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Brexit: Mit US-Anleihen und europäischen Aktien durch den Sturm
04.07.16 09:00
Moventum
Luxembourg (www.anleihencheck.de) - Die Luxemburger Fondsplattform Moventum hat sich bereits Monate vor dem Brexit-Votum der Briten mit vier Szenarien auf den Ausgang des Referendums vorbereitet, so die Anlageexperten der Luxemburger Fondsplattform Moventum.
Der Dollar und die europäischen Aktienmärkte hätten dabei die Hauptrolle zur Entscheidung gespielt. Vor dem Votum seien US-Anleihen aufgestockt und gleichzeitig europäische Aktien reduziert worden. Der Bestand an defensiven Mischfonds sei verringert worden.
"Natürlich konnten auch wir die Entscheidung der britischen Wähler nicht vorwegnehmen", erkläre Michael Jensen, Executive Vice President bei Moventum. "Doch haben wir für MoventumPlus Aktiv bereits im Rahmen unserer April-Allocation Bestände mit starkem UK-Exposure gegen Eurolandfonds eingetauscht." Die Fondsvemögensverwaltung MoventumPlus Private Wealth Management habe zehn Tage vor dem britischen Referendum einen stärkeren Fokus auf US-Anleihen gelegt, die zudem nicht gegen Währungsschwankungen abgesichert gewesen seien. "So waren wir bereits vor der Entscheidung gut positioniert", freue sich Jensen.
Für den Tag nach dem Referendum habe sich das Anlage-Team von Moventum vier Szenarien zurechtgelegt. "Neben der Entscheidung für oder gegen einen Verbleib haben wir im Vorfeld auch abhängig von Marktbewegungen vier Szenarien entwickelt und gleich am Freitag danach gehandelt", erkläre Jensen. So habe Moventum am vergangenen Freitag Positionen in europäischen Aktien aufgestockt und dafür defensive Mischfonds verkauft. "Hätte der Euro im Vergleich zum US-Dollar stärker verloren, hätten wir noch umfassendere Anpassungen vorgenommen", erkläre Jensen. "Mit den bislang umgesetzten Maßnahmen sehen wir unsere Strategien aber vorerst sehr gut aufgestellt."
Das Anlageteam rund um Jensen sehe in den Kursverlusten der vergangenen Tage Kaufgelegenheiten und rechne damit, dass die derzeitige politische Situation zwischen Großbritannien und der EU noch einige Monate erhalten bleibe. "Wir sehen Großbritannien in einer schlechten Verhandlungsposition und glauben, dass die EU potenzielle Austrittswillige abschrecken will", so Jensen.
"Unser proaktives Vorgehen hat es uns ermöglicht, bereits in den Stunden nach Bekanntgabe des Endergebnisses attraktive Positionen aufzubauen, die unmittelbar zur Gesamtrendite unserer Strategien beigetragen haben. Damit haben wir gegenüber anderen Marktteilnehmern, die bis zuletzt nicht an einen Brexit geglaubt haben, einen entscheidenden Vorteil ausgespielt", so Jensen, "Wir standen einfach in einer anderen Ecke des Raumes als die Mehrheit." (Ausgabe vom 01.07.2016) (04.07.2016/alc/a/a)
Der Dollar und die europäischen Aktienmärkte hätten dabei die Hauptrolle zur Entscheidung gespielt. Vor dem Votum seien US-Anleihen aufgestockt und gleichzeitig europäische Aktien reduziert worden. Der Bestand an defensiven Mischfonds sei verringert worden.
Für den Tag nach dem Referendum habe sich das Anlage-Team von Moventum vier Szenarien zurechtgelegt. "Neben der Entscheidung für oder gegen einen Verbleib haben wir im Vorfeld auch abhängig von Marktbewegungen vier Szenarien entwickelt und gleich am Freitag danach gehandelt", erkläre Jensen. So habe Moventum am vergangenen Freitag Positionen in europäischen Aktien aufgestockt und dafür defensive Mischfonds verkauft. "Hätte der Euro im Vergleich zum US-Dollar stärker verloren, hätten wir noch umfassendere Anpassungen vorgenommen", erkläre Jensen. "Mit den bislang umgesetzten Maßnahmen sehen wir unsere Strategien aber vorerst sehr gut aufgestellt."
Das Anlageteam rund um Jensen sehe in den Kursverlusten der vergangenen Tage Kaufgelegenheiten und rechne damit, dass die derzeitige politische Situation zwischen Großbritannien und der EU noch einige Monate erhalten bleibe. "Wir sehen Großbritannien in einer schlechten Verhandlungsposition und glauben, dass die EU potenzielle Austrittswillige abschrecken will", so Jensen.
"Unser proaktives Vorgehen hat es uns ermöglicht, bereits in den Stunden nach Bekanntgabe des Endergebnisses attraktive Positionen aufzubauen, die unmittelbar zur Gesamtrendite unserer Strategien beigetragen haben. Damit haben wir gegenüber anderen Marktteilnehmern, die bis zuletzt nicht an einen Brexit geglaubt haben, einen entscheidenden Vorteil ausgespielt", so Jensen, "Wir standen einfach in einer anderen Ecke des Raumes als die Mehrheit." (Ausgabe vom 01.07.2016) (04.07.2016/alc/a/a)


