sie möchte so den Inflationsdruck eindämmen und den Real unterstützen. Die Bank habe die Zinsen um insgesamt 350 Basispunkte (3,5%) erhöht, seit sie im April 2013 eine restriktivere Geldpolitik eingeführt habe. Der Verbraucherpreisindex sei von 5,8% im Jahresvergleich im November auf 5,9% im Jahresvergleich im Dezember gestiegen, sei jedoch unterhalb der Zielobergrenze der Zentralbank von 6,5% geblieben.
Zur Abwertung des Real habe unter anderem der Devisenabfluss von insgesamt 8,8 Mrd. US-Dollar im Dezember beigetragen, sodass die Devisenabflüsse 2013 insgesamt 12,3 Mrd. US-Dollar ausmachen würden. Das sei der höchste jährliche Abfluss seit mehr als zehn Jahren gewesen und er sei hauptsächlich auf Ängste rund um den langsamen Ausstieg der US-Notenbank aus der lockeren Geldpolitik (QE) und die bevorstehenden Zinserhöhungen 2015/16 durch die FED sowie auf den Abfluss finanzieller Mittel aus Investitionen wie Aktien und Anleihen zurückzuführen, die 2013 insgesamt 23,4 Mrd. US-Dollar ausgemacht hätten.
Positiv zu erwähnen seien hingegen die robusten ausländischen Direktinvestitionen (FDI) mit Zuflüssen von insgesamt 64,0 Mrd. US-Dollar im Jahr 2013. Die Steuereinnahmen seien im Dezember um 7,3% im Jahresvergleich und 2013 insgesamt um 4,0% im Jahresvergleich gestiegen. (Ausgabe Januar 2014) (13.02.2014/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,65 % | 2,15 % | ||


