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Bund-Future: Neue Tiefs und Euro-Warnsignale im Fokus
09.12.25 09:24
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Während der Wochenauftakt am deutschen Aktienmarkt vor dem Hintergrund der soliden Produktionszahlen zunächst geglückt ist, stand der Rentenmarkt erneut unter Druck, so die Analysten der Helaba.
Von einer veränderten Tonlage bei den EZB-Kommentaren habe der Euro gegenüber dem US-Dollar aber nur kurzzeitig profitieren können. Wesentliche Impulse von den deutschen Außenhandelszahlen und der Rede des Bundesbankpräsidenten würden die Analysten am Morgen nicht erwarten.
Technisch betrachtet sei der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) in der Defensive. Ein neues Kontrakttief sei bei 127,28 markiert worden. Es gebe zwar erste Indikationen einer überverkauften Marktlage, die gängigen Indikatoren stünden jedoch allesamt auf Verkauf und der DMI werde dabei von einem oberhalb von 20 steigenden ADX begleitet. Weitere Kursverluste seien daher per saldo nicht auszuschließen. Jenseits der Marke von 2,80% sei spiegelbildlich der Weg frei für einen Renditeanstieg bis 2,94%, dem im März markierten Hoch. Beim Bund-Future gebe das 38,2%-Retracement bei 128,15 den Rahmen für eine mögliche, kurzzeitige Erholung.
Gegenüber dem US-Dollar habe der Euro zwar solide in die neue Woche starten können, ein neues Impulshoch jenseits der bei 1,1682 zu findenden Marke aus der letzten Woche könne aber nicht konstatiert werden und somit auch kein Anstieg in Richtung des markanten Hochs bei 1,1728. Das Indikatorenbild sei weiterhin freundlich. Es gelte aber zu beachten, dass der Euro die 100-Tagelinie bei 1,1643 noch immer nicht nachhaltig hinter sich gelassen habe. Dies mahne zur Vorsicht. Im Falle eines Rücksetzers fänden sich Haltemarken bei 1,1616 (55T) und bei 1,1597 (21T). (09.12.2025/alc/a/a)
Von einer veränderten Tonlage bei den EZB-Kommentaren habe der Euro gegenüber dem US-Dollar aber nur kurzzeitig profitieren können. Wesentliche Impulse von den deutschen Außenhandelszahlen und der Rede des Bundesbankpräsidenten würden die Analysten am Morgen nicht erwarten.
Technisch betrachtet sei der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) in der Defensive. Ein neues Kontrakttief sei bei 127,28 markiert worden. Es gebe zwar erste Indikationen einer überverkauften Marktlage, die gängigen Indikatoren stünden jedoch allesamt auf Verkauf und der DMI werde dabei von einem oberhalb von 20 steigenden ADX begleitet. Weitere Kursverluste seien daher per saldo nicht auszuschließen. Jenseits der Marke von 2,80% sei spiegelbildlich der Weg frei für einen Renditeanstieg bis 2,94%, dem im März markierten Hoch. Beim Bund-Future gebe das 38,2%-Retracement bei 128,15 den Rahmen für eine mögliche, kurzzeitige Erholung.
Gegenüber dem US-Dollar habe der Euro zwar solide in die neue Woche starten können, ein neues Impulshoch jenseits der bei 1,1682 zu findenden Marke aus der letzten Woche könne aber nicht konstatiert werden und somit auch kein Anstieg in Richtung des markanten Hochs bei 1,1728. Das Indikatorenbild sei weiterhin freundlich. Es gelte aber zu beachten, dass der Euro die 100-Tagelinie bei 1,1643 noch immer nicht nachhaltig hinter sich gelassen habe. Dies mahne zur Vorsicht. Im Falle eines Rücksetzers fänden sich Haltemarken bei 1,1616 (55T) und bei 1,1597 (21T). (09.12.2025/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 125,4660 € | 125,1945 € | 0,2715 € | +0,22% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009652644 | 965264 | 132,00 € | 124,26 € | |
16.04.26
, Helaba
Bund-Future scheitert an 21-Tage-Linie


